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Auch brachte er in ftinen Gemàhlden Sol-daten-Spiele, Mahlzeiten/ militarische Stra-fen rc. an. Da er die Kriegs - Bau - Kunstans dem Grunde verstand, wnrde er ûber al-lé Festungs - Merker m ganz Flandern gese-tzet, in welcher Bedimung er auch verstarb.Descamps P. 2. p. 150. G.

Hoefler (Georgius ), ein ben'chmter Edek-steinschneider zu Nûrnberg; schnitte unterandern das Portrait Friedrichs des HI.Churfurst von der Pfalz in einen Rubin,und das voltige Spanische Wappen m einenDiamant. Er starb nach A. i6;c>. Besie-he den Artikul Birago. Doppelmayrp. 220.

Hoefnagel (Georgius), gcbohrenzu Hnf=iverpen A. i?43. Lernke bey Johann Bol.Zeichncte alle Prospecte/ die ihm etwasmah-lerisch vorkamcn , und gab fie in Kupfcr her-aus. Mahlte Thiere und fchône Landschaf--ten. Arbeitete an den Baycrnch - ^»>pru-kisch - und Pragifchcn Hôftn. Fur den Ecz-Herzog Ferdinand mahlte er ein Mesibuchmit zierlichen Anfangs - Buchstaben und klei-n.:. Figuren, und fur Kanftr Rudolph denII. s'mf Bûcher mit aller Gattung Thiercn.Dabey war er ein schr gelehrter Mann/der viele Gedichte in lateinifcher Spracheschrieb. Der berûhmte Geographus Abra-ham Ortclius war sein vertrauter Frelmd.Er sta^b zu Prag A. 1600. und hinterliesizwey Sôhne , Jacob und Johann, welchegleiche Kunst ûbten. DescampsP.i.p. 180. G.

Hoct (Henricns Jacobus)/ des âltern Gé-rards Sohn; gebohrcn311 Utrecht 1693.Mahlte Conversations-Stûcke/ Fràchte undB lu m en nach des Johann van HuysumManier. Starb A. 17;;. Remy p. 40.

Hoet (Gerardus ), gebohre» ju Bommel5 (. 1648. Lernle die Ansunge der Zeichen-Kunst bey ftmcm Vater/ einem Glas-Mah-ler; >n dieftr Zeit arbeitete Wernher van Ry-seir in dieftr Stadt/ welcheê Hoet Gelcgen-heit gab / die Mahftrey ben ihin zu crier-nen / g-nosi abcr dessen Unterweisung nichtlâm/: a!s ein Jahr, dann sein Vater ssirb,und er wurde genottzigt, zum Unterhalt fti-ner Famille die Glas - Mahlerey init seinemBrader zu treiben. Bey dem Einfall derfranzosifchen Armee stna-lete >ich Hoet inHaag / wo er nngeacht.l der kurzcn Lehrzeit/

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und ' da er die Mahleren so lange unterlaftscn hatle/ Wcrke verftttigte/ die wegen ih,rer zftrlichen Ausarbcitung hoch geschâtztwnrden. Verschiedene Reiftn , die er hinund wieder that , waren fnr sein Gluck un-fruchtbar/ da er sich dann zu Utrecht setzte.Hier suchte er , wiewohl vergebkich , einevon ber Obrigkeit bcsoldcte Académie anf-znrichten , daher hielt er solche in seinem eig-nen Hanse. Er begab sich A. 1714. inHaag / wo er nngeachtet seines Altérs mitdem Feuer und der Lebhastigkeit eines jun-gen Meuschen arbeitete/ nnd endlich A. 1733.daftlbst starb. Die Talente diefts Kûnstlerssind allen Liebhabem in ganz Eurova be-kannt. Er coniponirte mit vielem Genie;seine Wcrke zeigen eine wcillànftlge Gclehr-samkeit an, er hatte vornehmlich die Ge-bràuche und Gcwohnheiten dcr Alten stu-dirt. , Seine kleine Gemáhlde haben sehr sei-ne Zûgc / die Schmelze semer Farben undsein gelinder Pinftl vernrehren das Kostbarcderjcnigen Werken , roeldjc er in dieftr Artverftrtigte. Die grosse Stûcke / welche ermit ft vielcr Leictitigkeit verftrtigte / ftlltendem Aufthen nach jhn abhalten , kleine Ge-mâhlde mit fo vielenr Fleitz und Gedult alsdie Manicren des Cornélius Poelcmbnrg undCaris du Jardin/ die er hierinne nachahin-te / ausznardeiten. Man benmndcrt in denKirchen und PaUásten in Holland die leb-hafte Einbildungskrast diefts Meisters , mitwelcher er eine erstauuliche Muge Decken-stûcke und grosse Gemáhlde nul enter gutenHarmonie der Farben und einer vollkomm-nen Kenntnisi der Gegensátzen in Schatten undLicht verftrtigte. Dieft ftltcne Geschicklichkcitgeben Hoet bm Rang eines der grôften Mei-ster in ^Holland/ welchcs kein gcringes Lobist. Seine lcbhafte Einbildlingskràft undsein vortrcsiichcs Gedáchtnisi verleiteten ihi«/dasi er cssftrs nichr nbthig fand / die Naturin ftinen Werken zn Rath zu ziehcn; er er-fand / cmnponirke und arbeitete zu gleicherZeit ciiic Gemáhlde: eine Manier / welchemanchem andern Kûnstler fthr gefàhrlich ftynivûrde. Die fûnf Bûcher Mosis und dasTitulblatt des Neuen Testaments in des vander Marck Bibe» wnrden nach ftinen Zcich-nungen in Kupfcr ge>iochen. Er fclvstbrach-Kk te

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