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des Joseph Orient, und ahmte JohannGriffier m scinen perspectivischen Landschaf-ten nach, welche von der Hôhe gezcichnct,nnd à vue cì'Oàu genannt werden. Ha-gedorn p. 137.

ReiU (Bernhardus) , wurde in ItalienMr. Bcruardo genannt; gebohren in Dane-mark. Lernte bey Paul Rembrand, undarbcitetc zu Rom. Veine Kunst bestand inVorstellung lâchcrlicher und bâurischer Hand-lungcn, wclclie er mit angenehnier Manierund gcnauer Beobachtung der Natur verfer-tigte. Er starb zu Rom A. 1687. Baldi-nucci Sec. 5. No. çio.

Reller (Joh. Balthasar) , gebohren zuZurich A. i6;8> Er lernte die Goldschmicd-Kunst, und brachte es in gctriebner Arbcitfo wohl in Figure» aïs i» Laubwcrk undFràchten sehr weit; aber sein unten vorkom-mcnbcr Bruder, der als Rvthgiesser in Kô-niglich - Franzôsischcn Diensten stand , bcriefihn nach Paris, und bediente sich semerZeichnung, wogcgen ihm dicser zu derGiessir-Kunst die nàthige Anleitung gab, welcheer durch sein vortrefliches Genie zu der grô§-ten Vollkommenheit drachte. Eine unzáhli-che Mcnge Canonen und Môrstr und dieVtatàen in den Kôuiglichcn Gârten hâttenihm allcin cincn grossen Namcn erworben.Was aber scinen Ruhm unsterblich macht,ist die Riltcr-Vtatue Ludlvig des XIV. wcl-che nm das Ende des XVII. Jahrhundertsauf dcm Platz von Vendônie aufgerichtetwurde. Dieses 21. Futz hohe Werk ist ineinem einstgen Gusi verfcrtigt worden. Erstarb als Oder - Aufiehcr der KoniglichenGiesserey II. 1702. V-ein Bruder JohannJacob war Kàniglicher Giesscr und Com-missarius der Artillerie. Er starb zu Col-mar A. 1700. jn dem 6;. Iahr seines Al-térs. Fàsili P. 2. p. 3.

Reller (Joh. Hcnricusl, der Sohn Ja-cobs Kellcr, cines geschickten Bildhauers vonBascl, wclcher gcgen das Ende des XVII.Jahrhunderts nach Zurich dcrufen wurde,das dasige Rathhaus mit seincr Arbeit zuziercn, allda wurde Joh. Hcinrich geboh-rcn, und lernte scines Vaters Kunst, wel-che er aber wegen eines verdrietziichen Zu-salls verliest, und bey Andréas Holzmàllcr,

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einem ziemlich guten Lanlfchaften- Mahler,diese Kunst erlernte. Ilnf scinen Reiscn hiel-te er sich die meiste Zeit zu Mànchen beydem Churfûrstlichcn Hof - Mahler NicolausStuber, welcher in der Architectur - Mahle-rcv sehr berûhmt war, auf. Er studirtedarauf einige Zeit in der Académie zu Pa-ris, und kam von ba A. 1726. nach Laag,wo er sich haushebiich nicderlietz, und bisauf gegenwârtige Zeit (II. 1762.) viele Sa-le , Dcckcn, Camine und Cabinette fur ver-schiedeue voruehme Liebhabcr mit Landschaf-ten, Architectur und Figuren zierte, in wel-chen er bald David Tenier, bald den Wa-tcau nachahmte. Keller kan unter diejenigeKunstler gezàhlt werden , welche iu denmci-sten Thcilen der Aîahlerey geûbt sind; erarbcitcte mit grosser Fertigkclt, und mahltedie meiste Zierrathen zu dein vráchtigen Feuer-wcrk, so bey Anlas des Aachifchen Frie-dens - Vchlusses gespiell wurde. van GoolP. 2. p. 266.

Rellerthaler (Daniel). Man siehet mder Kunst - Kammer des Schlosses zu Dres-de» ponzirte odcr punctirte und verguldeteKupferblatten, welche dieser Kunstler A.161 verfectigte. ^ Die besten und grôtztenSliicke sind ein Gottcr-Mahl, und der Raubder Sabmen. Keytzler 86. Bries.

Renckel (Johannes), gebohren zu Aug-spurq A. 1688. Lernte bey Isaac Fisch,Christoph Wcigel und I. Martin Schuster.Mahlte gute Portraite mit trocknen Farben,vcrfertigte auch dergleichen mit dem Grab-stichel iind in Schwarz, Kunst. Er setzte sichzu Nûrnberg, allivo er die Tochter scineSzweytcn Lehrmeisters heyrathete. Starb da-selbst A. 1722. Doppelmayr p. 27;.

Rent (Wilhelmus) , Mahler zu Londonum A. 17,0. Verfectigte kleine Gemàhldeauf Kupfer, in welchen er viele Figure»mit gutem Geschmack vorstellte. Giiaricntip. ;82. gcdenket eu,es seiuer Werken, wor-imw das Gastmahl der Kônigin Esther vor-gcstellt war, und er in einem Kunst-Cabinetzu Lisabou gesehm Hat.

Rem (Antoiiius), Mahler von Tetstherin Bohmen ; lernte in der Schule des I.Bapllsta Pittoni zu Vcnedig, welchen ervoiikoinmen nachahnite. Zu Rom fuhr er

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