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«vurden, und fthr kleine Historien auf kostba-re Steine. Starb in dem 86. 2 ahr seinesAltérs. Wurde in der Kirche Rotunda be-grabcu, und ordnete von ftinem crwvrbcnenReichthum grosse Vcrmâchtnisse zu gottstli-Hem Gcbrauch. Baglioni p. 2; 8. G. .
Lairesse (Gerardus) , gcbohren zu Làttich?l. 1640. Lernte bey seinem Vatcr Re,qne-rus. Copirte die Gemahlde der besten Kunst-ler, sonderbar des Bartholome Flamael.Mahlte schon in ftinem iz. Jahr wohlglei-chcnde Portraite, und nicht lange darnachhistorische Stucke fur bie Churfûrsten vonColin und Brandenburg. Seine Werke be-stehen meistens in Allegorien, Fabeln undHistorien. Er erfanb mic grosser Leichtig-keit, und zeichnete nach einrm bessern Ge-schmack als gemeiniglich seine Landesleutethun. Seine Geinâhlde unterscheiden sichdurch eine grosse Composition und schoneLlrchitectur, die er in den Beywerkenwohl auzubringen wutzte. Seine Figurenaber sind kurz und zuweilen ohne Zierlich-keit. Er arbeitete zu Utrecht und lctztlichru Amsterdam, ws er A. 1711. starb. ManHat ein gutes Mchler-Buch in HollàndischerSprachc von ihm, welches auch ins Fran-zôsische und Deutsche ûbersctzt wurde. Lai-resse hinterlietz drey Sôhne, von welchen erzwey in ftiner Kunst unterwies: Abrahamund Johannes. Ernestus, Jacobus undJohannes seine Brûdcr legten sich auf dasThieremahlen: JacobuS wurde im Blumen-mahlen beràhmt, er versuchte es zwar auchjn Figuren, aber mit nicht allzugutem Er-folg. Argensville Ed. 2. P. p. G.
Lama (Joh. Baptista), gcbohren zuRea-polis um A. 1670. Lernte bey Lucas Gior-dano und bey ftinem Schwagcr Paul deMatteis. Mahlte mit ciner zarten Colorit,wclche sich allgemach in das Dunkle verlich-ret, mit zierlicher Zeichnuug und geistreicherErfindung, die sich in emer fthonen Ueber-rinstiinmung mit einander vcrbinden. Sei-ne Werke bestanden in Historien, Fabelnund Pocsien, in denen er fthr angenehmeGedanken hervorbrachte, wie man ftlches inden Kirchen S. Maria alla Cesarea, S.Liborio, Concordia rc. und in einigen Pallâ-sten siehk. Lama lebte noch um A. 1740.$Dwn«nki P. h p. 4;'. S4î*
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Lania (Joh. Bernhardus), gcbohren ruNeapolis um A. i;og. Lernte bey dem al-ler» I. Anton d'Amato und bey Polydor Cal-dara. Mahlte in der Capelle Amodio derc Kirche S. Giovanni maggiore die Abnch-nmng Chrisii vvm Creutz; In der Kirche S.Maria della Sapicnza das grosse Altar-Blatt: In S. Laurcntius zwey Altar-Stà-cke. Er verstand auch die Stuccatur-Arbcit,ubd mahlte fthr schône Portraite. StarbA. i> 79 - Seine Tochter mahlte mit cinerlieblichen und zarten Manier. DvmeniciP. 2. p. 114. G.
Lama (Julia), Mahlerin ru Vencdig;Verfertigte mit grosser Geschicklichkeit einigeGemahlde fur die Nonnen - Klôster Verginede Miracoli und S. Maria formosa. Sielebte um 1750, Guarienti p. ,09.
Lambardo (Carolus), gcbohren zu Arez-zo A. 1 ç Ç9. Baute und erneuerte zuRom verschiedene Kirchen und Palláste. Erstarb daselbst A. 1620. und hinterlicsi einenrûhmlichen Namen. Baglioni p. i z?.
Lambert (Gcorgius), ei» geschickter Land-schaften-Mabler zu London A. 1720.
Lambert (Martinus), Portrait - Mahlerzu Paris ; kam in die dasige Académie A.1663. Starb A. 1699. in dem 69. Jahrseines Altérs. Guerin p. 250.
Lamberti (Bvnavcntura) , gcbohrm zuCarpi A. i6;i. Lernte bey Carl Cignani.Arbeitete zu Rom sûr die Kirchen Minervaund M. Magdalma. In der Kirche dellaVittoria mahlte er das Gewvlb mit ange-nchmer und starter Colorit und vortreflicherZeichming, welches nebst andern seinenWer-kcn die Kcnner ln Bewundrung fttzte. Erstarb zu Rom A. 1721. Pascoli P.i. p.z z i. G.
Lamberti (Nicolaus), genannt Arctino;gcbohren um A. izzo. Lernte bey Moccio.Uebte die Bildhauer- und Bau - Kunst zuFlorenz, Borgo S. Sepolcro, Perugia undRom, allwo er auf Befehl Pabst Bonifa-cius deS IX. die Engelburg befestigte. ZuMeiland wurde er Oder - Baumeister derDom - Kirche. Das Grabnmhl Pabst Ale-xander des V. in der Kirche S. Franciscuszu Bologne ist von ftiner Hand, und erstarb daselbst A. 14*7. Baldiuucci vec. 2^p. Lo. 107. G.
Nn L Lamber-