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Stâdten gesthen wird. Er >vard m denRitter-Staud erhoden, und starb A. 1677.kiberi mahlte fast seine Historien, aber wohlFabeln und sehr vicie Hicroglyphen, tic abcrniemand als er allein verstaud. Die Coloritstiner fleisthichten Theilen ijl sehr nalurlichund fchôn. Die Tradition fagt, dast er einheimlicher Jude gewescn st» , und feincnGlanbcn auf dem Sterbebctt erôfnet habe.Er hinterliest cinen Sohu Marcus , welck-ergrosse Historíeii íicrrrlul) wohl mahlte, abcrdie Gefchicklichkcit seines Vatcrs nicht vôlligerreichen konnte. Bassaqlia. G.
Licherie (Ludovicirs), Historien - Mahlervon Houdans in dcr Normandie. Kam indie Académie zu Paris A. 1679. WurdeProfesser adiunctus A. 1631. und starb A.1637. Guerin p. 141.
Licinio (Bmihardinus), ein Nef undNachahmcr des J. Anton áîeqnio ; mahltein der Kirche Frari zu Leucdig. Beqabfich auf das Portraitmahlcn , dercr etm^efur die Arbeit fciues Lehrmeistcrs gchaltenwurdcu. Ridolfi P. 1. p. u < 5 . G.
Licinio (Ioh.- Antomus). S. Reqillo.
Licinio (Iulius), genannt Pordenon;lernte bey feinem Oheim J. Anton RcgiUo.Arbeitcle zu Vmcdig und zu Augfpurg,, womau von seine» Wcrken auf naistn Mortelfindet , welche ganz frisch ausfchen , undehender Oehl - ais Frefco - Mahlercyen glci-chen. Einige wollen behaupten, er habe sti-nen Lchrmeister in dcr Erfindung und Colo-rit ûbertcosten. Iulius starb zu Augfpurgè'. 156!. Seine vorlrestiche Arbeit an dem«uswendigen Thcil eincs Hanses daselbstwur.de mit ciner lateinifehen Gedáchtnitz-Lchriftdcehret. Sandrart P. r. p. r 77. G.
Ciemaeker (Nicolaus de ), genannt Noofe;gebohren zu Gent A. i;??. Lernte deyMarc Gérard und bey Octavius van Bec».Arbeitete an dem Bistliosschen Hvf zu Pa-dcrboru. Rubeus hiclte'so viel auf seineKunst/ dast er ihu zu Verfertiguua emes Al-tar-Blatts, welchcs er selbst mahlen sollte,vorschlug , lind siehet man vicie Gcmahldevon seiuer Hand ia den Kirchen zu Gent.Er mahlte meistcns grosse Stacker Zckcynetemit gutem Gefchmack , bcsonvers das Nackre,wclches er aller Orten anbrachte. Zuweilcu
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ist seine Fârbung frostig, und fállt iir dasSchwarzc, abcr in einigcn Gcmàhldcu wust-te er Rubens in dicstm Stuck fchr wohlnachzuahmcn. Er starb A. 1646. Des-camps P. 1. p. 237.
Liender ( Iacobus van ), gebohrrn zuUtrecht A. 1696t. Legte stch auf die Arzuey,Wissenfchaft , daneben liebte er die Zeichcn,Kunst, da er besondcrs die Handrisse, Gc-mâhlde und Kupferstiche dcr vortrcstichenLandfchaften-Mahler Poustiu, Dughet, Mo-la und Miel bewunderte, und in vlclerleyArte» von Zeielmungcn, auch in Wasser-Farben cisrigst nachzuahmen suchte, brachteer es, obgleich als ein Nebemverk , hierinnrst> wcit, datz ste fv wohl in England als inHolland stark gefucht wurden. vair GoolP. 2. p. 2z8.
Lierre ( Iostphus van ) , gebûrtig vonBrusscl; war em guter Laudschastcn- undFigure»-Mahler, sonderlich in Wasser-^ar-ben. Arbeitete fur die Tapezicrcr. Bey eut-standeneu Unruhen giem; er von Antwerpe»nach Frankenthal , allwo er ivcgen seines gu-ten Vcrstands eine Raths - Stelle erhielk.Nachhcr bekanr er die reformirte Predigcr-Stclle zu Schwindrecht in dem Lande Waes;verlictz alfo die Mahiercy, und wcrden sei-ne fo fchône als seltene Wcrke essrigst anfgc-sucht. Er starb A. J $83. Defcamps P. r.p. 148. G.
Licven (Ivhannes). Ssthc Livcns.
Ligorio (Pyrrhus), ein edler Neapolita-ner; lernte bey Iulius Pivi. Mahlte inKirchen und Pallásten zu Rom mil Oehl-und Frcfco-Farben. Er ivar Baumeister derPábsten Paulus des IV. und Pius des IV.In diestr Bedieming zeigte er stch sehr feind-selig gegen den mehr aïs 8o.iàhrigen M. A.Buonarotl, dem er taglichcn Vcrdrutz an-that 1 uud stch fo gar unterstand, die vonihnr ^emachle und gulgehuffène Zeichnungder S. Peters - Kirche abzuândern; ivurdeabcr dctzwegen seiuer Stelle cntsttzt. Ligoriowar auch Antiquariris des Hanses Orstni.Er fchried Adhandlungen von den alteu Cir-c«s, Theatris und Amphithcatris zu Rom.Bey Alphons dem II. letztcrn Hcrzog zu Fer-rara, bcdiente er die Stelle eincs Kriegs-Baumeisters, allwo er den Schadcn, wel-
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