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Leur CÇrottciscud), Mahler bon Antwer-pen; íernsc bey P. P. Rubcns. Arbeiteteiil Deutfchland. Reiste tu Italien, seineKunst zu bcfôrdern, und kam in solcherwohl uuterwiestn in Dienste Kaystr Ferdi-nand des II. Mahlte mit kecker Manierund zierlicher Fârdung einc fast lmzâhlicheMenge Arbeit. Er wurde Oder - Aufstherdcr Kanstrlichen Kmist - Gallerie. Zwcy sti-ncr Sôhnen waren von gleicher Proftsilvu.Sandrarl P. i. p. ?22. G.

Levden (Lucas van), wurde dastlbst ge-bohren A. 14-94. Lernte bcv stinem VacerHugo Iacobs, einent gcschicktcn Mailler,und bey Cornélius Engcldrecht. Alle Gat-tungcn der Mahlercy waren ihin bekaimt:Er mahlte auf Glas, mit Wa>sier - undOchl-Farben: Porlraite und Landsthaftenverfertigte er mit gleicher Kunst, und diests al-lés verrichtete er in einent Aller von 12. Iah-ren. In stinem 14. Iahr fieng er sthon anin Kupfer zu stechen, tmd gab sthr schôneWerke diestr Art ans Licht. Seine Gcmâhl-de sind mit einem Icichten Pinstl, znglcichaber auch mit gwssem Flcisi ansgearbcitec.Seine historischc Stucke sind von gutrr Com-position , bey welcher er alle Verwircungwohl auâzuwcicheii wusitc, und die Regclndieser Kuiist grûndlich verstanb , ein gleicheskan man auch voit stiner Fàrbung sage».In stinein Iahr that er eine Reistdiirch Flandern und Lollaud ., auf welcherer alle bcruhmte Kûnstlcr besuchte, und aufseine Ankostcn kôsilich betvirchcte. .Alleindiest Reist fchîug fo unglûcklich fur ihn aus,dasi er von diestr Zeil an in cme láng an-hallcnde ttnd auszehrende Kcankhcit (wrlcheman einer Vergistung zufchricbe ) vcrsiel,woran er A. r?;;, sent Ledeir endigtc. Def.camps P. 1. p. 42. G.

Lc/gebcn ( Godofredus ), gebohrm zuFrcnualt in Schlesien A. k>;o. Befasi dasGeheimnisi, das Eifen sb gefchmeidig zuzu-richtcn, dasi er daraus Statue», Portrà,Thicre tc. fo sauber und reinlich verftrtigenkoitnte, als waren sie aus Wachs fornurt,daher seine Arbeit in England, Branden-burg, und wo man ihr habhaft iverden konn-le, fchr bewundcrt wurde. Er hielte sichmeistcns zu Nàrnberg und zu Bcrlm auf,

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an welch-letzterm Ort er A. i6z;. starb.Vicr stiner Sôhnen wurîcn tbeils in ihreSVaterS Kmisi, cheils in dcr Mahlcrey be-ruhmt. Doppelniayr. G.

Lianno (Philippus de), gebohren zu Ma-drid um A. i?7?. Lernte bey Alonfv San-chez Coello. Wurde fur eincn dcr bestcnPortrait-Mahler in Mimatnr gchalten. Dergutc Gefchmack, den er in alleu stinen Der-ken zeiglc, Hat ihm den Namcn des klcinen.Dtians crworben. Er starb A. 1624. Vc-lasco No. ?4- G.

Lianori (Petrus Johanncs), Mahler zuBologne; lernte bcyLivpo Dalmasio. Mahl-te in dem Saalc des Salz-Zollhausts da^Bildnisi dcr H. Maria mit vier andcrn Hei-ligen; in der Hà des Thcatrum Guasta-villani siehct man ein fast gleiches Gcmàhldvon semer Haud. Er lebtè A. 1410. Mal-vasia T. 1. p. ;i. G.

Libérale, gebohren zu Vcrona A. i4?o.Lernte bey Vinccntius di Stcfauo und beyJacob Bellini, dessen Mmticr er jedcrzettfolgle. Mann er im Kleinen arbeitete, wand-tc er folchen Fleisi an , als ob.es Miniaturivâre , w riche Arbeit den Pábstcn und Bi-cschôffèn fo wohl geftel, dasi er viele Chor-Bucher und. geistliche Historien fur sie mahlcninusité, die sthr wohl bczahlc wnrden. StarbA. i?;6. Pozzv p. 17. G.

Libérale (Genesius), lernte bey Pellegrinda ©. Daniel». Mahlte alle GaUungen.Fi-sche fchr >vohl, und arbeitete zu Venedig.Ridolsi P. 1. p. i i?.

Libergier (Jacobus), ein geschià Bau-mcister in Frankrcich, welcher A. 1229. dieKirche S. Nicaims zu Rheims wieder an-ficng neu auftiibanen. Er starb A. 126;.und wurde bey dem Eingang diestr Kirchebegrabcn , wo man stiii Bildnisi samt einerGrabschrift findet. Fclibicn P. ?. p. 227.

Liberi (Petrus), Mahler zu Padlîa; ge-bohren uni A. 1600. Studirte zu Nomnach den Werkm Raphacls, zu Parma nachCorreggio und Mazzvli, und zu Venedignach Titian und Tintoret. Wurde dnrch gc-schickte Zusammenschn'.clzung der Manierendiestr grossen Kiinstler, ein wohl gegrunde-ttr und gcistreicher Mahler, deisen vortrcfli-che Arbeit zu Vmedig und in vielcn andcrn

Stâdken