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gek, allws ihm stin Vater ctn? sesenswnrdl-ge Grabschcrst verfertigre. Bedrlaui p. ; G.
Lancisi (Thomas) , zu Borgo S. Lc-polcro; gebohren A. 1603. Lernte bey Ra-phaël Sciaminose die Mahlerey, hatte auchjwey Bruder, Bincentius und Mallhâus,welche diese K»nst ûbten. Lange Iahre ;u-vor >var sein Gefthlecht durch die Mahlereyberûhmt. Gnarienti p. 473.
Lancret (Nicolaus), gebohren zu ParisA. 1690. Lernte bey Claudius Gillot.Ahmte dessen und ftines Mit-Ochûlers An,ton Wateau Manieren nach, und brachtees in kurzem darinnen so weit , datz seineWerke der Natur sehr nahe kamen, und erdetzwegen bey der Académie eine Professor-Stelle erhielt. Starb zu Paris A. i?4z.Die Werke dieses Kûnstlers bestehen in an-genehmen Gegenstânden und lustigen Com-posttionen, er stellte in denselben die Kleider-trachten seiner Zeiten und galante Geftll-schaften vor. Seine Fârbung ist ziemlichlebhaft , abcr er wutzte weder den zarten Pin-sel noch die seine Zeichnung des Wateau zuerreichen. Er hatte eincn Gesthmack furhislorische Verzierungen; aber seine letztereGcmàhlde entsprechen den vorigen nicht.Argensville Ed. 2. P. 4. p. 435. G.
Landiiii (Taddeus), Bildhauer und Bau-meister zu Florenz; kam unter der Regie-rung Pabst Gregorius des XIII. nach Rom.Da er eine gule Zeichnung/ eine vollkomm-ne Wissenschaft in Fàhrung des Meissels undin Schmelzung der Metallen besatz, verfertigteer viele Arbeit an Brunnen, Grabmâhlernund fàr die Gárten daselbst. Er bedientenebst vorgedachtem auch die Pábste Siptusden V. und Clcmens den VIll. und wurderum Obcr-Baumeister aller ôffentlichen Ge,bâudrn crnennt. Starb A. 1394. Baglio-ni p. 60. G.
Lando, Baumcister von Siena; arbeite-te um A. 13;?. zu Neapolis. BaldinucciSec. 2. p. 42.
Landriani (Franciscus), genannt Duc-chino; erhielt vielleicht diesen Beynamen/weil er Director aller Mahler - Arbeit war,welche zu seiner Zeil in dem HerzoglichenPallast zu Meiland verfertigt wurde. Ermahlte mit grossem Verstand und Lertigkeit
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auf nasscn Mortel, welche Arbeit sich s»wohl erhielt , datz man sie lange Zeit her-nach sûr neulich gcmahlt ansahe. Er lebtenoch A. 1600. Guarienti p. 192.
Landriani (Paulus Caniillus) , genanntDucchino; Mahler zu Meiland. Folgte desOctavius Semini Manier, erlangte hier-durch einen grossen Namen, und mahltemit vielem Ruhm. Loinazzo zâhlet ihn un-ter die geschickteste junge Kûnstler seiner Zeit,und Torre fûhrt verschiedene von scinen Ge-mâhlden in Beschrcibung der ôffentlichenGebáuden zu Meiland an. Soprani p. 66. G.
Landulfo (Pompejus) , ein vornehmerEdelmann zu Neapolis; lernte bey J. Berri-hard Lama , dessen Tochter er nachher mitgrossem Unwillen seines Vaters heyrathc-te, der ihm detzwegen den nèthigen Unter-halt versagte, dahcr Landulfo gezwungenwurde, die Mahlerey , welche er zu seinerErgôtzung erlernt hatte, nun zu seinem Nu-tzen zu ûben. Man fieht in verschiedenenKirchen zu Neapolis von semer Arbeit. Erahinte in seincn letzten Werken des Marc Pi-no von Siena Manier nach, und starb umA. 139°. Domenici P. 2. p. 124.
Laneti (Dommicus), ein Mahler, w es,cher um A. i;oo. zu Ferrara mit grossemRuhm florirte, obgleich seine Manier nochziemlich nach dem alten Geschmack eingerich-tet war. Er starb um A. 1530. VasariP. 3. p. 2. G.
Lanfranco ( Iohannes ), gebohren zuParma A. 1381. Lernte bey ArigustinCar-raccio. Nacbdem er die meiste Gemáhldedes Anton Allcgri copirt hatte, gieng ernach Roin , und arbeitete unter HannibalCarraccio. Etzte mit Sixtus Badalocchiodie Werke Raphaels in dem Vatican inKupfer, welche sie lhrcm Lchrmeister zueig-netem Er machte sich sehr berûhmt mitseiner leichten und fertigen, nach Car-raccio und Correggio eingerichtcten Manier,zierlichen Falten der Gewánder, edlerZeichnung und angenehmer Fârbung, dieer in den prâchttgen Werken der Cuppo-len der Kirche S. Carolus Catinari, inder Jesuiter - Kirche JesuS , vornehmlichaber in S. Andréas della Balle zeigte,in dieftr letztern gab er ben ganzen Um-