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leicht auslôschen ítcg, jene aber diese Probeohne Schaden aushielt. Die Mahlcr - Aca-démie zn Paris ertheilteihm hierûberA. 17;;.einen Beglaubigungs - Schein. Mémoires deTrévoux Deccmbre 17c;. p. 301°.
Lorine (A. de). Siehe Greseli No. -8.
Lorme (Philibcrtus de), von Lion; eincrder vortrcflichstc» Baumcister des XVI. Jahr-hunderts. War der Kônigen in FrankrcichHeinrich des II. und Carl des IX. Almvscnicr,Abt von S. Eloy,, Noyon und S. Scrges-d'Angers. Die Kônigin Catharina von Me-dicis vertraute ihm die Oder - Aufstcht ûbcrdie Kènigliche Gcbânde, und er besorgte dieBawArbeiten, welche in dem Louvre, in denThuilleries, zu Anet, S. Maur des FossésUnd in andern Pallásten nach seinen Zeich-uungen aufqefiihrt wurden. Er starb umA. 1577. Ma» Hat von ihm ein Buch:Kunst , gut und wohlfeil zu bamn, undzehn Bûcher von der Bau- Kunst, welchehoch geschâtzt werden. Ronsard schrieb eineSatyre wider ihn, betitelt: La Truelle cros-sée. l'Advocat.
Lorrain. Siehe Meslin und Gelée.
Lorrain (Roberlus le), gebohren zu Pa-ris A. 1666. Lernte bey Franciscus Girar-ìon, und arbeitcie mit ihm an den Grab-viáhlern des Cardinals von Richelieu in derKirche der Sorbonne, und der Gemahlinseines Lehrmeisters in der Kirche S. Lan-dry. Als er ans Italien zurûckkam, endig-te er zu Marseille einige Werke, welche Pu-get unvollkvinmen hintcrlassen hatte. J»die Académie zu Paris kam er A. 1701.Wurde Professer A. 1717. und starb alsRector A- 1743. Man findet in den Kè-niglichen Gàrten zu Versailles und Marly,und in dem Bischôflichen Pallast zu Elsatzza-dcrn viele schône Arbeit von semer Hand.In seinen Cvmpositionen bemerketman einenerhabnen Verstand, eine reine und richtigeZeichnung, zierliche Ausdrûcke, eine ange-nehme Auswahl, und Kvpfe von einneh-uiender Schônheit. l'Advocat. G-
Loth (Joh. Carolus), gebohren zu Ve-nedig A. rsn. Lernte bey seiuem VaterI. Ulrich und bey seiner Mutter die Ochi-Farben - und Miuiatur - Mahlerey. Er kani«ach Rom, wv er seine Studien miter M. A.
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Merigi von Carravaggio fortsetzte. Rack ei-niger Zeit gieng er nach Venedig zurûck,und besuchte die Schule des Peter Liberi.Wie stark er in der Colorit geworden sey,davon zcugen die Gemâhlde, welche man zuVenedig und in Dcutschland (wo er die Ehrhatte, Kayserlicher Hof-Mahler imd Kam-nier-Junkcr zu werden) fiehct. Er starb zuVenedig A. 1698. und wurde in der KircheS. Lucas begraben, da man ihm ein, sei-nen Verdicnsten wûrdiges Grabmahl auftich-tete. Sandrart P. i. p. 323. G.
Loth (Joh. Huldricus) , von Mûnchen;lernte zu Venedig bey Carl, Saracino, undhais den Ruhm so vieler Kunstler seines Ba-terlandes mit seinen Geniâhlden in Ochl-undMasser - Farben vermehren, wiewohl er beyherannahendem Aller in der Schônheit undLicblichkeit seiner Manier stark abnahm. Erstarb zu Venedig A. 1660. Sandrart P. i.p. 223. G.
Loth (Onophrius), von Neapolis; lerntebey I. Baptista Ruoppoli. Mahlte Fràch-1e, Blumen, Fische und Waydwcrk, besvn-dcrs aber Trauben, welche er mit ihrenBlâttern sehr natûrlich vorstellte. SeineGemâhlde wurden zuwcilcn von FranciscusTrevisani lind Paul de Matteis mit Figu-ren, odcr ,grau in grau gemahlten Basreiiefsausgcschmàckt. Er starb A. 1717. Dome-nici P. 3. p. 299.
Lotti ( Bartholomâus ) , von Bologne;lernte bey Dominicus Viola, und mahicesthr schône Landschasteu nach der CarracciGcschmack. Malvasia T. 2. p. 132. G.
Lottmi (Joh. Angélus), Serviten - Or-Lens; wurde zuvor Lionetto genannt; geboh-ren zu^FIorenz A. iÇ 49 * Lernte bcvJ. An-gélus Montorsoli. Schrich einige Bûcher ingebundener und ungcbundener Sprache. Erwar ein guter Biidformcr und noch betzrerZeichner. In seiuem Aller wurde er blino,und starb A. 1629. Baldinucci Sec. 4.P. 3. p. 176. G.
Lotto (Lanrentius), von Bergamo. Ei-nige wollen, datz er ein Schiller des Jo-hann Bellini geweftn sey , und nach Gior-gio» studirt; antre aber, dah er bey seiuemFreund , dem àltern Jacob Palma gelernthabe, indem er sich m vielen «Ltûcken dessen
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