ben sicilien Raih zu Bern qezogen, erhieltedie Venner-Stelle, m.d wuroe dey wichtigenAngelegenheiten vicifailtg ans Gesandschastengeschickt. Starb A. 1330. Eiuer stinerSàhnen, J. Rodolphus, lcrnte tic Mahle-rey bey Maximin ;u Bastl. Fàsilj P. i.p. 5 . G.
Manyoky (Adam), gebohren zu Szo-kolya in Ungari, A. 167;. Lcrnte zu Zeltbey Andréas Ocheitz, und studirte uach Ni-colaus de Largillierc. Er arbeirete bey demFursten Ragotzi, dcr ihn in hàusuchen An-gelegenhciten nach Holtand sandte; diesenAnlas machte er sich wohl zu Nutze, undsetzte sich in semer Kunst fcst. A. 171;.kam er als Hof- Mahler in Dicnste Augustdes II. Kônigs in Polen. Seine Porlrai-te und andre Gemàhlde werden wegen ih-rer vortreflichen und dauerhaften Coioril,da er schr behutsam im Gebrauch sthàdli-cher und unbestàndiger Farben war , hochgehalten. Er starb zu Dresden A. 17;?.Hagedorn p. 254.
Manzim (Franciscus), Mahler zu Nea-polis; lernte dey Jacob Farelli. Seinemeiste Arbeit bestand in Copien nach denGemàhlde» des Matthias Preli, genanntCavalier Calabrese. Starb A. 17; ;. Sei-ne zwey Tôchter, Mariana, des M. A.Boncore Ehefrau , und Lucretia, wurdenauch in der Mahlerey geschickt. DomcniciP. 3. p. 464. 34S.
Manzini ( Raymundus ), gebohren ;nBologne A. 16S9. Er war von der Na-tur mit ausserordentlichen Gabm versehcn,in Stickereyen, Zierrathcn und Architeclur,zu festlichen Anlásen und Auszierung derPallàsten , Cabinetten und Gallericn, neueErsindungen hervorzubringen. Ohne einigmLehrmeister machte er sich mit Blnmen,Frûchten und Thieren in Oehl-und Miniatur-Farben zu mahlen, berûhmt. Er war Ca-binei-Mahler be») dem Marggrafcn von Baa-den, wo er viele Arbeit verfertigte, unterdenen ein Vôgel - Buch in dcr Gallerie zuRastatt gezeiget wird. Die Vôgel in desGrafen von Marsigli Beschrcibung des Do-nau - Stroms wurden von ihm gezeichnet.In der Kayscrlichen Kunst-gammer zu Wiensiehet man ein Gemâhld von todten Vôgel»,
und sûr den Fursten von Bracciano mahlteer ein Werk von Naturalien. AcademiaClementina P. 2. p. 90. G.
Manzoll (Franciscus), Mahler zu Mo-dena; studirte in den Académie» stiner Va-ter-Stadt und zu Rom. Er mahlte sonder-lich Landschaften mit solchem Fleisi, Zeich,nung und Colorit, datz sein Landes - HerrAlvhonsus ihn zuruck bericf, wo er in derBluthe stiner Iahren verstarb. Vedrianip. 141. G.
Uîanzoli (Thomas). Siehe Mazzoli.
Manzoni ( Rodolphus ), lebte um A.1718- zu Vcnedig mit dem Ruhm eincs au-ten Historien- Landschaften- und Thier - Mah-lers in Mrniatur, und verfertigte in dicstrArbeit flcisiige und zierlich gefârbte Werke.Em irdisches Paradics, welches bey CatienErben zu sehen war, wird fur sein Aîetstcr-stàck gehalten. Er starb um A. r?;-.Guarientt p. 445.
Mao. Siehe Salini (Thomas).
Maracci (Johannes), gebohren zu LuccaA. 1637. Lernte bey Paul Biancucci, Pe-ter Paolini und Peter Beretini. In seinemVatcrland wurde seine Arbeit wegen richti-gcr Zeichnung,, gutcr Erfindung, vermun-dcrlichen Ausdrûckungcn , zierlichcn Gewàn-dern, uicht allzunbertriebner und unnatnrli-chcr , sondern lieblicher und gemàsiigter Co-lorit hoch geschátzet , daher ihm tic Anlásein ôffentlichen und Privât - Hàusern in - undum diese Stadt zu arbeiten niemals mangel-ten , indem man uber ic>o. wohl gerathcneWerke von stiner Hand zàhlct. Starb A.1704. Hypoltthuo sein Bruder lcrnte diePcrspectiv miter Metclli und Colonna, undmachte seine Kunst in vielen Kirchen undPallàsten bekannt. Guarienti p. 234.
Maratti (Carolus), gebohren zu Cameri-no A. 1623. Lernte bey Andréas Sacchi,in dessen Schul er 19. Iahre zubrachte. Erstudirte die Werke Raphaels, der Carracciund des Guido Reni, und formirte nachdiesen grossen Meistern eine Manier, welcheihm eìncn hohen Ruhm erwarb. Ein Be-weisthum des bewundernswûrdigen Fleisscsdieses KânstlerS liestt man bey RichardfonP. 1. p. 163. wo er meldet, Maratti habeeiuen anticken Kopf uber sooo. mal nachge-
reichnèt,