2 6 +
Hu
Hulst (Petrus van der), gebohren z»Dortrccht A. 1652. Lcrnte bey den vor-nehmsten Metstern diestr Stadt, und wurdeein vortreflicher Blumen - unb Landfchaften-Mahler. Die Fárbung seiner Gcmàhldenist gut, seine Pinstlstriche sind breit und sel,t:leicht. Seine Gcmâhlde pflcgte er mitKràutern, Schlangen, Eydexcn uedandernInsecten, welche er ungcmein lcbhaft undnalûrlich vvrzustellen wufke, ausznfchmà-cken. Seine Zeichnungen sind bey den Ken-nern in hohem Werth. Er legte sich zwareinige Zeit auf das Portraitmahlen , aberer verliesi diese Gattung Mahlerer,, welcheseincm Talente nicht angemessm waren. Ar-gcnsville P. 3. p. r 36.
Hurdter (Ioh. Huldricus), von Zurichgeburtig; lernke bey David Heschler -uUlm. Verfcrtigte so schône Arbeit von aanzund halb erhabnen Figuren in Elfenbein,datz solche in die vornehmste Kmist.Cabmcltcbegehrt wurden. Er lcbte A- 168;. <aai\-drart P. 1. p. 333. G.
t urembaut (Lucas). Siehe Horebout.uret (Gregorius) , Knpferstechcr vonLion ; vecfertigte die Historie des LeidensChristi auf 32. Folio-Blâttcr» nach eignerErfindung, auch Thèses und andre geistlicheStàcke. Man findet nicht, datz èr nachden Werken andrcr Mahler gearbcitct habe,ausgenvmmen einige Portraite nach Cham-paigne und Beaubrun, wohl aber datz an-dre Kupferstecher nach seinen Zeichnungencopirten. Er starb A. 1670. ie ComteP. 3. p. 384.
Hurtrel (Simon), Bildhauer von Bethn-nes; gedohren A. 1648. Studirtc 14. Jahrzu Rom nach den antickcn Statue» und desI. Laurentins Bernini Werken. Zu Parisarbeitete er fur den K oing. Verftrtigte mitPeter Mazelinc die Ritter - Statue Ludwigdes XIV. in Erzt , ivclche auf dcm grossenPlatze zu Montpellier aufgerichtet wurde.Fur Auaust den II. Komg in Polen dasBild der Leda in Marmor. Mit bemeldtemMazeline das Grabmahl des HerzogS vonCrequi bey den Capucincriuncu zu Paris/und das Grabmahl des Canzlers le Tellierin der Kirche S. Gervais. Auf der aus-wendigen Balustrade der Invalide» -- Kirche
Hu
die Stalâen S. S. Hieronnmus und Atk-gu^inus. Er wurde Professer der Acadé-mie A. 1707. und starb A. 1724. Gua-rienli p. 461.
Husford (IgnatiuS)/ ein Hsswrien-Mah-ler und der beste Schuler des Anton Dom.Gabbiani. Arbeitete zu Flore»; um A. 1750.Bottari Giunta P. i. p. 1.
Hutm (Carolus), gebohren zu Paris A.1713. Lcrnte bev Francifcus le Moine.Studirte als Kôniglichcr Pensionaire zuRom/ allwo er gleich anfangs sich entschlosi,die Bildhauer - Kunst zu erlerncn , welcheSunter Slodz Aufsicht gefchahe , wiewohl dirantickcn Statûen stine vornehmste Lehrmei-ster waren. Zu Paris kam er A. 1747.in die Académie. Hierauf gieng er nachDresde», da ein Altar-Blatt und der Pla-fond einer Capelle m der neuen CacholifchenKirche zeigten, dah der Meissel stine Ge-schickljchkcit in der Mahlerey nicht geschwàchthabe. Sein Bruder Petrus , ein schàtzba-rer Bildhauer und Kupferetzer lcrnte beyWilhelm Constoux, und beglcitete seinenBruder Carl nach Dresden. Hagedorn p. 44.
Hutinot (Ludovicus), gebohren zu ParisA- 1*2?. Kam als Bildhauer in die Aca-démie A. 1667. Von seiner Arbeit findetman in dcm Kôniglichen Garten zu Versail-les. Er starb A. 1679. Hutinot halte ge-nugsame Talente, aber er lebte in einemJahrhundcrt, welchcs an grossen Mánn^nallzufruchtbar war, als datz er sich darinnenhâtte hervorthun konnen. Guerin p. 1 52. 0 .
Huysmann (Cornélius), gebohren zu Ant,werpen A. 1648. Lcrnte bey Cafpar deMit und bey Jacob van Artois zu Brûsssel. Folgte diefes letztern Manier, welcheer nachher vcrbessertc, und sûr eincn der be-sten Landschaftcn-Mahler in Flandern gchal-ten wurde. Francistus van dcr Meulen such-te ihn unter vortheilhaften Bcbingnistcn nachParis zu bringcn, welches er aber ausschlug.Er mahlke felbst die Figuren und Tlnere inseine Landschaften. Die Gcbáude, Baume,Làfte, Fernungen, alles ist lcbhaft und fthrnaiurlich darinnen vorgestellt. Er starb A.1727. Defcamps P. 3. p. 241.
Huysmann (Nicolans), gebohren zu Me-cheln A. r6;6. War ein gefchickter Land-schaften-