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[Band 1]
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Maas (Theodorus), gebohr'en zu HarlanA. 1656. Lernte bey Heinrich Momers,NicolauS Berghem nnd Johann van Hug-tenberg. Er machte sich ein besonderes <2lu-dium daraus, die Pferde und ihre Bcwe-gungen wohl zu beobachten. tot’tnc Ge-màhlde bchehen in Feldschlachtm, Iagden,und Spatziersahrten, welche nian meistcnsnur in Holland zu fthm bekômmt. Des-campà P. p. 362.

Mans, ein gurer Historien - Mahler zuAntwerpen, von welchcin man sehr viele Al«tar-Blâtter und Modeste zu Tapezereyen zusehen bckômmt, worinne sowohl die Zcich»nung als die Colorit ungemein gerûhmt zuwcrden verdieuen. Weyermann P. p. 280.

Mabuse (Iohannes), gebohren zu Mau-beuge um A. Er war ein Zcitgenosi

und vertrauter Freund des Lucas van Ley-dm. Ungeachtet seiner ausgelasseuen Lcbens-art wurdè er ein vortreflicher Mahler. SeineWerke stnd sehr reinlich und mit ungemcinemFleitz gearbcitet. Er war der erjle in Fian-dern, wclcher die rechte Manier das Nacktezu mahlen, und sich in Historien astcgorischerFiguren zu bedienen, aus Italien mitbrachte.Man stehet zu Amsterdam vcrschiedenes vonseiner Arbeit, tinter andcrn eine EnthauptnngIohannes des Tàufcrs, welche er grau ingrau ohne Farben, sondern mit cinem gewis-sen Saft mahlte, so dasi man das Tuch aufalle Arten biegcn kan, ohne da§ das Gemáhl-de den geringstcn Schaden davon nehmcnsollte. Er ardeitete vicies fur den Kônig inEngland. Dem Wein war er sehr ergeben,daher, als ihm sein Patron, der Marggrafvan Deere ein Kleid von Brocard schenkte,damit er in solchem vor Kayser Carl dem V.erschcinen tonte , vcrkaufte er dieses in IerSchenke, und lietz sich ein ncues aus weistemPapier machcn, welches er mtt Blumen sonatûrlich bemahlte, dasi der Kayser seichesin der Nâhe zu sehen begehrke, um die Wahr-hcit zu erfahren. Starb A. i;6i. Descamps P. i. p. 8;. „ ... .

Macagni (Friedericus), ein Meilander;mahlte in der Capellc S.Ioh. Angélus Porroder Servitcn-Kirche S. Maria daiclbst, dasAltar-Blatt, worinne dieser Heilige von denEngeln getragcn wird. Macagni lebte umA. 1690 , Latuada.

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Macchi (Florins), von Bologne. Eingetreuer Nachfolgcr des Ludwig Carraccio,von welchem er so ivohl untcrwiesen wurde,datz die Verkl'indigung Maria in der H. Geists-Kirche dasclbst, von Fremden sûr die Arbeitseines Lehrmcisters angeschen wird. Er ar-bcitete arich inr Klipferstechcn. Iulius Cestw,und Iohannes seine Brader und Mitschûlerubten gleiche Kunst, da insondcrheit der cr-stcre mit grossemLob zu Bologne, weit mehraber in andern Stádtcn Italiens arbcitete.Malvasia T. 1. p. 578. G.

Macchietti (Hieronymus), gcnannt Cro.cefissajo; wcil sein Lehnneister Crucifiée mahl-te. Er ward A. 13; 5. zu Florcnz gebohren.Lernte bey Michael di Ridolfo Ghirlandajo.Aolgends arbcitete er séchs Iahre unter Ge^-org Dasari, und hais ihm in dein Herzogli»chen Pallaste. Darauf gieng er nach Rom,wo er zwey Iahre mit studiren nach den be-stcn Gemâhlden zubrachte. Er mahlte zuFlocenz, Pisa, Neapolis, Benevento undrn Spanien fthr schône Altar-Stûcke, wohl-gleichcnde Portraite, und artliche kleine Hi-storien. Dasari P. 3. p. 870. G.

Maccdo. Siehe Clovio.

MacheUi (Simon), siehe Maschini.

Machìra (Ioh. Fernandez), von Seville.Ei» grosser Mahler und Baumeister. Ahmiedie Manier Raphaels nach und arbcitete zuGranada. Delasco N. 112. G.

Macini (Franciscus), von S. Agnolo diDado. Lernte.bey Carl Cigriani. Dîahlteviele und schône Werke, unter welchendie Dereiniguug der griechischcn mit der la-teinischen Kirche, sehr gerûhmt wird. Einvorlregiches Gemáhlde das den Alcrander vor-stellt , wie er dem Jupiter Animon opf-fert, ist von schôner Composition. Zanellip. 60. G.

Maddersteg (Michael), gebohren zu Am-sterdam A. 1659. Lernte bey Ludolph Back-huystn. , Er wurde ein vorlreflicher Kûnstlerin Scestûcken, dem es nicmand in Dorstel-lung der Schiffen und dersclbeit mannigfal-tigem Geràth zuvorthat. Arbcitete langeZeit an dem Berlinischen Hofe. Kam insein Daterland zurûcke und bcgab sich auf dieHandelschaft, worinne er aber sein Glucknicht hoch brachle. Er starb A. 1709. Seine

Gcmáhl-