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Rathhauszu Amsterdam zu schen. Er^ar-beitete und starb in dieser totȓ>t. seinSohn war gleichfalls etn guter Portrait-Mahlcr. Descamps P. r. p. 199.
Helt-Stokade (Nicolaus de) , gcbohrenzn Nimwegen um A. ,1613. Lernte bey sti-ncm Stiewater dcm àltcrn David Ryckacrt.Er hielte sich wst seine ganze Lebcns-Zeit zuRom und zu Vencdig auf. ,Alle EuropáischeFursten begehrtcn seine Gemâhlde. Er mahl-te grosse historische Stàcke. Seine Figure»sind mit Geschmack angebracht. Eì» mci-sterhafter Pinsel nnd cinc gute Fârbung sindseine zwey vornehmste Eigenschastcn. Dcs-camps P. 2. p. 211. G.
Helwig, gebohren zu Spangenberg inHessen A. 1670. Lernte bey einem mittel-mâsiigen Mahler. Studirte zu Rom. Mahl-te Pvrtraite in Minialur. Arbeilete zu Cas-se!, und starb daselbst A. 171;. HarmsTab. 41.
Hcinmelink (Hans)Mahler von Dam-me ohmveit Brugge geburtig; lcbte mn A.1570. Er begab sichin dcn Soldaten-Stand,und kam in âusserstem Etend in den Spi-lhal S. Johannes zu Brugge, wo er seine»Talent bekannt machte, und zur Erkennt-lichkcit ein sehr schônes Gemàhld von derGeburt Christi hinterlietz. Man siehet auchin gedachtcm Svithal und, andcrwârts nochmehrere historische Gemâhlde von seinerHand. Man schâtzet ihn den Gebràdcrnvan Eyk gleich , und er ûbcrtraf diese ineinigen Theilen der Kunst. Ungeachtrt dieOehl-Farben schon lange vor ihm bekanntwarcn, mahlte er dennoch bestândig mitWasser-Farben. Descamps P. i. p. 12.
Hemsen (Catharina), Iohanns Tochter;eine Miniatur-Mahlerin. Wurde wcgcn ih-rer Gesehicklichkeit von der Konigin in Spa-nien mit einem Iahr-Geld begnadigt. Va-sari P. p. 860. G.
Hemstn (Johannes van), ein Mahlervon Antwerpen, der Albert Dârers Ma-nier nachahmte. Verfertigtc halbe und gan-ze Figurcn mit guter Zeichnung und schônerColorit. Florirte zu Harlem um A. i;zi.Guarienti berichtet, dasi er einen H. Hiero-nymus von seiner Hand und tlnterschrift nutbemcldter Iahrzahl zu Lisabon gesehen habe.Guicciardini P. u p. 886.
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Hemskerken ( Martinus van Veen, ge-nannt ), gebohren A. 1498. Lernte beyCornélius Cornclisz und bey Johann Schoo-rcl, welchen er so wvhl nachahmte, dasi jc-ner auf ihn eisersûchtig wurde, und aus sei-ncr Schul vcrbanncte, woraufer nach Romgicng: Allda studirte er nach den Antickmund nach M. A. Buonaroti. Von benZcichnungen, welche er nach den antickcnBildhauer - Stûckcn und dcn schvnsten Aris-sichten dicser Stadt verferligt halte, besatzder berûhmtc Mariette zu Paris ein ganzesBuch. Hcmskcrken kehrte niit eincr verbessertcn Manier in sein Vaterland zurstek.Nachdem er 22. Iahr zu Harleni sehr vielehistorische Gemâhlde sûr Kirchen und Pri-vât -Pcrsonen vcrftrtigt halte, starb er da-sclbst A. i?74. Seine Manier zu zeichncnwar lcicht und verstândig, sie wird von Lai-resse fur die Zuverlâsiigkeit und Festigkcit al-ler Zàge stinen Lchrlingen angcpriescn. Erzcichncte sehr wohl mil der Feder, und com-ponirte desigleichen. Auch war er ein guterBaumeister, wclches man aus^den Grundeuseiner Gcmâhlden sehen kan. Seine Figurenhingegen sind etwas trockcn und vpn demGrundc scharf abschucideiid, und scinen Ge-sichtern mangclt es an Annchmlichkeit. Des-camps P. 1. p. 60. G.
Henriet (Claudius), Glas - Mahler vonChalvns in Champagne; gebohren A. issi.Man schâtzte seine Arbeit so wohl wegen derZeichnung als wegen guter Zubereitung derFarbm sehr hoch. Herzog Carl der II. vonLothringen beruste ihn A. 1596 nach Nan-cy , allwo er bis an seine» Tod verblicb,und bey den Barfiissern bcgraben wurde.Sein Sohn Israël arbeilete zu Rom unterAnton Tempcsta und zu Paris unter duChcsne. Zcichncte nach des Jacob CallotManier , und gab hierinne andern Un-terweisung , mit welcher Beschâftigung ernachher seine meiste Zeit zubrachte, und Cal-lots Kupferivcrke in seinem Veriag verkauf-te. Er starb zu Paris A. 1661. FelibicnP. 3. p. 382.
Hens (Abraham de), Mahler zu Dort-recht; gebohren um^A. i6<;o. Lernte beyChristian Striep. Seine Gemâhlde enthal-ten fchone Kràuter , welche er mit zierlichsefárbten Schlangen, Krôtten, Frofchen,
Sonrmer/