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[Band 1]
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ssàtîe , wurde er an de» Kavserlìchen Hofberufen , wo cr mit grossem Ruhni arbeite-te, und zum Rittcr gemacht wurde. Ercomponirte seine historischc Gemâhlde mitedeln Erfindungen , mahlte mit einer zierli-chcn und starken Fârbung , auch klcidete erseine Figuren mil prâchtigen Gewándern.Starb A. 1712. Pascoli P. 1, p. 12. G.

Lanzeni (Joh. Baptista), gebohren zuVerona A. 1639. Lernte bey AndréasVoltolino und Franciscus Barbieri genanntSftisato , welcb - letztern er in vielen hinund wieder befindlichen Werkelt in Oehl-und Fresco - Farben ûbertraf. Seine vor»nehmste Gemâhlde sieht man in der Kir»che S. Proculus, da er 36. Bischôsse vonVerona, die vicr Kirchenlehrer und das H.Abendmahl in so viel verschiedenen Tafelnvorstellte. Pozzo Addit. p. 13.

Lapo (Arnolphus da), oder di Cambio;gebohren ;u Colle di Valdesa A. 12;2.Lernte bey scinem Vaîer Jacob Tedesco, ge-nannt Lapo und bey Cimabue. Die Mauern,viele Pallâste, Glocken-Thûrne, KirchenundKlôster zu Florenz haben ihren Ursprungvon der Arbeit dieses geschickten Mannes.Man schâtzet vornehmlich die Kirche S.Maria bel Fiore, wclche nach semer Zeich-nung und Modell aufgefûhrt wurde, undfur eine der schonsten in ganz Italien ge-halten wird. Er starb zu Florenz um A.1300. Vasari P. 1. v. 88. G.

Lapo (Stephanus da), Riccio eines Mah-lers Sohn, und wird fur einen Tochter-Sohn des Giotto gehaltcn; gebohren zuFlo-ren; A. i;c>i. Lernte bey gedacht- seinemGrotzvater, und ûbertraf ihn in ber Mah-lerey, welches man zu Pisa in der KircheMadonna del Campo Santo sehen kan. Erbediente stch der Perspectiv, und gab derneuern Manier ein etwelches Licht. SeineVerkàrzungen ware» etwas bis bahin unge-wohntes und neues, und er machte den An-fang, die Manier semer Vorfahren zn ver-lassen. Er wurde gcmeiniglich der Aff derNatur genannt. Man sahe zu Rom, Mci-land, Pistoja, Atzis, Perugia und in andernStâdten von semer Arbeit. Starb A. 13;°.Bottari P. 1. p. 67. G.

Lapo (Thomas da), genannt di Stefa-«0 z gebohren zu Florenz A. 1324, Lernte

bey seinem Baker Stephan, und ahmte sek»nés Ahnvaters Giotto Arbeit so wohl nach,datz er daher den Beynamen Giottino be-kam. Er mahlte mit grossem Fleiy, ohneGewinnsucht, sondern àllein in der Abficht,Ehre zu erlangen. Sein unermûdeter FleiKin der Mahlerey und Bildhauer - Kunst zogihm eine Schwindsucht zu, an welcher erA. i;;6. starb. Vasari P. 1. p. 188. G.

Lappoli (Joh. Antonius), gebohren zuArezzo A. 1492. Lernte bey DominicnZPecori und bey Jacob da Pontormo. ZuRom hielt er sich zu den besten Kûnstlern,insonderheit zu Franciscus Mazzoli, welchergrosse Liebe fur ihn trug. Er verfertigte einsehr schônes Gemàhld , welches durch Ver»mittlung des pâbstlichen Secretarij ClemenSdem VII. follte gezeiget werden, allein zugleicher Zeit (A. 1527.) fiel die Plûndrungder Stadt Rom vor, bey welcher er gefan-gen wurde, und es sûr ein Gluck achtenmutzte, datz er halb nackend gen Arezzo ent-fliehen konnte, allda ritz die Pest ein , wel-cher er abermal durch die Flucht entgieng.Nachdem solche endlich nachgelassen hatte,kam er nach Arezzo zurûck, und verfertigteeinige Gemâhlde, bis er A. 1552. mit Todabgieng. Vasari P. p. 332. G.

Lappoli (Matthâus), Mahler von Arez-zo; lernte bey Bartholome della Gatta. Esfind wenig Kirchen in seinem Vaterland,in welchen nicht einige seiner Gemâhlden zufindcn wâren. Vasari P. 2. p. 450. G.

Laredo (Iohannes de), gebohren zu Ma-drid A. 1632. Lernte bey Franciscus Rici.Legte stch vornehmlich auf die Perspcctiv-Mah-lerey. Starb A. 1692. Delasco No. 134.

LargiUiere (Nicolaus de), ein vortresti-cher Portrait-Mahler; ward zu Paris A.16 ; 6. gebohren. Lernte bey Franciscus Gou-beau, und gab bey Zeiten Anzeigungen einevungenieinen Fâhigkeit in seiner Kunst. An demEnglândischcn Hof machte er fich mit diesevberuhmt , und suchte man ihn dort zu be-halten, Carl le Brun aber beredte ihn, zu-rûck zu kommen, da er als ein Historien-Mahler A. 1636. in die Académie aufge-nvmmen wurde. Er mahlte eine erstaunli-che Menge Pvrtraite, worinne ihm sein un.ermûdeter Fleitz und Hurtigkeit wohl zu stat-ten kam. In selbigen bemerket iman eine

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