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[Band 1]
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reiche und wohl ausgesonnene Composition,«me correcte Zeichnung, eine vollkommiieund genaue Kenntlichkeit und vortreflicheHànde, in stinen Kleidungen schône und na-lurliche Falten und einen grossen Geschmack,eine starke und glûende Fârbung und einegrosse Leichtigkeit, Verstand und ein unge-Iwungncs Wescn in Fàhrung des Pinftls,tvelches man besonders in Haaren und Pe-ruquen, die er mit ungemeiner Fertigkeitmahlte , wahrnimmt. Auf dem Rathhausezu Paris und in der Kirche S. Gcnevievefindel man zwey grosse Tastln mit den Bild-n,ssen dasiger Vorsteher historisch vorgestcllt,von seiner Hand. Diestr vortrefliche Kûnstlerunterhicit jederzeit mit HiacyMhus Rigaud,stinen, Nebenbuhler, gnte Freundschaft. Erstarb A. 1746. Argcnsville P. z. p. 246. G.

Lasagna. Siehe Pasqualino (Félix),.

Laìagnt (Ioh. Petrus), ein sehr beruhm-ter Bildhauer zu Meiland , desscn, in denKirchen S. Stephanus, S. Paulus undS. Cclsus , in dem grossen Spitha! und aufdem grossen Marktvlatz besindliche Werke se-henôwàrdig sind. Torre. G.

Laftmann (Nicolaus), Mahler und Kuv-feretzer; lernte bey Peter Lastmann und beyJohann Pinas. Arbeitete in der Manierund nach den Werken seiner Lehrmeister.Hagedorn p. ,75. Anm. (k.)

Lastmann (Petrus) , gebohren m Har-lem A. 1562. Lernte bey Cornélius Cornc-lisz. Hielte sich A. 1604. zu Rom auf/und wurde seine Arbeit durch viele Gedich-te beehret. Seine Gemâhlde werden wegenihrer guten Con,position und Manier gerûhmt.Descanws P. 1. p. 242. G.

Lastricati (Zenobius), «in Bildhauer;halte A. ,564. die Ober-Aufsicht ubcr dasLcichcn - Gerûst, ìvelchcs M. A. Buonarotizu Ehrei, in Florenz aufgerichtet wurde, undjcigte a„ der Spitze so vicier geschickter Kànst-ler, welcbe an gemeldtem Gerûste mit Mah-ler- und Bildhauer-Werkcn arbeiteten, seineWissenschaft an der Statàe des Gerûchtes.Vasari P. p. 487. G.

Later (van de). Siehe Greselr No. 14.

Latri (Petrus) , Jesuit und Mahler zuRom; verfertigte in der Kirche S. Jgna-tius daftlbst verschiedene Gemâhlde. Titi. G.

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Lattanzio. Siehe Mainardi.

Lavagna (Iostvhus), gebohren zu Nea»polis um A. 1680. Lernte bey AndréasBelvcdere. Verànderte und vergrôsscrte dieKunst seines Lchrmeisters im Blumenmahlen,welche er mit mehrerer Freyheit und gulcmGeschmack, der den Kennern gefâllig war,behandelte. In dem besten Lauf seiner Ar-beit hatte er das Ungluck blind zu werden ,und starb A. 1724. Domenici P. ;. p. 575.

Lavagna (Octavius), Mahler zu Vene-dig; ahmte in seiner Mahlerey, Tapezereyenvon Figuren , Historien, Zierrathen vonBlume» und Fruchten mit so schôner Ma-nier nach, datz fie viel zierlichcr ausfthen alSNiederlàndi>A)e Tapezereyen, und er wutztedie Farben, welche er hierzu gcdrauchte, fthrIcbhaft und hvch herauszubringen. Von die-ser Arbeit siehet man zu Venedig und anders-wo viele Zimmer ausgejiert. Er mahlteauch Historien mit Oehl - Farben , welcheabcr mit vorbemeldter Kunst i» seine Vcr-gleichnng kommen. Arbeitete in seinemterland A. 1744. Guarienti p. 400.

Lauch, war um A. 168°. der verwittwe-ten Kaystrin Eleonora Kanimerdiener; mahl-te grosse und klcine Portraite , vornchmlichaber leblose Gegenstânde mit zarter und kràf-tiger Coloril. Eine seiner Schwestern mahl-te mit grosser Natûrlichkeit Winter . Land-schaften. Sandrart P. 2. p. 77.

Laudati (Josephus), gebohren zu Peru-gia A. 1672. Lernte bey Peter Montant»,,und zu Rom bey Carl Maratti. Er zeigtejn stinen, Vaterlanb vielfàltige Proben seinervortrefliche,, Wissenschaften in Gemàhldcn,welche er mit zierlichcr und wohl àbereimstimmender Colvrit, regelmâtziger Zeichnungund gukem Verstand in der Coinpositivn ver-fertigte , so datz der gute Geschmack, welcherin Pcrugia abzunehmcn schien , durch ihnwieder anficng zu blsthen. Pascoli p. 2 z 8. G.

Laudis ( Iohamies ), mahlte in demSpeise-Saal der Prebiger-Mônchen des Klo-stcrs S. Dominicus zu Venedig das letztrAbendmahl Christi. Bassaglia.

Laudizia, Mahlerin von Pavia. DiestrKunstlerin gedenket Lomazzo. G.

Lavecq (Jacodus), gebohren zu Dort-recht um A- 163 5. Lernte bey Paul Rem-brandt