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[Band 1]
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Manier nâherte. Seine Gemâhlde werdenzu Bcrgamo und Venedig gesehen, unter de-nen diè Tafel S. Nicolaus in der Carmeli-ter-Kirche mit seinem Namen und der Jahr-jahl 1529. bezeichnet ist. Er wurde nachLoretto berufen, wohin er mit grôsiten Freu-den giena, und eine solche Andacht fur die-sen H. Ort zu heqen anfieng, datz er sichvornahm, sein Leben allda zu beschliessen.Ridolfi P. i. p. 126. G-

Lotto (Lauremius), genannt Lorenzetti,Bildhauer und Baumeister zu Flore»;; ge-bohren A. -494. Machte sich zu Rom beyRaphaël so beliebt, datz ihm diefer oftersmit Zeichnungm beystund. Er verfertigteverschiedene Grabmàhler, unter welchen sichauch dièses seines Gutthàters befand, underganzte einige anticke Statue». PabstPaulus der III. verordnete ihn zum Baumer,ster der S. Petcrs-Kirche, wo er A. M 4 *.bcgrabcn wurde. Vasari P. 3. p. 133. G.

ííouino. Siehe Luini.

Lotus (Leonhardus Franciscus), gebohrenin Haag A. 1698. Lernte bey Peter vanKuik und dem âltern Johann Vvlleven. Erreiste varans nach Paris, wo er die vortref-liche Arbeiten der berûhmtesten Porkraitmah-ler Rigaud , Largilliere und de Troy mitLust berrachtete, da er souderlich bey demletztern eincn freyen Zutritt und nàhliche An-leitungcn in dieser Kunst erhielt, wclche ersich j» zweyen Iahren, die er daselbst zu-brachte, durch fleisiiges Copiren und Mah-len nach der Natur, wohl zu Nutze machte,und nachher in seinem Vaterland ruhmlicheProben semer Geschicklichkeit, in vielen Por-traite», die er fur allcrhand Standes-Per»sonen verfertigte , an den Tag legte. vanGool P. 2. p. 262. G.

Loyer (Nicolaus), gebohren zu Antwer-pen um A. 1623. Er halte ein sonderbaresGenie zum Historienmahlcn. Man siehetan verschêien Europàischen Hôfen mehrvon seiner Arbcit als in seinem Vaterland.Descamps P. 2. p. 368.

Lubienetzky (Chnstophorus), aus eineraltcn adelichenFamille; gebohren zu Stettin A.1639. Lernte bey AdrianBakker, und erlanglemit seinen wohl erfundenen und lreflich com-ponirren historischen Gemahldm einen grvssen

Lu

Ruhm. Seine Stûcke sind herzhaft behan-delt, zuglcich aber auch steisilg ausgearbeitct-seine Figure» sind von guter Manier, und seineFàrbung ist ûberhaupt gut, er war auchin Portraitcn beruhmt. Lubienetzky starb zuAmsterdam A. 1729. Remy p. 78.

Lubienetzky (Theodorus), des obigen al-térer Bruder; gebohren zu Cracau A. 1653.lernte bey Gérard Lairesse. Er war desGrosi - Hcrzogs von Florenz und des Chur-strsten von Brandcnburg Kammer-Iunker,Hof-Mahler und Director der Académie zuBerlin. Seine Werke werden von dm Kànst-lcrn selbst gelobt. Starb in seinem Vater-land nach A. 1706. Remy p. 78.

Luc (Frcre). Siehe Claudius François.

Lucane» (Novello da S.), ein berichm-ter Baumeister zu Neapolis; lernte bey An-gélus Anielio Fiore. Begab sich nach Rom,wo er die Regeln der gutcn anticken Bau-Kunst studirte, und in seinem Vaterland an-fieng, die gothische Gebàude nach dem an-ticken Gcschmack zu verbessern. Diese Ver-ànderung nahm er Miller Kirche S. Do-menico maggiore vor. Seine vornehmsie Ar-beit war der prâchtige Pallast des AdmirâtRobert Sanseverino, welcher-oo. Iahrher-nach den Iesuitcn eingerâumt wurde. Erstarb uni A. 15^0. Domcnici P. 2. p. 6 ;.

Lucatelli (Petrus). Siehe Locatelli.

Lucchese. Siehe Civitali, Ricci und Si-gismondi.

Lucena (Jacobus de), aus Andalusien.ge-burtig; lernte bey Diego Velasquez. Mahl.te zn Madrid grosse und kleine Porlraite,mit dem Ruhm eines geschickten Kunstlers.Er starb sehrjung A. 1630. Velasco N0.78.G.

Lucentt (Hieronymus), Ritter, Bild-hauer und Mcdaillcur zu Rom ;. verfertigtefur die Kirche S. Maria di Monte Santoeinige Arbcit in Erzt. Aus der Engelburgs-Brucke ist der marmorne Engel, welcher dieNâgel des H. Creutzes hàlt, von seiner Hand.Er schnitt auch einige Mûn;, Gepráge unterden Pàbsten Clemens dem X. und Inno,centius bem XI. Titi. G.

Lucide! (Nicolaus), genannt Neufchatel;Portrait - Mahler von Mons in Hennegàu.Er arbeitete zn Nurnberg, und erwarb sichgrossen Ruhm mit seiner lebhaflen und na-

turliche»