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[Band 1]
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Ru

Rulmbcch (HanS von), Ternie bey JacobLZalch und Albert Durer , welchkn er forvohl iit Holzschnilten als in der Mahlereyvortreflich nachahmte. Man sieht einige sti-«er Geinâblden in der S. Sebalds - Kirchezu Nûrnbe-g. Erstarb um A. -54;. Dop-pelinayr p. 192. G.

Rupeyky (Iohannes ), gebohren su Pe-fing an ben Ungarischen Grânzcn A. 1667.Lernte bey Clans, eincm Mahler von Lncernin der Scl'wcitz, wclcher zu Mien arbeitete.Gieng darauf in Italien , wo er anfangsvicies von Hunger und Armuth auszusteheuhatte. Ein Gemâhld , welches er fur dcnArzt des Kayserlichen Gesandten zu Romderfertigtc, brachte ihn bey demPrinzen Ale-xander Sobiesky in Bekanntschaft, der ihmseine Arbeit reichlich belohnte. Nach einemsr.jáhrigen Aufcnthalt in Italien kam ergen Wien , wo er die Portraite der ganzenKayserlichen Famille und vicier Grossen diè-ses Hofs mahlte. A. 1716. wurde er indas Carls-Bad bcrufen, das Portrait CzaarPeter des I. zu verfertigen. Von Wiengieng er nach Nûrnberg, allwo er ungeach-tct vieler Berufungen an verschiedcne Konig-liche und Furstliche Hôfe , seine ûbrigc Le-benszeit znbrachte, und A. 1740. starb.Sein Sohn Christian»,s Ioh. Friedericuszeigte in einem zarten Aller ein so vvrtrefli-chès Genie zu Mahlerey, datz man sich sehrvieles von ihm versprechen konnte; er starb«ber A. 17;;. in dcm 17. Jahr seines Al-térs. Kupctzky war unstreitig einer der grôtz-ten Portrait-Mahler seiner Zeit. In seine»Gemâhlden findet man die Stàrke von Ru-bens, das Zarte und Geistige von Vandykund das Bezaubernde in Schatten und Lichtvon Rembrand. Fûtzlj v> »8.

Rûlsel (Mclchior) , Kupferctzer zu Aug-spurq; gab die Historie unsers Hcilands,italiànische Gárten, Brunnen, Meerháftn,Pallâste und Strassen: Den Pasior fido unddie Ovibische Verwandlungcn nach des Wil-helm Bauers Zeichnungen mit einer schônenManier in Kupfer heraus. Insonderheit be-wundert man seinen ungemeincn Fleisi undNettigkeit in Vorstellung perspcctivischer Ge-dâuden. Matthàus sein Bruder arbeitetemit gleichem Fleitz und Ruhm an den Ho-fen zu Wien und zu Mûnchen. Starb A.

WMtt P. 1. p. z6z. G.

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Ruyck (Iohannes van), ein gutcr Glas-Mahlcr ; wurde wcgen Irrthûmern in derReligion zu Dortrecht cingezogen. SeinRichler wollte ihn ledig lasser»; detzwegenmahlte er zur Erkenntlichkeit das UrtheilSalomons, und stcllte seinen Beschûtzer un-ter dem Bilde dieses Kônigs vor. Meindie Gcistlichkeit regte sich wider seine Loslasisung, und brachte es dahin, datz er A.1572. lebendig verbrannt wurde. DescampsP. 1. p. 144.

Ruyl (Gisbertus van der), und ArthusVerhaaft, zwcy Glas - Mahler von Gou-da. Lernte» in der Schule der Crabetten.Machten als vertrante Freunde miteinanderdie Reise durch Frankrcich gen Rom, undstudirten eifrig daselbst. Verhaaft wurdenach einem eilfjàhrigen Aufmthalt, unterder Bedrohung ihn zu enterben, gezwungen,in ftin Vatcrland zurûckzukehren, wo er A.r 666. verstarb. Va» der Kuyl verweilte sichnoch ncun Jahre, kam nach seines Reis-Ge-sellcn Tod nach Hanse, und starb A. 167;.Weycrmann P. 1. p. 212.

Ruyp (Albcrtus), gebohren ;n DortrechtA. 1606. Sein Vatrr Joseph Gecrits,ein Schûler des Abraham Blocmacrt, mahl-te schône Landschaftcn, wclche meistenê dieGegcnden um Dortrecht vorstelltcn. Erbrachte in denselbcn, bcsonders in den klei-ncn, Kuhe, Schaaft:c. an. Albert warsein Schûler und ûbcrtraf ihn. Er stcllte inseine» GemáhldenFlûsse, Waldwasser, Seen,Gebáude, Brunnen, Thiere, Neisende rc.vor. Den Mvìgen, ben Mittag und denAbend wutzte er durch verschiedcne Merkma-le kenntlich ji», machcn, und sein Mondschcinist sehr schon: Fcrner rûhniet man seinemejstcrhafte Fárbnng. Auch werden stiiie,mit schwarzcr Kreide, chinesischcr Dinte,und ost mit vielerlcy Farben verfertigte Zerch-nungen von den Kennern ftark gesucht undtheucr bezahlt. Descamps P. r. p. 79.

L.

Laanen (Chrisiophorns Iacobns von der).Siehe Laenen.

Laar (Petrus van), gebohren zu Laarenum A. i6i;. Lernte bey Johann dcl Cam-ps. Bildete in Italien seinen Gcschmack,N »l md