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[Band 1]
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Mansueti (Johannes), Mahler zu Ve-nedig; lerntè bcy Victor Carpaccio, undmahlte mit hôciistcm Fleitz nach der Manierseines LchrmeisterS. In der Schule S.Marcus verfcrtigte er die Wunder und Tha-ten diests Hciligcn auf fànf Tafeln welchealle betrachtcns - und Ruhms - wûrdig find,ans siibigen siehet man, datzerum A. 1500.gelcbt hâve. Ridolfi P. 1. p. n- G.

Mantegna (Andréas), Mahler von Man-tua, oder (wie Ridolfi mcldet) von Padua Zwurde A. 1451. gebohren. Lcrnte bchFran-ciscus Squarcione, wclchcm seine Fertigkeitund gutcr Geschmack in semer Arbeit sv wchlgefiel, dafi cr ihn.an Sohnsstatt annahm,und zu scincm Erbcn erklárte. In siinem17. Jahr wurde ihm schon die Vcrscrtiaungeincs Altar-Biatts rnid andrer Gemâhldensûr die Kirche S, Sophia zu Padua aufge-tragen. Johann Bcllmi bewunderte seineGeschicklichkeit, und gad ihni seine Tochtcrzum Weibc. Er brachte es dnrch seine Kunstso weit, datz , da er in seiner -Jugend einarmer Schâfer war, cr nachhcr dnrch denMarggrafen von Manlua in den Ritter»Stand erhoben wurde. Pabst Jnnoccntiusder VIII. berief ih» nach Rom, wv er einelange Mauer in dcm Bclvcdcr bemahlte, daaber die Bezahlung ausdlicb, fornite er ansErde das B.ld der Dankbarkeit, aïs es derPabst sah , befahl cr ihm , das Bild derGedull danebcn zu fttzen. Er bediente auchandre Furstcn und Herren. Einige seinerGemâhlden gab er sclbst in Kupfer heraus,mie er daim von einigen fur den Erftnderdicser Kunst ausgegcbcn wird , und schriebein Buch von der Bau-Kunst. Er starb zuPadua A. izr?. und wurde in der KircheS. Andréas begrabcn, ^ wo sein Grabmahlmit cinem metallencn Portrait gczicrt ist.Ridoifi P. 1. p. 67. G.

Mantegna (Carolus del), Mahler inder Lombardie; Vifconte Maggioli, einGeo-graphus, und Iacobus Lombordi , einBildhauer, wurde» von Octavmn Fregoso,Fursten von Gcnun , uni A. 1520. dahinverufen, .um die gutc Manier zu mahlcn,in Stein zu arbeiten und Landkarten zu ver-ftrtiqen, in dieftr Stadt cinzrifuhren, undwurden aus dem gemeinen Gut besoldek.

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Mantegna wird fur cinen Schâler des An-dréas Mantegna gehalten. Sopranip.268. G.

Mantuano. Siehe Ghifi, Rinaldo undVenusto.

Mantuano (Adam), Kupferstecher; ar-bcitete vornehmlich nach M. A. Buonaroti,und záhlet nian 7;. Otûcke, die er nachdie-sem Kûnstler in Kupfer brachte. le ComteP. 2. p. 289. G.

Mantuano (Andréas), Kupferstecher undFormfchneider ; ardeitete nach Litian Vecel-li,- Johann da Bologna, Dominicus Bec-cafumi, Andréas Mantegna und AlcxanderCafolano. Er starb zu Rom in hohem Al-ler A. 162;. Baglioni p. 278. G.

Mantuano (Camillus), war in LanL-schasten, Blumen, Frûchten und Fruchlqe-hângen zu mahlen, ein vortrefiicher Kl'mst-lcr. Er arbeitete fehr vie! zu Vcnedig. Va-sari P. p. 8z. G. .

Mantuano (Dionysius), gebohrm ^zuBologne A. 1624. Seine Werte wurdenzu Rom fo wohl angesehen, daf, er defiwcgcnden Chrlstus-Rllter-Ordcn erhielt. Er arbeite-te A. i6;6. zu Genua: Von da gicng crinSpanien, wo seine fchône Gcmàhlde schrbcwundert wurden. Starb Paselbst A. nid 84-Dcr Fresco- und Masser- Fàrben bediente erfich allcin zu Archiccctur- und Pcrspectiv-Stûcken. Vclasco No. 16;. G. ,:ìî.\

Mantuano (Raphaël), lernte bey PeterBonacorfi ; crlangte einen groffen Namenmit seine» Gemâhlden in Oehl- und Frcsco-Farben, mit klcin- und grossen Portraitenund niit vielen fieitzigr ausgearbeiteten kleine»Historien nach den Zcichnungen des M A.Buonaroti. Vasari P. ;. p. 266. G. '

Manuel (Nrcolaus)-, gebohren m BcmA. ' 4^4. Er mahitc vieles auf Maucrn,von wclchcm aber nichts inehr zu sehen ist ,miter dicsen war insonderl)eit sein Todtcn-Danz, welcher der erste dieser Gattmig ist,beruhmt. Dieser wurde zwar A. i?6o. we-gen Veràndrung der Gebâudcn zernichtet,vorher aber mit grossem Flech abgezeichnerund mit Waffer-Farben auf 24. Blâtter gc-niahlt, ' welche nedst eincr Tafel von deinLeiden Christi in Oehl - Farbèn daselbst gc-zeiget werben. Einige seiner Werken siehetmàn auch in Holzschnitten. Er wurde in