der Pfarr - Kirche S. Simplicianns, einOval - Stuck. Latuada.
Maggi (Iohannes)/ Bildhauer. Verfcr-tigte in ver Kirche to. Daniel zu Venedig,sehr schône Zierathcn von Stuccatur - Arbeit„m A. 1700. Rittratto di Venezia.
Maggi (Iohannes), von Rom. Arbci-tete ungemein wohl in Perspective» undLand-schaften. Etzte sehr schône Werkc in Kupfer.Er reichnete vie Stadt Rom ans einen gros-sen Plan, mit allen Qtrassen, Plâtzcn, Kir-chen ulld Pallàsten, allein der arme Mannwar ans Mangel der benèthigten Unfostmaussert Stand solchen in Kuvferzu brnigcn,dahcr er nachher von Paul Matpmi in Holzgeschnitten wurde. Die neuece Kirchen undschènste Ausstchten dieser Stadt sind nachseinen Zeichnungen in Kupfer gebracht wor-den. Er lebte um A-i6;o, und star b in demS°. Jahr ftlnes Altérs. Bagliom 277. G.
Maggi (Pelrus), Mahler zu Meiland umA. 1710. Lernte bey Philipp Abbiati. Wur-de ein geistreicher und fertiger Kûnstler , wel-chcr viele Arbeit in seinem Vaterland verfer-tigte. Guarienti p. 427.
Maglta (Michael), zu Rom hieste manihn Nonlìì Nickel. Ein beruhmter Bild-hauer aus Burqund. Lernte bey HerculesFerrata. Arbeitete in Stucco und Marmoruntcr der Aufstcht seines Lchrnmsrers.A. 1678. wurde er in die Académie <s. Lu-cas aufgenommen. Titi P. 176. gedenkct«uch eines Franciscus Maglia, der um A.1720. als Btldhauer zu Rom gearbeitet habe.Guarienti.
Maqliar (Iosephtis), Kupferstecher zuNeapolis; lernte bey seinem Vatcr Andréas,und bey Franciscus Solimena. Er wurdeein vortreflicher und kcckcr Zeichner, daheres ihm ein lcichtcs war die Kunst ftines Va-1ers zu ûben, und eine sehr schône und lieb-llchc Manier im Kupferstechen zu eriangen.Verfcrtigte einen S. Wilhclmus nach demzu solchem Ende grau in grau gemahltenOriginal stinesLehrmeistcrs Solimena; starbabcr zu groxem Bedauren seines Vatcrlandesbald hernach. Domenici P. ;. p. 720. Parino.
rlîagnani (Christophorus), von Pizzighe-tone; iernre bey Bcrnhardin Camvi. Erhaire eine so starke Einbildungskrafk, dag
wann er eine Person nur einmal ansahe, erihr Portrait sehr kenntlich vorstellen konnte.Mahlte auch Historien in Oehl- und Fresco-Farben mit Malosso, Lodi, Catapane undMainardi. Er starb in blnhcndcm Aller.Baldinucci Sec. 4. P. 2. p. 164. G.
Magnasco (Alexander), genannt Lissan-drino; Mahler zu Gcnua. Lernte bey Phi-lipp Abbiati , und wurde sehr geschickt inkicincn Figure», welche abcr dennoch wege»ihrcr herzhaften Zeichnung und gnter Aus-thcilung Schatten und Lichts von grosserManier waren. Er war auch sehr frncht-bar in Erfinduna verschiedcncr Maschinen.Er arbeitete zn Meiland. Guarienti p. 42.
Magnavacca (Iosephus), gebohrcn zuBologne A. i6;s>. Lernte bey J. BaptistaBarbieri, und mahlte gute Portraite. Erwar ein grosser Kenncr und Liebhaber derAlterthûmer, und sinnuielte ein kostbarcsCabinet von Médaillé» , gcschniltnen Slei-nen, rarcn Bûcher,, rc. Starb zu BologneA. 1724. Acad. Clem. P. i. p. 186. G.
Magniere (Laurentius), ein beruhmterBildhauer zu Paris; gebohrcn A. 1618. Erkam in die Académie A. 1667. Ward Pro-fesser 1690 , <2tarb A. 1700. Man stehetin den Kôniglichcn Gárten zu Versailles vonseiner Arbeit. ereine Geschicklichkcit sctzteihn in den Rang eines der grôtzten Kûnst-ler unter der Regierung Llidwig des XIV.Sein Sohn Philippus kam in die AcadémieA. 1680. Wurde Professor A. 1704. undSchatzmeister A. 1709 - Er starb A. 17M.in dem 68 . Jahr seines Altérs. Guerinp. 96. m. G.
tïîagny (Nicolaus), Mahler von Artois.In der Kirche Minerva zu Rom isl die Ta-fcl S. Raymundus von seiner Hand. Titi. G.
Mahue (Wilhelmus), lebte um A. 1600.zu Brûsscl, stiner Gedurls-Stadt, mit den,Ruhm eines gcschicktcn Portrait - Mahlers»Dcscamps P. i. p. 274.
Majano (Benedictus da), gebohrcn zuFlore»; A. 1444. Vcrfertigte anfangs Per-spective,, , Laubwerke und Figure», von cin-gelcgter Arbeit aus Schràuke, Schreibpulterc. wetzwegcn er in Ungart, und an anbrcOrle berufen wurde; da er abcr dieser Ar-beir bald ûberdràtzig war, lernte er die
Bild-.