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[Band 1]
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Lu

Bâter weder in der Manier noch kn derKunst, und starb vor ihm. WeyermannP. b p. i° 9 .

Luycks; van Loogstraaten miterrichtetuns in einem ftiner Bricftn datirt Wien denytert Augusti ióçi. von diescm Mahler^fol-qender Gestalt: „Man kundet einen eran,„drart an , dieftr soll der berûhmteste deut-»sche Mahler ftyn, und seine Ankunfl macht»viel Geràusche. Man sagt, er werde in^Kayserliche Dienste kommen , um dastlbst,)stin Gluck zu machen. Es scheint, er wer,»de J. K. M. ersten Mahler, Luycks, ûber-.„treffen wollen.,, Dieses ist ailes, was manvon biestnl Kànstler weitz. Descamps P. 2.p. ;° 4 .

Luz, ein Deutscher; lernte bey Baltha-sar Franceschini, welcher ihn sehr liebte. Ermahlte vortreffich mit Pastel - Farben. Bal-dinucci L>ec. z. No. 415.

Lyonet (Pctrus), gebohren ;n MastrichA. 1708. Studirte zu Leyde» die Gottes»gelehrtheit, »>nd zeigte in wâhrender Zeit ei-ne solche Neiguug nnd Talenle fur die Zei-chen-Kunst, datz èr ohne Anleitung nrit einemFedermesser ein Basrelief in Palmenholzfthnitzte, und darinne Apollo,mit den neunMusen vorstellte, wclches Stàck die Bewun-drung des Rilters van Moor verdiente, derihm seine fcrnere Anleitung zur Zeichen-Kunstanbol, welche er mit Dànk annahm, undsich fleitzig in dcrselben ûbte. Nach einigcr

§ eit, welche er mit vielem Eifer auf die.rlernung der Rechtsgelehrsamkeit verivand-te , bekam er Lust, die Beschaffenheit undvielfàltige Verânderungen der Insccten zuuntcrsuchen, mit grôtztem Fleitz und Genau-heit nachzuzeichnen, auch einige davon selbstin Kupfer zu etzen, und mit Anmerkungenzu erlâutcrn, wclches die Kônigliche Gcscll-schaft der Wissenschaften zu London bewoge,ihn A. 1748. zu ihrem Mitglied zu ernennen.Lyonet war auch Dachwalter des Iustiz-Hofesvon Holland, Dvlmetscher, Patentcnmcisterund Ausleger der in Cifcrn gcschriebenerBriefen an die Herren General - Staalen.van Gool P. 2. p. 330.

Lys (Iohannes), genanut Pan; gebohrenzu Oldenburg um A. 137». Lernte beyHeinrich Golzius, dessen Manier er aber zuRom verlietz. Er mahlte auf kleine Taftln

Tánzs, Hochzeiten, báurische Schlâgereyen,Schmken; zuweilen auch geistliche Historien.Er dachte seinen Compositionen lange Zeitnach, wann er aber seine Gedanken cinmatfestgesetzt halte, arbeilete er Tags und Nachtsununterbrochen, bis er sein Werk zu Endegebracht halte. Seine Zeichnung ist zuwei-len sehr schbn, seine Fàrbung allezeit kràftig,sein Pinsel zarl, und seine Composttionenvoiler Geist. Er starb zu Venedig A. 162-.Descamps P. i. p. 263. G.

Lys (Iohannes van der), gebohren zuBreda um A. 1620. Er kam in seinen Ge-máhlden der Manier seines Lehrmeisters Cor-nélius Poelenburg sehr nahe, aussert datz dieseinige ein wenig mehr ins Havre fiel. Manmutz ein guter Kenner seyn, um ihre Gemáhl-de zu unterscheiden. Descamps P. 2. p. 6i.

Lyssens, ein guter Historien - Mahler zuAnlwerpen; studirte zu Rom. Die melsteGemàhlde welche er in stinem Valerlandverfertigte, bcstanden in Bildern der Floraund Pomona die er durch Frucht - und Blu-men - Mahler gehôrig auszierm lietz. Weyer-mann P. p. 347.

m.

Maas (Arnoldus van), gebohren zu Gou-da um A. 1620. Lernte bey David Tenier,und war wie dieser, ein getreuer Nachahmerder Natur. Bauren - Gesellschaften, Dorf-Hochzciten rc. sind die ôfterste Gegenstànveftiner Geniàhlden. Kaum ivar er von seinenReiftn in Frankreich und Italien znràckege-kommen und wollte die Frûchle ftiner Stu-bien geliiessm, so liard er. Maas etzte auchin Kupfer, und diese Kunst lernte er beyRegner Persyn. Descamps P. 2. p. 231.

Maas (Nicolaus), gebohren zu DortrechtA. 1632. Lernte bey Paul Rembrand, undverfertigte unter ftiner Aufstcht vortreflichehistorische Stàcke, aber die Gewinnsucht ver-leitete ihn Portraite zu mahlen. Auch hier-inne war er glucklich indem er den Personendie er mahlte, ohne Abbruch der Kenntlich-keit, zu schmeicheln wutzte. Die grossenSchatten floh er, und zeigte seine Gestchterin voUem Lichte. Er starb A. 1693. Des-camps P. 2. p. 463.

Maas