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Lernte bey Cornélius Zaftleevcn, Anton Pa-lamedes und Johann Bylert. Gieng nachParis, allwo er sich sieben Jahr aufhielt.Nach ftiner Heimknnst setzte er sich zu Rot-terdam , da er sein Gluck durch Portrait,mahlen / und vermittelst einer vorlheilhaftenHeyrath machte. Starb A. 7697. Des-camvs P. 2. p. 254.
Iongeling (Jacobus), Bildhauer undKunstgiesser zu Antwerpen; verfertigte dieStatue des Herzogs von Alba aus Erzt,in welcher dicser Gubcrnator der Niederlan-den in ganzer Slatur mit einige» allcgvri-ftlim Figure» vorgcstellt, und in dcm Castelzu Antwerpen aufaerichtet war, die abcrvon dem auf ihn folgcnden Gubernator aneinen Gicsser, mit dem ausdrûckliche» Be-fehl, selbige einzuschnielzen, verkaust wurde.Meteranus P. 1. L. ;. giebl hievon einenKupfcrstlch und Beschreibung. Dcr Herzogvon Aida fàhrte einen gletchcn Abgutz mitsich nach Spanien.
Jordaetls (Hans) , gebohrcn zu DelfftA. 1616. Er reiste jung in Italien , undhftlte sich die meiste Zcit seines Lcbens zuVencdig, Neapolis und Rom auf. Ercomponirte und mahlte mit solcher Fertigkeit,datz die Jtaliâncr von ihm sagten: Es schie-ne , als kônnte er seine Figure» mit demLosse! aus dem Napfe schôpftn, daher erden Bcynamen Poltepcl bckam. Starb zuVoorburg nahe bey Haag. Er mahltehistorische Stiicke nach Rottenhammcrs Ma-nier. Einige haben sich einfallen lastèii,vorzugcben , datz er des Lucas Giordano,genannt F» presto, Vater gewcsen fty:Glaublicher abcr ist, datz Jcrdàens der Sohneines Mahlers glcichcs Ramens gewesen fty,der bey Martin van Clef lernte. DeftampsP. 2. p. 2; 1.
Jordaens (Jacobus), gebohrcn zu Ant-werpen A. i;y4. Lernte bey Adani vanOort, dcssen Tochter er heyrathete; da ernun hierdurch ausser Stand gefttzt wurde,in Italien zu reisen, suchte er dicscm Man-ge! durch fleitziges Studircn und Copirennach den Werkcn bcrûhnitcr Kunstler abzu-hclfcn , tinter dcnen er Titian alleu andernvorzog. Rubens suchte seine Freundschafr,und vertraute ihnt einige Arbeit an, dazu er
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die Cartons verfertigt hatte. In dem Laufvon 84. Jahren, welche Jordaens lebte,mahlte er cine unzâhliche Menge Werke, undsetzte sich hierdurch in glûckliche Umstánde,in denen er A. 1678. in ftiner Vater-Stadtverstarb. Unter seine vornehmste Gcmàhldewerden gezàhlet die Patzions-Historie in zwôlfgrvssen Tafeln sûr Carl Kustav, Kônig inSchwcden, und die Geschichten HeinrichFriedrichs, Prinzcn von Oranien, in etli-chc» Stucken , die er mit sinnreichen Alle-gorien auszierte: Diese sind in dcm grossenSaal des Hanses im Busch nahe bey Haagzu fthen. In ftinen Werkcn findet man ei-ne grosse Harmonie der Farbm, und einenschônen Verstand in L-chatten und Licht.Seine Compositioncn sind sinnreich uiìd grotz,auch die Ausdrûckungen der Leidcnschasken na-tàrlich. Seine Zeichnung abcr ist osi ohneGeschmack. Er copirte die Natur/ ohne dieSchonheitcn dcrselbcn zu suchen, und ihreFehlcr zu verbcssern. Aber ftin vornehmsterVerdienst bestehct in derLeichtigkeit und Aus-arbeitung seines Pinsels. Man Hat chu oh-ne Gruud mit Rubens in gleiche Linie setzenwollen, dann diescr hatte unverglcichlich mehredles und erhabeues. Jordaens wntzte seineFigure» wohl zu runden, und den Farbeneben dm Glanz und mchrere Stârke zu ge-bens als Rubens: Jndesftn Hat dieser dochden Vortheil in allen ûbrigen Stucken derPîahlcrey liber ihn. Descamps P. 2. p. i. G.
Jordane (Lucas). Viche Giordano.
Jorio (Augustinus) , gebohrcn zu DelfftA. 1525. Lernte bey Jacob Mondt. Ar,beitete fiinf Jahre zu Paris bey einem Kup-ferstecher, Peter de la Cluffe oder Cuffie ge-nannt. In seincm Vaterland verfertigte ereinige Gemàhlde , welche ftinen Ruhm festfttzten. Arbeitete im Grossen, und warenseine Werke wohl componirt. Er ectrank A.1^2. und wurde von Kunstlern und Lied-habern fthr belrauerr. Dchcamps P. 1.p. n 4 - G.
Joris; (David) , cin geistreicher Glas-Mahlcr von Delsst, von desserr Arbeit manverfchiedene wohlgezeichnete Handrisse hinund wicdcr bey Licbhabcrn findet. Er starbzu Baftl A. i;ç6. in dcm 52. Jahr seinesAltérs, und lvurde einige Zcit darnach sem
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