Gemàhlde ssndet man zu Berlin und an an»dern deutschen Hôfen. Descamps P. p. ;y8.
Maderni (Carolus), genannt Lombards;ebohreu zu Bissone in dem Bifithum Comol. 1556. Gteng nach Rom und Imite dieBawKunst bey Dominicus Fontana. WurdcPàbstlicher Baumeister unter Cleinens dcmVIII. und verfertlgte viele Werke welche sei-nen Namen beràhmt machten. Starb A.1629. und wurde in der Kirche O. Iohanncsder Florcntiner begraben. Pascoli P. 2.p. ?oi. G.
Maderni (Stephanus), Bildhauer ausder Lombardie; gebohren A. 1571. Arbeitetezu Rom und ergànzte anticke Statuen. Her-«ach formte er neuere Btlder ab, welche sb,dann in Erzt gegossen wurden. Viele dervoruehmsten Kirchen daselbst sind mil seinenBasreliefs und Statuen ( in welchen er dcnI. Laurentius Bernini nachahmte ) ausge-jiert. Wegcn seinen Verdiensten bekam ereinc Steste bey dem Zollhause Ripelta ge-nannl, worauf er die Kunst vcrlietz. DtarbA. 16,6. Bagltoni p. 2;i. G.
Madonina (Franciscus), Mahler zu Mo-dena. Vcrdiente wegen seiner meisterhastcnhistorischen Gemàhlden und angenehmer Co-lorit, unter den Kànstlern dieses Herzogchumsangcfuhrt zu wrrden. Vedriani p.^6. G.
Madonina (Ioh. Baptista). Slche Mo-donino.
Maest (Lermannus van der), Historien-Mahler von'Briel. Lernte bey Franz Florisund bey Franz Frankens. Er arbeitete zuDelft. Harms Tab. 10.
Maestri (Ioh. Baptista), genannt Vol-pini; verfertigte A. 1676. die Statue derH. Iungfrau Maria in Marmor , fur dieKirche S. Maria del Carmine. Arbeiteteauch fur die Dom-Kirche zu Meiland. Torre.
Maestri (Rochus), lernte bey AlexandreVarotari. Arbeitete mit andern seinen Mit»Schàlern in der Minoriten-Kirche, genanntFrari zu Venedig. Bassaglia.
Maffei (Franciscus), vonVicenza; lemtebey Sanctus Pcranda. Suchte die Manierdes Paul Caliari in sehr grotzen historischenGemàhlden nachzuahmen. Starb zu PaduaA. i 6 âo. Bofchini p. 519. G.
Maffei (Jacobtts), ein beruhmter Musi-rus und guter Mahler ru Vicenja, mit wel.
chen Kunsten er den besten Meistem seinerZeit die Waage hielt. Borghini p. z 24. G.
Magagnasco (Stephanus), Mahler zuGenua; lernte bey Valerius Castclli. Stu-dicte ftìnf Iahre zu Rom , und hielt in sei»nem Vatcrland cine Schule. Wegcn seinergrotzen Manier in der Colorit mahlte er sûrviele ôffentliche Gebâude zu Genua, undwurden vcrschiedene seiner Gemàhlden inFrankreich gebracht. Er starb in jungenIahren. Soprani p. 262. G.
Magagnoli (Franciscus), ein alter undgeschickter Mahler zu Modena, dessen Arbeitaber durch die Zeit zmuchtet worden, so dafiman keine Spuren seiner Gemàhlden mehranlrift. Vedriani p. ;8. G.
Mactanza (Alexander), gebohren ru Vi-ccnza A. 1556. Lernte bey seinem VatcrIoh. Baptista dem âltern und bey I. AntonFasolo. Studirte nach den Werken des I.Baptista Zelotti, und arbeitete in seiner Ge-burts-Sradt mit Oehl-und Fresco-Farbcn.Er halte eine zahlreiche Familie welche er inder Pestzeit A. 1650. gânzlich verlohr; unterdiesen wareii auch Hieronymus und MarcusAntonius welche bereits ôffentliche Gemàhldeverferligt hatten. Er selbst starb A. 1640.in dem 84. Jahr seines Altérs. Ridolfi P.2. p. 2; 6 . G.
Maganza (Carolus), Mahler zu Rom;lernte bey Franciscus Cozza, der ihm seineModeste unt> Zeichnungen Testamentsweisehinterliefi. Pascoli P. 2. p. 74.
Maganza (Ioh. Baptista), der altéré,genannt Magnano; gebohren zu Vicenza A.1,09. Lernte bey Titian Vecelli eine leichteManier im Portraitmahlen. Er starb A.1589. Ridolfi P. 2. p. 228. G.
Maganza (Ioh. Baptista), der mngere;lernte bey seinem Vater Alexander und ge-langte in fruher Iugend dahin, dafi er fichereProben stiner Gestlstcklichkeit in der Zeichnunjund Colorit aufweisen tonte; starb aber A.1617. in dem 40. Jahr seines Altérs. Ri-dolfi P. 2. p. 24;. G.
Magatti (Petrus), von Varcse. Mahltehinter dem grotzen Altar der Collegiats»Kirche S. Maria Pedone zu Meiland eingrotzes allegorisches Stàck aus nassen Mor-tel, und in der Capeste S. Benedictus,
der