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Knnste. Cr boute die Kirche in Christians-hafen. Eines seincr Gcmáhlden, welchcsdas Sterbcbett cincr vvrnehmen Frauen mitvielen umstehendm Pcrsonen vorstcUet, HatHubert Schaten in Kupfer gebrackst. StarbA. 1695. Nachrichtcn vor, Danemark T. r.P. 5. p. 4 ? 4 -

Havcn (Michael) , des obigen Bruder;wurde Zeichenmeistercher ehcmaligen Ritter-Acadcniie ;u Svroë. Vèrfcttigte vicie Al-tar - Tafeln. Sein bestcs Gemáhld ist dieVorstellung der Souverainiláts - HandlungA. 1660. in wclchem einige i-oc». Gesichtcrvorkommen, und die Affeetcn sehr wohlaus-gedrnckt sind. Nach Aufhcbrmg obgedach-ter Académie wurde er Sclilosi - Vcrwallcrru Friedrichsburg. Nachrichtcn von Dane-mark T. 2. P. 10. p. 17;.

Hauer (Iohanncs) , gcbohren zu Nàrn-berg A. i;86. Lerute bey Peter Hochhci-mcr. War in der Pcrspcctiv-Mahlccey wohlerfahren/ wozn er selbst opcyche Glâstr ver-fertigte und mit Nutzcn gcbranchte. StarbA. 1660. Doppelmâyr p. 227.

H ?uer (Robcrtus), des obigen Sohn;ribte sich wie sein Vater in der Perspecliv.Hrelte sich eine geraumc Zcit zu Rom auf,und stcllte unter andern das Chor der dasi-gcn S. Peters-Kirche, wie auch den grossenRaths-Saal zrr Nurnberg, mit ciner Men-ge Figuren ausgezicrt, schr kunstreich vor.Starb A. 1667. Doppelmâyr p. 231.

Havermann , eines Schulmeistcrs Toch-tcr zri Amsterdam; lernte bey Johann vanHriysum 1 und ahmte seine Manier so wohlnach , dasi man sagt, ihr Lchrmeister seyedaruber eifersûchtig geworden. Sie heyra-thcte den Hrn. Mondotegui zu Paris, undwurde daselbst in die Académie aufgenommcn;als man aber erfuhr, datz das Blumcn-Stuck, welches sie als ihre eigne.Arbeit da-hin geschenkt hatte, cin Gemáhld ihres Lehr-meisters wáre, wurde sie von dieser Gesell-schast ausgeschlossen. Remy p. ;6.

Hayd (Anna Maria), gebohren zu Dan»zig A. 1688. Lernte be» ihrem Vater, undniachte sich an dem Dresdnischen Hof mitschônen Handrisscn und guten Muiatur-Ge-máhlden beràhmt. Sie heyrathete ChristophJoseph Werner, eine» Mahler und Sohn

He

des bcrr'îhmtcn Miniatnr - Mahlcrs JosephWerner. Sie starb zu Dresde» A.175;.Hageborn p. 24;.

Heck (Johannes van), gebohren zu O.nar«monde uahe bey Oudcnaerde u», A. 1625.Rerste sehr fruhe, und blieb einige Jahrezu Rom, wo er in Diensten des Herzogsvon Bracciano stand. Obglcich cr in Ita-lien mit Arbeit iibcrháufc rvar, gicng crdennoch in Hvlland zunick, und fcí»te~ nochA. 1660. zu Antwerpen. Van Heck mahl-te vortrefliche Blumcn und Frûchte, Land-schaften, kleine Conversalionê-Stncke, silbcr-ne, ehernc, porphyrne und marmorne Ge-fasse. Seine Composition ist angenchm undwohl gcwahlt^ Die Ikaltáner finden seineGemahlde nach ihrem Geschmack. Des-canrps P. 2. p. 458. G.

Hecquet (R..), Kupferstecher von Ab-beville. Arbeitete zu Paris, und gab daselbstA. 1751. eme vollstándige Verzèichnisi derKupferwcrken Peter Paul Rubens, JacobIordaens und Cornélius Visschers in Druck.Ein glciches thal cr A. 17^2. von denWer-ken des Francisais de Poilly, Johann Vis-schcr und Phiilpp Wouwermanns.

Hedlinger (Ioh. Carolus), gebobreu zuSchwcitz , dem Haupt-Ort dieses CantonsA. 1691. -Eckcrnte mit gcringer Anleitungdie Kunst in Stahl zu schncidèn, worinneres in kurzem so weit brachte, datz er A.1718. aïs Mcdailleur in Kôniglich - Schwe-dilche Dienste berufen wurde. Friedrich derI. ernannte ihn A. 174;. zum Hofrath undJntendenten. Von Pabst Benedictus demXIII. erhtclt er A. 1727. den Christus-Rit-ter-Orden. Die grosse Anzahl grvsscr undklciner Médaillé,,, Sicaeln und Geprágenzu allerhand Gattung Munzen, welche erfur Schweden, Moscau, Danemark, Preus-sen liud die Schrvcitz verfertigte, zeugen vonder Bortreflichkeit seiuer Kunst und von sei-nem ungemeinen Fleih. Er erfand eine be-sondre und schône Manier, die Haare undPeruquen gelind, sanft und der Natur áhn-iich herauozubringeii. Mas chu aber ammeisten beruhmt machtc, ist die trefliche Er-findung seincr Reverse und der Allegorien,die er in denselben anbrachte, welche sowohl seine Gclahrtheit und vortreflichen Ge-

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