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und war hierinne ein erfahrner Kànstler.Baldinncci Sec. z. p. ;?8. G.
Heinecken (Catharina Elisabetha), geboh-ren zu Lûbeck A. i68z. Mahlte aus be-sondrer Neigung fur diese Kunst, und zu ih-rer Kurzweil sthr schône Blumen und Por-traite. Rèmy p. 8«.
Heinz (Josephus) Mahler von Ber» ;arbeitete mit Johann van Achen , Bartho-lome Spranger, Johann Breughel, Ro-land Savery und Egidins Sadeler zu Prag,an bem Hofe Kaystr Rudolph des II. vonwelchem er in Jtaîien gesandt wurde, dieschônsten anlicken Statâen abzuzcichnew, unddie beste Gcmàhlde zu Venedig, Rom, Man-tua rc. zu copircn, welches er zu grôtzter Zu-friedenheit verrichtete, und von dem Kaystrfine stallliche Vcrinchrnng stineS jáhrlichenGehalts erlangte. Er verfertigkc an diestmHof eine grosse Anzahl histocischer Gemâhl-dcn, welche durch die Sadelers, Lucas bu[tau und Jsitac Major in Kupftr gebrachtlvurden. Starb zu Mien , und wurde inder S. Jvhanns-Kirchê begraben. In sti-ncr Arbeit ahînte er den Anton Correggivnach. Seine Kôpfe, besonders . die weidli-che, sind ûberaus aiigeuchm. Seine Fâr-bung ist zart und naturlich , auch herrschetin sclbiger eine vortrcfliche Harmonie. FàU.P. i. p. z 2. G.
Heinz (Josephus), des obigen Sohn ;machte sich mit stinen mahlerischen Einfàllcnvon Trâumcn, Bezauberungen, Chimâren,Verwandltmaeit :c. welche er iu kleinen Fi-gureu vorstclltc, eincn grossen Namen, undhalte hierinne keinen seines gleichen. Ererwarb sich die Gnade vicier Fiirsten, undPabst Urbauus der VIII. machte ihn zmuRittcr des gôldnen Sporrens. Arbeitetemeistenszu Venedig. Bosthini p. 62. z z 4. G.
Heitz (Elias Christophorus), Mahler vonMemmingen z lcrnte zu Augspurg bey I.Heinrich Schonfeld. Mahlte mit gutcr Er-findung Historien, welche er von kleinennackten und dekicideten Figure» , Thieren,Gebáuden, Landschasten rc. ersorderlich com-ponirte. In der Liitheristhen Creutz-Kirchezu Augspurg, wo er sich haushedlich nieder-liesi, siehet man ein Geínâhld von seinerHand. Er lcbte noch A. 1708. SandrartP. r. p. 339 *
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Hck (Nicolaiis van der), Mahler zu Alk-maer; lernte bey^ Johann Nagel. Mahlteviele hisiorische Ltucke und sthr schône Land-schaflcn. Seine Manier zii componircn wargrosi und vcrstándig, seine Colorir gut, under vcrstand die Austhcilung Licht und Schat-tens sthr wohl. Er hais A. 16; 1. die Gc-sellschaft der Mahler i» semer Vater - Stadtausrichren. Destamps P. 1: p. z 46.
Helmbrecker (Theodorus), war zu Har-leni A. - 624. gebohren, und ein SchillerPrter Grebbers. Aus seiner Reise in Ita-lien mahlte er zu Venedig in Diensten eineSRathsherrn Loredano, und zu Rom fur dieJesuitcn. Oeil, ganz Leben brachte er indicstr Stadt zu, und starb A. 1694. Helm-brecker mahlte ôfters nach des BamboccioManier ; zuwciie» auch, besondcrs auf dieletzke mit cincr hellern Colorit. In kleinenGeinâhlden war er glncklicher als in grossen.In allem was er mahlte herrschet eine vor-trefliche Harmonie der Farbcn, der Schat-ten uild des Lichts. Die Natur ist darinnegctreu beobachtet. Seine Landschasten sindwohl ausgearbeitct, von vicier Verschieden-hcit lmd gutcr • Zluswahl. Seine Figurensind wohl gezcichnct, geistreich und mitKunst compvnirt. Bald niahlte er H. Ge-schichten, bald Jahr- und Bauren-Màrkte,bald Landschasten. Destamps P.2. p. ; z?. G.
Helmhack (Abraham), gebohren zu Nàrn-berg A. 16>4. Uebte neben dem Glaser-Handwcrk , als seiner ordentlichen Began-genschaft, das Glas - und Krugemahlen.Brachte auch daê rothc Glas zu Fenster-Mahlereyen) dessen Zìtbercitung sint langerZeit eine vcrlohrne Kunst war, wieder znStande. Starb A. 1724. Doppclmayrp. ziz.
Helft (Bartholomaus van der), gebohrenzu Harlcm A. i6,z. War ein grosser Mah-ler. Er cvmponirte seine Tafeln mit einervortresiichen Manier. Die Figuren sindwohl gezcichnct, die Gewànder grosi, dieFàrbung ist unvergleichlich , die Zcichnungcorrect und sein Pinsel markigt. Er mahl-te mit gleichcr Geschicklichkeit Portraite,kleine hisiorische Stucke und Landschasten.Bey allem diesem besatz cr die Kunst , seinePortraite wvhlgleichend herauszubringen. DasMeisterstuck diescs KûnstlerS ist auf dem
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