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tûrlichen Colorit, i» welchcr ihm keiner inselbiger Gegend veralichen werden konnte.Starb um A. l 6 c>o.' Dopelmayr p. 209. G.
Lucini (Ioftphus), mahlte tu cincr Ca-pelle der Laterancnsifchcn Chorherren - Kirchedella Pasiione zu Mciland eine Tafel, wor-auf er den H. Antonius von Padua in die-scr Ordens-Klcidung mit dem Kindlein Jé-sus , iind in einem andern Gemâhld den H.Aquilinus vorstellte. Latuada.
Lucy ( Carolus ), wuroe von vornch-men Ettern A. 1692. ;u Londm gcbohrcn.Kam in ftinem 1;. Iahr gm Florcnz ,wv ihn der Grotz - Herzog zur Unterweí-sung in der Mahlerey dem Peter Dan-dini einpfahl. Darauf gieng er nach Forli,allwo er bey einem achsiâhrigen Aufenthaltsich die Schule des Carl Cignani wohl zuNutze machte: Nach welchem er sich genBologne beaab , und nach den Werken derbesten Meister studirte. Er verfcrtigte eini-ge Gemâhlde aus eigner Erfindung mit an-uehmlicher und zarter Colorit. Seine Nei-gung gieng auf das Portraitmahlen, undverfcrtigte sie mit gutcm Gefchmack und leb-hafter Fârbung. Guarienti p.
Lugano (Tbomasda), Bildhaner; lern-te bey Jacob Tadda, genannt Sansovino.Unter den vielen fchônen Statûen, welcheer nach der Anweisiing seines Lehrmeistersverfcrtigte, findet man die ûberaus schoneBilder der H. Maria mit dem KindleinJésus, und S. Johannes in der Kirche S.Sebastianus zu Venedig. Vasari P. ;.p. 8 ? 4 . G.
Luini (Anrelins), Bernhardins Sohn;zcjgte einen grossen Geist in seinen Gemâhl-den, befondcrs an der Façade des SpithalsMifericordia zu Meilanb , welche gegen diePorte Comasina sieht, wo er auf einen klei-nen Raum eine grosse Mcnge Figuren ge-schicklich anzubringen wuxtc, in denen erseine Wissenschaft in der Anatomie zeigte,und die Manier des Friedrich Zuccheri nach-ahmte. Man siehet auch in diefem Ge-mâhld eine schr anqenehme Perfpcctiv undeine vortresiiche Einfassung grau in grau.In der Dom - und andern Kirchen findetman auch einige Stucke von feiner Hand.Lomarzo p. i 6 z. G.
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Luini (Bartholomâus), eîn Mabler znMciland, dessen Lomazzo gcdenket. G.
Luini (Bcriihardinus), Mahler zu Mer-land; Icrntc bey Andréas Scoto. Er wareinî bchcrztcr Zeichner und licblicher Colorist,wie aus den vielen Gemâhldcn nchellet, wel-che zu Mciland hin und wieder zu sehcn sind.Flvrirtc um A. i?4°> und hintcrlieh nebstobbcmcldtem Aurclius noch einen Sohn,Evangclista genannt, der sich in der Mah-lerey beruhmt machte. Lomazzo v. 68z. G.
Luini (Thomas) , cincs VmctianersSohn; wmde zu Rom A. 1597. gebohren.Lernte nach den Gcmâhldcn und in der Aca-démie dastlbst eine schône Manier zu zeich-uen und zu mahlen. Meil er M. A. Me-rigi, geuannt Carravaggio, in der Coloritnachahntte, bekam er den Beynamm Car-ravaggino. Er mahlte séchs grosse Tafclnfur die Kirchen zu Rom , und viele feinerWerken siehet man hin und wieder in Pri-vat-Hâustrn. Wegen einer Schlâgcrcy,worinn er seinen Gegner lâhmte, musite exeine langwierige Gcfangenfchaft ausstehcn,die ihn in «Lchwermuth stârzîe, an welchcrer um A. 1632. in der Bluche feiner Iah-ren starb. Baglioni p. 241. G.
Lunghi (Honorius), gebohren zu RomA. i$6y. Lernte die Bau-Kunst bey ftinemVatcr Martin dem âltern. War ein Mit-glied der Académie S. Lucas, und starbA. 1619. Unter seine vornchmste Gcbàudewerdcn die^zwey Kirchen L>. Maria libéra-trice und S. Carlo al Corso gerechnct, welch-letzlere fur eine der schônstcn in ganz Romehalten wird. Sein Sohn Martinus ar-eikcte in glcichcr Kunst, und starb zu RomA. 1657. Paftoli P. 2. p. z 10. G.
Lunghi (Lucas), Mahler zu Ravenna;ein ehrlichcr, ruhiger, fleiîjiger und arbcilia-mer Kunstler, der niit viclcr Gcduir einegrosse Anzahl Gemâhlde in ftinem Vater-jand, in welchem er bestândig vcrblieb, ver-fcrtigte. Er arbcitete in des Livius AgrestiGeftllschaft, und gab ftincr Tochler Barba-ra zur Zeichcn-Kunsi und Mahlerey den nv-thigen Unterricht. Vasari. G.
Lìinghi ( Martiniîs ), Baumcister vonVigiu in déni Hcrzogthum Meilanb lerntebey ftinein Vater, der ihn zeitlich nach Rom
O. q r sandte,