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[Band 1]
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Ma

Maltese (Francifcus) , welchen Benna-men diefer Kûnstler vermuthlich von fcmemVaterland bekommen Hat. de Bie thut def-ftn p. 282. Meldung. Er mahltc Tapeten,Instrumente, allcrhand Gefáffe und andreleblofe Sachen. Arbeitete zu Rom. San-drart P. i. p. 202. G.

Maluaano (Francifcus). Siche Cafari.

Malvicino (Ambrvsiusi, Bildhauer vonMeilanb; arbeitete m Rom, und verfertig-te fur die Kirche S. Johann von Laterandie Statûen der Kônigen David und Eze-chias. Titi. G.

Mamertini (Antonius), genannt Anto-nello von Mesiina; war von der Liatur zurMahlerey bestimmt. Er gieng nach Brug-ge, wo er von Johann van Eyk das Ge-hcimnitz mit OehI-Farben zu mahlen erhielt,und war der crste , welcher solchcs u m A.1430. nach Venedig brachte. Starb in dem49. Iahr seines Altérs. Vasari P. 2.p. 375. G.

Man (Cornélius de), gebohren zu DelfftA. 1621. Gieng durch Frankreich nachFlore»;, wo er zwey Jahre in dem Diensteines vornchmen Herrn blieb. Darauf kamer nach Rom und Venedig, und studirte inbeyden Stâdten nach den beruhmtesten Mei-stcrn. Hernach kchrte er in sein Vaterlandzurûck, da er unter bestándiger Ardcit A.1706. in hohem Aller vcrstard. Ein einzi-ges Gemâhlv ist genug, seinen Namen un-sterblich zu machen : man siehet es in demchirurgifchen Saale zu Delfft, es steilct ei-ne Vèrfammlung der damais dort lebendcnAerzten und Wundârzten vor, und ist nachTitians Geschmack. Descamps P. 2. p. 3 24.

Manaigo (Silvester), Mahicr zu Benc-dig; lernte bey Gregorius Lazarini. Mach-te stch in diefer Stadt mit schônen und wohlcomponirten Geiuàhlden , welche er fur of-scntliche und Privat-Gcbâude verfcrtlgle, bc-rihmt. Viele feiner Werken , i» wttchenman die gute Venetianische Manier ivahr-nimmt, findct man in Kupferstichen. Ermahlte anch sehr wohl und gefallig lu Aki-niatur. Fur die Haupt-Kirche zu Bergamoverfertigte er A. 1744. cine Taftl, welchevon jedermann gclobt wurde. Starb umA. 1730. Guaricnti p. 439.

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Manchelli (Michacl), Mahler von Ge-nua; lernte bey Marc Pino. In der Kir-che S. Agnello genannt de Grasii zu Rea-pelis siehet man ein Altar-Blatt von einigenHeiligen, worauf diefes Mcisters Rame uiitder Iahrzahl 1386. ausgedruckt ist. Dome-nici P. 2. p. 204.

Mancini (Angélus). Von diefem Mah-ler findct man zu Venedig in dein Herzvg-lichcn Pallast in dem Zimmer Magistratodel Sindico genannt, die H. Iungfrau Ma-ria mit dem Jésus - Kindlein: Und in demSaal deS Anditors einige fymbolifche Figu-ren. Bassaglia.

Mancini (Francifcus). Siehe Macini.

Manciol. Siehe Leckerbetien.

Mandemacker (Mattháus), ein Bild-hauer zu Antwerpen, deffcn Guicciardini undVafari gcdenken. Guarienti p. 372.

Mander ( Carolus van ), Mahler undDichter; gebohren zu Mulebrecht ohnweitCourtray A. 1348. Lernte zu Gent beyLucas de Heere und zu Courtray bey PeterUlerick. That seine Reise in Italien A. 13 74.wo er sich drey Iahr aufhielt, und vrcleSin Ochl - und Frefco - Farben, auch einigeLandfchasten fur Cardinale und andre grosfe verfertigte. Der Pabst gab ihm

vorzûglich die Erlaubnisi, den Dcge» zu tra-gen. Von da gieng er nach Bafel undWien, wo er mit Johann Mondt an denSiegesbogen arbeitete, welche Kayfcr Ro-dolph dem II. zu Ehren aufgerichtet wurden.Als er nach Haufc kam, inusité er nichtlang hernach wegen eingefallencn Kriegs-Iln-rnhen stin Vaterland verlaffen, uild sichunter vici erlittnem Ungcmach nach Bràgge,gleich darauf aber nach Harlcm stàchten.Euclich fttzte er sich zu Aiusterdam, undstarb daftlbst A. 1606 . Neben ftiucn vi.Icnhistorifcheu Gcmàhlden und Landfchaftenfchrieb er die Lebens-Gefchichten der uieder-làndifchen Mahler, welche er bis auf 9 Í.i( 5 o 4 . fortietzte, auch verfchiedene Como ienìind vicie Gedichte. In seinen Werken fin-det man ubcrhaupt viel Feucr und Kcnie.Sein áltestcr ' Sohn gleiches Ramens folg-te dem Vater in der Kunst fehr gcnau nach,und kam zu Delfft in guten Ruf. Er ar-

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