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sang semer vortrcflichen Talciikcn zu erken-nen: Er stellte in derselben niehr als zwan-zig Fusi hohe Figure» vor, sie machen cinegute Wurkuna, und erscheinm von untenauf in natàrlicher und erforderlicher Grosse.I» der <so. Peiers - Kirche ist auch das be-ruhmte Altar-Blatl Navicella genamit, vonseiner Arbeit. Diese alle sind bewundcrns-wûrdige Werke, die mit grossem Fleisi vondcn besten Kànstlcrn in Kupfer gestochen zuwerde» , verdienet haben. Pabst UrbanuSder VIII. machte ihn zum Ritter. Er starbA. 1647. und wurde in der Kirche S. Ma-ria in Trastevere bcgraben. Lanftanco thatesich vornehmlich in grossen Fresco - Gemàhl-den an Cuppeln ûber alle seine Vorgàngerweit hervor, und niemanb Hat diese ArtMahlerey auf einen so hohen Grad der Voll-kommenheit gebracht aïs er. Damit er aberseine Arbeit den Augen der Zuschauer von un-ten auf rccht lebhaft vorstellen konnte, mahl-te er sie mit bcwunbernswûrdiger Kunst grob,hart und roh , so datz sie in ber Nâhe ganzunformlich und unangenehm scheint, undman fast nicht weist, was sie bedeuten soll,wann man selbige nicht in behvriger Entfer-nunq betrachtet, und soll er sich hierzu au-statt Pinseln der Schwàmmen bedient ha-ben: er pflegte auch zu sagen: DieLuftmah-le fur ihn. Bellori p. 22;. G.
Lanftani (Jacobus) , Bildhauer undBaumeister zu Venedig; lernte bey Angélusund Augustin Sanesi. Arbeitete in seinemVaterland, zu Bologne und in andern Stád-tcn Italiens viele Wèrke nach dem Geschmackselbiger Zeiten, daher wurde er um.A. 1,40.unter die damals lebende gute Kunstler ge-jâhlet. Vafari P. i. p. i;y. G.
Langetti (Joh. Baptista ), von Germa;mahlte fur die Kirche S. Theresia zu Vene-dia eine Tafel, in welcher er die H. H.Christophorus , Marcus und Jacobus vor-stellte. Bassaglia. ^Langevelt(Rudgerus), gebohren zu Nim.wegen A. 16)5. Studirte die Mahlerey mHolland und Frankreich. Mahlte zu Ber-lin Historien, und starb daselbst A. 1695.Harms Tab. 29.
Lang-Ian (Remrgms)/ von Brussel;tzerdienet wegen der grossen Werken/ welche
er in seiner Vater-Stadt, zu Loewenund zuDûsseldorf vcrfcrtigt halte , em rûlmllcheSAngedenken. Er lernte bey Anton van Dyk,von dem er zwar die gute Colorrt begriff,aber das Feine seiner Zeichnung nicht crrci-chen konnte. Seine Gemáhlde bestehen mei-stens in grossen Altar-Stûckcn. Er starb A.1670. Argcnsville P. 2. p. 171.
Lanino ( Bernhardinns ), Mahler vonVercelli; lernte bey Gaudentius Ferrari.Arbeitete mit einer lcichten und kràfligenManier in zicrlicheu, Wendungen der Kop-fen, edein Gcsichtszûgen, vortrcflichen Ge-wândern, und verstândigcn Stcllungen. Er-warb sich einen unsterblichen Ruhm durchdie mehr aïs Lebens- grossen Figure» derSybillen , welche auf dem grossen Geflmseder Capelle S. Jofephns zu Novara sitzcndvorgestellt sind. Untenher mahlte er séchsHistorien der H. Maria , rmd an dem Ge-wolbe die Gotlheit mit vielen Engcln um-geben. Eines seiner besten Gemáhlden siehtinan in der Kirche S. Catharina, welchesden Martyr - Tod bicser Heiligen vorstellt,und wegen seiner Vvrtrcflichkeit in Kup-fer gestochen wurde. Dieser Kunstler wirdvon cinigen mit Bernhardiiius del Lupinsfur den gleichen Mann gehalten. Lomazz»p. 160. G.
Lanst (Michael), gebohren zu Rouen A.i6i), Mahlte fchône Blumen und Land-fchaften. Kam in die Académie A. ióóo.und starb A. 1661. Guerin p. 76.
Lanzant (Polydorus), Mahler zu Vmé-dia ; lernte bey Tilian. Mahlte meistensMarien- und andrer Heiligen Bilder; wurdeaber wegen vieler vortreflichen Mcister, >vel-che damals lcbten, wenig geachtet, obwohler selbst ein ziemlich guter Kunstler war.Die unter seinem Namcn in der Galleriedes Erz-Herzog Leopvlds vorkommcnde Kup-fcrstjche zcigei,/ datz er bey den neucrn Kûnst-jern unter die Zahl derjcnigen gehôre, wel-che bey den Anticken unter dem Artiklil Ari-stomenes zu finden sind. Ridolfi P. r. p.20;. G.
Lanzano (Andréas), Mahler zu Mer.land; lernte bey Ludwig Scaramuccia undbey Carl Maratli. Studirte nach JohannLanftanco. Nachdem er in seinem Vatcr-land Proben seiner Geschicklichkeit abgcìegt
halte»