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Lambertim (Michael), genannt die Mat-teo; Mahler zu Bologne. Lcrnte bn) Lrp-po Dalmafio. A» dem Speise - vaal dcsCarmeliter - Klosters S. Martinus dafelbstfieht man uber der Thûre ein Gemâhld von«lichen Abchcilungen, welcheS mit feinemNamen und der Jahrzahl 1469. bezcichnetist, und bis A. 1660 , zu einem Altar-Blattder Famille Aringhieri diente. MalvasiaT. i. p. 32. G.
Lamberto (Friedericus di). S. Suster.
Lambranzr (Ioh. Baptista), mahlte denPlafond der Kirche S. Martha zu Venedig.Bassaglia.
Lamparelli (Carolus), von Spello;Lernte bey Hiacynth Brandi, und machteseinem Lehrmeifter Ehre mit dem Gemâhld,welches er fur die H. Geists-Kirche der Nea-politaner zu Rom verfertigte. Titi. G.
Lamen (Christophorus Jacobus van der).Siehe Laenen.
Lampsonius (Dominicus), von Brûgge;lernte bey Lambert Sutcrmann, genanntLombardus, die Mahlerey. Als ein gelehr-ter Mann, vortreilicher Antiquarius und gu-ter lateinifcher Dichter , stand er bey demCardinal Polus in England,, und bey, dreyauf einander folaenden Bifcbôffen zu Lutlichjn grossem Anfchen. E^ starb dafelbst A.1599. Neben andern schriften Hat mandie Lebensbefchreibung seines Lehrmeisters,welche A. i; 6 ;. zu Brugge in 8 vo gedrucktwurde, und die lateinische Verse unlcr denPortraiten der Niederlândischen Mahler,welche Hieronymus Cock und nach ihm Jo-hann Ianfonius herausgaben. Freherus P. 2.p. 149;. , ,
Lamy (Carolus), ein Mahler; gebohrenzu Mortagne A. 1689. Arbeitete zu Paris.In einer Capelle der Kirche S. Jean deGreve dafelbst siehet man die Historie desKranken an dem Teiche Bethesda von seinerHand. Starb A. 174;. Brice.
Lana (Ludovicus) , gebohren zu Mode-na A. 1597. Lernte in der Qchule des J.Franciscus Barbieri. Arbeitete mit I. Bap-tista Levizani. Er zierte die Stadt Bolog-ne mit stinen meisterhaft gemahlten Werkcn,und faudte einige seiner Gemâhlden nachRom und Neapolrs. Starb A. 1646. Ve-driani p. i;;. Cl.
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Lancetti (Ioachin,), Bildhauer zu Ver«na. Dicfem Kunstler fehlte es nicht an eine»richtigcn Zeichnung , hurtigen Wcndunge»seiner Figuren, guter Ausdrûckung seineeMusceln , lcbhaftcr Vorstellung der Leiden-schaften nnd Zârtlichkeit an den Umrissenseiner Glieder. Er arbeitete meistens n»Holz zu Verona, Venedig und in anderr»umliegcnden Stâdten. Er lebte A. 1718*Pozzo p. 2 u.
Lancerotti (Hieronymus), mahlte zu Ve-rona seiner Geburts-Stadt in der grosse» Ca«pellc ber Jcsuiter-Kirche S. Sebastianus ei-nige Werke auf frischcn Mortel. Er lebtein dem XVII. Jahrhundcrt. Pozzo p. i;4»
Lanchares (Antonius), gebohren zu Ma-drid A. i?86. Man verwirrt seine Werkeôfters mit Eugenius Capes Gemâhlden, dc>-sen Schûler er war. Der Geschmack, dieGedanken, die Lebhaftigkeit, die Einbildungs-kraft , und àberhaupt das Schône in derArbcit des Meistcrs, findet stch auch in deêLanchares Werken. Ferner bildcte er sichnach den grôtztcn Mustern , die er in denKôniglichen Pallâsten antcaf. Er verlietzsein Vaterland nie, und starb zu MadridA. 1640. Die Kirche» dafelbst zeugen vonseiner grossen Gcschicklichkeit. Velasc»No. 68. G.
Lancia (Balthasar), von Urbino; lcrntebey Bartholome Genga die Zeichining, undubte die Kriegs - Bau - Kunst in den Stâd-ten Lucca, Siena und Florenz. Pompililissein Sohn arbeitete auch sehr wvhl in dieserKunst. Vasari P. z. p. î<h. G.
Lartcilajo, Mahler zu Padua; arbeitetezu Rom. Aus seinen Werken findet man,datz er A. i$oo, gclebt habe. Ridolfi P. i.p. G.
Lancilotto (Jacobus), gebohren zu Mo-dena A. 1507. Wurde durch die sorgfâlti-ge Unterwcisung seines Vaters ein, in scho-nen Wisseuschaften und guten Kûnsten wohl-erfahrner Mann. Er war ein Redner, Dich-ter, Theologus, Astronomus, Musicus, Mi-niatur- und Oehl-Farben-Mahler, wctzwegeirer bey Pabst Clemens dem VII. und Káy-ser Carl dem V. in grossen Gnaden stand.Starb iu dem 47. Jahr seines Altérs, undwurde in der Kirche S. Laurentius beerdi-
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