Ho
fcukt Mederlândischen Mahfer, afs durchscine Gemâhlde bckannt wurde. S tard A.j 719. Scin Sohn Iacod war einer derbcstcn Kuvferiiecher sciner Zeit. Rcmy v. 46.
Houzeau, Bildhauer von Bar le Duc;verfertigte einige Statue» fur de» Kôr.igll-chen Garten zu Versailles, le Comte P.p. 196.
Howard (Ivhannes), gcnannt Giovan-ni» 0 Lamberti; Mahlcr zu Antwerpen. Kammit einige» Anfângcn in diestr Kmist genGc»ua , wo er unter. der Anfûhrung desCornélius de Wael stine Zeichnung und Co-lorit verbesserte. Scine Arbcit, besondersin Portraitcn, tourte dastlbst so wohl oufge-nomnicn , datz er dcrselbcn eine grosse Mu-ge fur Personen beyderley Gefcdlechts verfer-tigte. Er starb dastlbst ?t. 1665. in derBluthe feiner Iahrcn. Soprani p. 2^2. K.
Hu (Salomon de la), ein glstcr Portrail-Mahler; arbeitete A. 1642. bey dem Feld-Marfchall Torstensohn in Schweden, und»erfertigte in dicfem Kônigrcich viele Arbeit.Sandrart P. 2. p. 77.
Huber (Joh. Rodolphus), gebohren zuBafel A. 1668. Lernte anfangs bey zweygemeinen Mahlem, letztlict» aber bey demjàngern Josevh Wcrner. Nach eincm stchs-jâhrigen Auftnrhalt in Italien tam er in seinVaterland zuruck. Arbeitete an den Fûrst-lich - Wûrtenbergifch - und beyden BaadischenHpfen. Um A. 1704. bcgab cr fiel) nachBern, allwo er sich bis A. m 8- aufhielt.An oberzáhlten und vielcn andern Ortcnmahlte er eine fast unglaubliche Menge Ar-beit, wie man dan» , ohne die historischeStucke, liber 3000. Portraite rechnet, dieer mir eigner Hand und ohne einige Bcy-hàlf verfertigte. Endlich begab er sich nachBafel, und siarb dastlbst A. >748. In sei-nen Werken findet man eine ungcmeine Em-bilduna)skraft, nebst einer starkeu und hurti-gcn Manier. Futzlj P. 2. p. 212.
Huerra (Cajparus della) , Mahler vonCampillo de Altobucy; gebohren A. 1641.Lernte zu Valentia bey Icsuald Sanchez.Wurde in diestm Kônigreict) so hoch gchal-ten, datz bey seine» Lebzeiten niemandemausser ihm erlailbt wurde, ôffentliche Mah-lercyen zu verfertigen, baher keine Kirche
Hu -sz
oder anderes ôffentlichcs Gebâude zu sindenist 1 welcheê mcíit vou feinen, mit grosscmFleitz und Fcrtigkeit ansgcarbeitttcn^Gcmàhl-den ctwas aufzuweistn habe. Starb A.1714. und wurde in der Kirche S. Fran-cifcus bcgraben. Velasto No. 22;. G.
t uet lChristovhcrus). S. Grcfeli No. 1;.
uczenstn (Lucas). Siche van Leyden.Hìîgtenburg (Johannes van), gebohrenzu Harleni A. 1646. Lernte bey JohannWyk lmd bey Francisais van der Meulen,solgte aber tes Phitipp Wouwermanns Ma-nier , welchcr er sehr nahc kam. Der PrinzEugen von Savoyen lies ihn A. 1708. sei-ne Bataillai mahlen, und ûberháufte ihnmit Gutthaten. Man siehet vicie semer Ge-máhlden und Zeichnungen in Kupfer : Eini-ge ctzte er stlbst nach des van der MeulenWerken. Er hielte sich meistens in Haagauf, starb aber zu Amsterdam A. 17;Die Lebhaftigkeit seines Genie wird auch infeinen Gemáhlden bemcrket : Er kennte dieAusdràcke, welche Schmerzen, Verzweif-lung, Wuth, Forcht rc. hervorbringen,vollkommen. Seine Gesichtsniinen sind sehrverschicdcn; der Charàr eines Tûrken istnicht dericnige von andern Nationen. Erhalte die Feldlager, Angriffe, Belagerun-gen und Niedcrlagcn wohl studirt: Er wust-te die verschiedenc Vvlker in Kleidern undStctlungen wohl zu untcrscheiden. SeineFârbìing ist natàrlich und kráftig, seinegeistrciche Pinstlstriche geben sciner Zeich-nung , die er immcr nach der Natur verfcr-tigte, rmd von diestr nicmals abwich, einicbhaftes Ansehen. Einige sciner Gemáhldenweichen dcS Wouwermanns weder in demZarten noch in den, Dunst, welche diestrfeinen Werken zu geben inusité. Sein Bru-dcr Jacob lernte dey Nicolaus Bcrghem,und arbeitete zu Rom, allwo er in dem jo.Jahr semes Asters starb. Descamps P. ;.p. 196.
Hulsmann, ein vortrefficher Figuren-Mayler, von welchem Karfch in stiner Be-sthreibung der práchtiga, ChurfurstlichenKunst - Gallerie ein sthr schôncs Conversa-tions-Stûck von Herren nnd Frauenzimmer,welche sich anfdem Feide erlustigcn, anfuhrt.
Hulst