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[Band 1]
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mens I'oh. Iacobus Manno , der zu Bo-logne arbeitete. Malvasia T. i. p. 14. G.

Mannozzi (Iohannes), lvurde von sti-nem Gcburts-Ort genannt da S. Giovanni;gebohren A: r; 90. Lernte bcy MattháusRossclli. Er zicrte die Dâle der Gcosi-Her-zoglichen Pallâsten zu Florenz. Da er einejônderbare Geschicklichkeit besasi, auf nassenKalk zu mahlen, so behalten auch seine Werkeictzo noch die frisiche Farde wie von Anfang.In der Perspectiv und Optic war er sehrwohl erfahren, und iu Nachahmung derBasrcliefi so vollkommen , batz man sie an-tasteu mutz, um sich des Gegentheils zu ver-sichern. Seine unruhige und seltsame Auf-fàhrnng zogen ihm viele Verdriesilichkeiten zu,und verurstrchten seinrn Tod , welcher A.16; 6. erfolgce. Die Feurde diescs Kunst-lers suchten den Grosi-Herzogen zu bereden,seine unausgemachte Arbeit (weiche er auseinem wunderlichen Eigensinn tn solchcmStande verliesi ) z u zernichten ; allein, weitvon diesem Rath entfernt, suchte der Fàrstdie beste Mahler aus, um diese Werke nachdes Mannozzi Jdeen zu vollcnden. MuseoFiorentlnoP.2.p.229. G. Inde» Meinoircsde. Trévoux iz>>2. Mois de May findet maneinen inerkwurdigen Bries von Mariette,ìvelcher diesen Kunstler angehet.

Nlanopola (Bartolo). Siehe Mssandro.

Manrique (Michael), genannt Fiaming-ho; Mahler von Airtiverpen. Lernte beyP. P. Rubens , und zu Genua bey J. An-dréas Ferrari. Darnach.arbeitete er in Ge-sellschaft des Cornélius .de Mac!, von wrl-chen drey Meistern er eine schône Manierzu mahlen erlangte. Er verfertigte zu Ge-nua einige schâtzbare Stûcke, m>d ahmte inPortraiten den Anton van Dyk nach. Vonda begab.er sich in Spanicn, und starbnach einiger Zeit daselbst. Soprani p. 329. @.

Nans, mahlte sehr schone Lwidschaftenund Bamboche - Vtucke. Er war aus derFlamàndische» Schule. Lebte um A. 1677.und bezcichnete seine Werke mit obigem Na-men. Guarimti p. z; 8.

ìttansard (FranciscuS)., gebohren zu Pa-ris A. 1598. Sein Vater war ein Bari-meister, starb aber so fruhzeitig, da§ er dieUnterweisung seines Sohns audcrn.uberlasssen Hu§te. Franciscus halte ein so glâcklt-

chrs Genie, dasi er gar bald in grossen Ruskam , und mit semer Arbeit Paris , bessenumliegende Orte, auch entlcgnere Provinzenzierte. Die Kirche Val de Grâce isr nachseinen Zeichnungen bis an das grosse GesimS(Corniche) aufgefûhrt worden, und wáre zuwr'inschen, datz er ste ftlbst zu Ende gebrachthâtte. Er starb A. 1666. Die prâchtigeGebâude, welche nach seinen Zeichnungenaufgerichtet wurden, sind so viele Denkmale,welche seinem Genie und seinen Talcnten mder Bau-Kunst Ehre machen. Er hatte ed-le und prâchtige Jdeen in den Zeichnungensemer Gebâuden uberhaupt, und einen aus-erlesenen und seinen Geschmack iu allen be-iônbern Theiken diescr Kunst. Man sagt,er habe grosse Muhe gehabt, -sich selbst zudefriedigcn, obglcich die beste Kenner ihnmil Lobspràchen uberhânfcen. Herr Col-bcrt begehrtc einen Plan sûr den Kônigli-chen Pàst des Louvre, und als ihm diesergefiel, wollte er, datz sich Mansiird vervstich-ten svlltc, demselben ohne einige Abânderungzu folgen; allein er schlug solches aus, und.wollte, wie er sagte, sich die Freyheit vorbe-halten, seine Arbeit zu verbessern. Das Lust-Schlotz Mailôns wird sûr sein Meisterstûckgchalten. Von ihm habcn die gebrochneDâcher den Namen Mansardes. PerraultP. 1. p. 87.

Mansard (.Iulius Hardouiu genannt),welchen Beynamen er von seinem Oheimund Lchrmeister, obbcmeldtem FranciscusMaissard, erhieU, da sonst sein eigentlicherGeschlechts-Name Hardouin war. Er wur-de A, 16;;. zu Paris gebohren, da er sichdurch die getreue Unterweisung seines Oheimsund durch fleitzige Uebung seiner Kunst der-gestalt empor schwang, datz er endlich ersterKonigliclier Baunieister, Ober - Aufseher derKoniglichen Gebâuden, Kunsten rc. und Rit-ter des S. Michael - Ordens wurde. Erfûhrte auch ben Titul eines Grafen von Sa-gonne. Unter seiiie vornehmste Werke wer-den die beyde Konigliche Margstâlle, dieOrangerie ., lie gro>st und kicine Gallerienzu Versirilles, das Lust-Schlosi Clagny ohn-weit Versailles und die neue Kirche des Sol-daten-Spithals zu Paris gezâhlt. Er starbA. 170L. Piganiol.

Mansueti