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te einige Landschaften nach J. FeancíscusMillet in Kupftr. DefcampsP. ;.p. 2;r.
Hoet (Gcrardus), Gérards Sohu, «ladi-te aufangs Portraite; nachher begab er sichauf das Kurfchcnmahlen; weil er aber meh-rere Neigung zu der Kenntnitz guter Ge-mâhlden verichiedener Meister verfpûrte, leg-te cr sich auf dieftu Handel, mit welchemer sich bey den Liebhabern im Haag ange-nehm zu lnachcu wutzte. Remy p. 40.
Hoey (Johannes), gebohren zu Leyde»A. 154;. Kam gcn Paris, und wurdeOber - Auffchcr der Kôniglichen Mahlcreyenund Kammerdicuer bey Heiurich dem IV.Er starb dafelbst A. 161;. Descamps P. 1,p. 180. G.
Hoey (Wilhelmus), Mahler zu Paris;arbcitete A. 1540. mil Eustachius du Boisund andern ancinigen Auezierungeu dcsKb-niglichen Schlosscs FontaineblcìM auf dieAnkunst Kayfer Carl des V. FelibienP.p. 1 19.
Hofmann (Hans), zu Nurnberg; mahl-te Thiere, Blumen, Kràutcr rc. mit Gum-mj - Farben und in Mlniatur; copirte auchfehr wohl nach Albert Durer. Er arbciietean dem Kayferlichcn Hof und starb zu Pragum A. 1600. Doppelmayr p. rc>8.
Hofmann (Samuel! , gebohren zu Zu-rich um A. izyr. Lerntr bcy GotthardRingglj und bey Peter Paul Rubens, indcssen Schul er ein grosscr Mahler wurde,und sich durch Portraite, Historicil und Ku-chen-Stûcke (da er alles der Natur fehr âhn-lich mahlle) einen ungemeinen Ruhm erwarb.Arbcitete vornehmlich zu Zurich, Amster-dam und Frankfurt am Mayn, in ivclch-letzlerer Stadt er um A. 1648. starb. Sei-ne Tochter Magdalena maylte Portraite,befonders aber Blumen, und starb zu Am-sterdam nach A. 1671. FutzljP. i.p. 67. G.
Hoaarth (Wilhelinus), Mahler zu Lon-don A. 1750 Verfertigte Portraite uudinoderne Historien, in welchcn er meistcnsdie im Schwang gehende Laster feiner Zei-ten mit ihren tràurigen Folgen auf einefehr lebhaftc, naturliche, zuwcilen auch fa-lyrifche und posiirllche Weife vorstellte, undeinige davon in Kupftr herausgab. Infon,derheit aber machte er sich einen grossen Na-
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men durch ein ae streiches Buch, beckelt:Zergsteteru a. ter Schvuheil, die fchwan-kmden Begriffc vou dem Gefchmaek ftstzu-fttzcn.
Holbein (Hans 1 , der altéré; war derìvayrfcheiulichiien M.'ynung nach Burger zuAugfpurg, und ci» vortreflichcr Mahler, vonde„en Arbcit man dafeidst einige Slàcke fin-dct. Bchab sich nach Bafel, allwoerdreyfeiner Sohlien, Ambrosius, Bruno undHans in diefer Kunst unterivies, von wel-chen aber der leytere vornehmlich beràhmtwurde. Er kam um A. 149;. andieWelt,und zeigte fchon in fruher Fugend die Vor-trcsiichkeit ftmeS Gcnie, jndem er fehr fchà-ne Portraite und Historien in OchI- undWasicr-Farben mahlte, welche auf dem da-sigen Ralhhaus und der Stadl-Bibliothec,auch m emigen Privât - Háufern mit Auf-merkfamkeit betrachtet zu werden vcrdienen.Um A. 1526. glcng er mit Empfehlungs-Schreiben von Erasmus an den CanzlerMorus in England, allwv er bey Heinrichdem VIII. durch seine Kunst in ungemeinenGnaden stund. Ein Bcweisthum dessen istdie bekannre Historie eines vornehmen Lords,der sich init Gewalt iu Holbcins Zimmereindringen wolite, den er aber die Treppehiuunterstiesi, tann als diefer drohete, sichzu ráchcn, wurde ihm folches bey Vermei-dung der Kôniglichen Ungnade scharf ver-boten. Fur diesin Kônig verfertigte er eineerstaunliche Menge Ardeit, welche zum Theilnoch in dem Pallaste zu Whitehal gesehenwird. Er starb zu London A. izz4. Hol-bcin bcfasi einen guten Geschmack in derMahlcrcy, welcher keincn von den Mangclnder oeutfchen Manier an sich halte. Manbemerkct in ftinen Portraiteu viele Nakur-lichkeit, in feinen Compositioncn eine lcbhaf-te und erhabne Einbildungstraft und einefchône Ausarbeitung. Seine Fârbung istkráftig, seine Carnation lebbaft, und feineFigure» sinb fo crhaben, dasi sie das Aug aufeine angenehme Weife tàufchen. Nur tadeltman die fchlechte Falten feiner Gewánder.Er arbeitete mit der lmkcn Hand, und thatfolches mit gleicher Geschickllchkeit in Aîuua-tur, Oehl- und Wasier-Farben. Fusil, P. i.p. ro. G.
Holl