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scbmack als seine Kun'st an den Tag leqen.Seine Nutzifche Kayferin Elisabeth, sein Kv-nig in Prcusien, dcr gelchrte Keder und seineigncs Bildnitz in antickem Gcschinack (wo-mit cr einen -vcrâhmten AltcrthumS - Kennertâuschte) sind Werke , welche scincin NamenUnstcrblichkeit crwerben. Um A. 174;. be-gab er sich in sein Vaterland, und lebtenoch A. 1762. Leu.
Heel (Iohanncs), Goldschmied zu Aug-spurg; gebohren A. 16)7. Verfertigte Bil-der und BasrcliefL in Gold, Glas und an-dre Matcrien. Gab vier Bûcher von Fi-gure» , welche zur Goldschmieds-Arbeit dien-tlch sind , in Kupfer heraus. Er starb A.1709. Doppelmayr p. 262. G.
Heem (Cornélius de), I. Davids Sohn;Mahler su Antwerpen. Erlangte einen sol-chcn Rnhm in Blumen, Frûchten, Gefâs-ftn, Instrumente», Tapeten rc. datz San-drart P. 1. p. ;-8. berichtet, er habe aufrines von diests Kûnstlers Gcmâhlden, wel-ches zwey Futz hoch war , vergeblich 4zc>.Gulden geboten. Er lebte A. 1674. Guarienti.
Heem (Johannes Davids de), gebohrenzu Utrecht um A. 1600. Lernte bey seinemDater David, den er ubertraf. Der Preisseiner Werken stieg alsobald so sehr, dasi mirFûrsten sie bezahlen konnten. Er wurde inden Rittcr-Sland erhobcn, von wem aber,ist unbekannt. A. 1671. verlictz er Utrechtwegen des Kriegs, und gieng gen Antwer-pen, wo er A. 1674. verstarb. Nebst obbe-meldtem Cornélius halte er noch einen Sohn,der in dieser Kunst berûhmt war. Obgleichseine Werke aufs feinste misgemahlt sind,so spûhrt man doch die Arbeit nicht, Lie cran dieselbe verwandt hatte. Seine ftischeColorit, vor allem aber seine vollkommneNachahmung der Natur mussen von jeder-mann bewundert werden. Nebst Blumenund Fruchten mahlte er auch gôldne, silber-ne, marmorne und crystallene Geschirre, anwelchen er den Untcrscheid des Matten, desPolirteu und des Durchscheinenden bis zumBlendcn vorzustellen wusite. In Austhei-lung des <2chattens und dessen Wûrknngwar er fthr sorgfâltig und genau. DcscampsP. 2. p. ;7. G.
Heem (.. de) , ein naher Anverwandterdes Johann Davids, der nach seiner Ma-
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nier schone Gemàhlde von Fruchten undBlumen verfertigte. Er war ans dem Haaggcbàrtig , und arbcitete zu London um A.1720. altwo cr seine Taseln durch einen ge-schickten Landschaftcn - Mahler mit zierlichenBâumen, Ll'isten, Dorgrûnden rc. ausstaf-fircn lietz. Weyermann P. ;. p. 387.
Heere (Lucas de), gebohren zu Gent A.i>;4. Sein Dater Johann war der bcsteBildhancr und Baunreister seiner Zeit. Sei-ne Mutter war Anna Smyters, cine de-rûhmte Winiatur - Mahlcrin. Dicse untcr-wiescn ihn in den Anfângen der Zeichcn-Kunst, hicrauf lernte er auch bey FranzFloris, den er hcrnach in vielcn Stuckcnubertraf. Arbcitete cine Zeitlang in Frank-reich, und studirte nach den Anticken undden Mahlcreycu z» Fontainebleau. Er mahl-te Historien, Landschaften und Portraite.In /einen Werken werden die Gewàndervorzûglich bewundert. Er starb A. 1584*Dcscamps P. 1. p.' 152. G.
Heermann (Paulus), Bildhauer; lerntebey Balthasar Permoser. Arbcitete zu Dres-den, allwo man in dem Koniglich - Chur-fûrstlichen Garten cinige Statàcn von seinerArbeit sichet. Hagedorn p. ;z4-
Hetl (Daniel va»), gebohren zu BrûsselA. 1604. Erwarb sich durch seine Landschaf-ten einen ungemcinen Ruhm. Hcrnach mahl-te er Feuersbrunste, die cr nnt allen ihrenUmstânden und schreckiichen Folgen sehr kunst-lich und natstrlich vorstellte. Er besatz einclcichte Manier und eine gute Fàrbung, auchwutzte er die Aussichten seiner Landschaftenwohl zu vcrândcrn. Dcscamps P. 2. p. 78. G.
Heil (Ivh. Baptista van) , gebohren zuBrûssel A. 1609. Die Altar-Stûcke in ver-schiedenen Kirchcn so wohl als die Portraitein Privât - Hâusern zeugen von seiner Ge-schicklichkeit. Obiger und der gleich folgcn-de waren seine Brûder, unter welchen erfur den vornehmsten gehalten wurde. Erlebte noch A. j 661. Dcscamps P.2. p. i;o. G.
Heil (Léo van), gebohren zu Brûssel A.i6oç. War beyder obigcn Bruder und eingeschtckter Miniatur - Mahler von Thicren,Blumen, Mûcken rc. welche er mil unge-meinem Fleitz verfertigte. Trug auch einBelieben an der Perspectiv- und Bau-Kunst,
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