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Holl (Elias), cin beriihmter Baumcisterzu Augspurg. Von setucr Arbeit ist nebenvielen andcrn Gcbàudcn das pràchtige Rath-haus dasclbst. Ltarb A. 1646. SandrartP. I. p. 3Ç2.

Hollando ( Iohanncs ), Landschaften-Mahler zu Antwerpen; mahlte in Oehl- undWasser-Farben. Er betrachtete oft aus sei-nem Ziminer die verschiedene Abânderungendes Gewôlks, welche er in seinen Gemahl-den wohl anzmvcndcn wutzte, auch inusitéihm oft der Grund ftiner Taftln statt derFarben dienen. Eine Manier, welche Breug-hel sich wohl zu Nutze machte. Sein Weibverkanfte seine Gemàhlde ans ôffcntlichenMarktplàtzen, welche abcr jetzo stark gesuchtwerden. Erlebte um A- 1330. DcftampsP. 1. p. 47. G.

Hollando (Martinus). Siehe Hemskcr-ken und de Vos.

Hollart (Wcnceslaus), von adelichen El-tern zu Prag gebohren A. 1607. Da eraber durch die bôhmische Unruhen aile dasSeinige verlohr, lernte er anfànglich dasMiniàturmahlen: Hernach begab er sich genFrankfurt am Mayn zu Matlháus Merian,der ihn in dem Kupferctzen unterwies. InLandschaften, Thicren, Ungeziefcr und Pelz-werk war er besonders glncklich. SeineWerke findet man in grosser Mcnge, selbigefind aber allein in obbcschriebenen Stûckenberûhmt, dann in andern Sachen war ersehr mittelmàtzig, er zeichnete die Figure»schlecht, die grosse Compositionen, welche er,selbst nach den besten Meistern, in Kupfcrbrachte, find in dem Geschmack, in derWàrkung und i» Kmntnitz der Kunst man-gelhast. Die nieiste Zeit arbcitete er zuLondon bey déni Grafen Arondel. Stettlermeldet in stiner eignen Lebensbeschreibung,datz Hollart alis Verdrutz wegen einer un-glucklichen Heyralh in America ûbcrgcschiffetsey. Sandrart P. 1. p. 363. G-

Holsteyn (Cornélius), gebohren zu Har-lem A. 16;;. Lernte vermiithlich bey sei-nem Vater Peter, einein guten Glasniahlcr.Aus dem Rathhaus zu Amsterdam sindetman àber dem Camin der Wayscn-Kanimerdie^Gcschichte des Lycurgus, der ftinen Nc-fen zum Erben ftiner Gûtcr erkiaret, wel-

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ches Stûck von dem Dichter Johann Vosinit Versen beehrt wurde. Man rûhmet inseincn Gemàhlden eine richtige Zeichnungund eine gute Fàrbung. Wcyermann P. 3.p. 165.

Hol; (Rombout von dem). Siehe Gre-seli No. 11.

Holzer (Iohannes). Siehe Greseli No. 12.

Holzmann (Hans), Mahler zu Côlln;lernte bey Augustin Brun. Seine Arbeitwird wegen ihrèr guten Erfindung und ange-nehmen Colorit gerûhmt. Starb um A.1639. Sandrart P. i. p. 509, G.

Hondekoeter ( Egidius ), gebohren zuUtrecht A. 158;. Mahlte Landschaften undVôgel, besonders lebendige Hanen und Hen-nen. Er svlgte in ftiner Arbeit des RolandSavery und David Vinkebooin Manieren.Houbraken P. 3. p. 69.

Hondekoeter ( Gysbertus ), des obigenSohn; gebohren zu Utrecht A. 1613. Mahl-te nach seines Vatcrs Mmner. Arbeitete zuAmsterdam und zu Utrecht. Starb A. 1653.Houbraken P. 3. p. 70.

Hondekoeter ( Melchior ), gebohren zuUtrecht A. i 6 ] 6 . Lernte bey sèincm Grosi-valer Egidius, und ber, Christoph Puytlink.Faft alle Gemàhlde dieses Kunstlers bcstchenaus Vogeln , welche er meistens lebcndigvorstellte. Niemand nrahlte vor ihm dieHanen,,Hennen, Pfauen rc. so gul als er.Er gewohnte einen Hanen, der sich in jcderStellung vor ihm halten mutzte, so lange esseinein Meister beliebte, und dieser folgte dergeringsten Bewegung des Mahlcrstocks. Hon-bekoeler ahmtc die Federn mit ganz beson-dern Pmselzugen nach, und bediente sich ei-ncr sehr guten Fàrbung ; iiberdas zicrte erdre Grtuide mit wohl ausgearbeiteten Land-schaften , welche er so anôrdnete, datz ihreHarmonie die Haupt-Geaenstànde noch mehrerhubcn. Er starb zu Amsterdam A. 1693.Descamps P. p. 44.

Hondius (Abraham), aus Brabaud; ge-bohren um A. 16 50. War ein,vortreflicheeKlinstler in Portraiten, Nachtstûcken, Jag-den, Thier-Geftchtcn >c. da er sonderbar dieHunde sehr schôn und naturlich mahlte. Ermahlte auch die Landschaften vorzuglich wohl,und wutzte ûber dieseibe einm tàuschenden

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