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Mazzoli (Job. Jacobus), ein Mahler;wird von Borghini unter denen Kûnstler»angefûhrt, welche A. i;6ç. zu Flore»; ar-beiteten. Lettere sulla Pitturarc. P. r. p. 142.

Mazzoli (Iosephus), Bildhaner von Sie-na und Academicus ;u Rom A. 1679. Erlernte hey seinem Bruder I. Anton undbey Hercules Ferrata. An dem GrabmahlPabst^ ClemenS des X. verfertigte er dasBlld der Stàrke. Starb A. 172;. Pas-coli P. 2. p. 477. G.

Mazzoli (Iosephus), genannt Bastaruo-lo; Mahler;u Ferrara um A. 1586. Erarbeitete an verschiedenen Orten sàr Va-tcr-Stadt, und liegt m der Kirche D. An-dréas begraben. Superbi p. 12;. G.

Mazzoli (Thomas), genannt Maso daS. Friano; gebohren um A. i;; 6 . Lern-te bey Carl da Loro oder bey Peter Fran-ciscus di Sandro. Er zcigte in grossen undkleinen , ôffentlichen und Privat-Gcmàhldenvielen Verstand, wie auch an einigen Histo-rien, welche er an dem Leichen-Geruste desM. A. Buonaroti und auf das Beylager derKônigin Johanna verfertigte. Er starb A.1570. Vasari. G.

Mazzolino (Llidovicus), genannt Mali-ns. Siehe unter diefcm Namen.

Ulazzoni (César Iosephus), gcbvhren;uBologne A. 1678. Lernte bey LaurentiusPastnelli und bey I. Joseph dal Sole. Erarbeitete mit eincr angenehmen Manier inverschiedenen Kirchen und Pallâsten in derLandschaft Romagna, zu Turin und zu Bo-logne in Oehl- und Fresco - Farben. SeineArbeit wurde wohl aufgenommcn, und erbehauptete unter den Mahlern seiner Zeiteinen der besten Plátzen. Acad. Ctem. P. 2.p. 168. G.

Mazzoni (Guido), oder Paganiui, vonModena; ahmte ohne Untcrweisung mitBildformen die Natur so wohl nach, datzer den besten Bildhauern verglichen werdenkônnte. Er besand stch A. 149;. zu Neapo-lis, wo Carl der VIII. Kônig in Frankreichseine Arbeit sah, ihn mit stch nach Frank-reich nahm, zum Rittcr machte, und seinWappen mit Lilien vermehrte. Er kehrtemit seiner Eheftau Jsabella Discalci und sei-ner Tochter , welche beyde die Bildhauer-

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Kunst ûbten, in sein Vaterland zurûck, starbdaselbst A. r;i8. und wurde in der Carme-liter-Kirche begraben. Vedriani p. 26. G.

Mazzoni (Hieronyinns), ein Zeitgenojund Mitbuhler des Jacobello da Flore zuVenedig, allwo er, wie auch in vcrscbiede-nen Stâdten der Lombardie, in der Mahle-rey arbeitete, weil er aber bestándig die alteManier mit gerade und auf den Spitzen derFûssen stehenden Figuren beybehielt, so thutVasari P. 2. p. ;2o. seiner weiters seineMeldung. G.

Mazzoni (Julius), von Piacenza; lern-te bey Daniel Ricciarelli. Arbeitete mit Oehl.und Fresco-Farben. Verfertigte auch Bildervon Erden und Marmor, und wird destwe-gen von Vasari P. ;. p. 68;. sehr gerûhmt. G.

Mazzoni ( Sebasiianus ), Mahler vonFlore»; ; arbeitete fast durch seine ganze Le-benszeit zu Venedig sûr ôffentliche und Pri-vat-Gebàude mit allgemeinem Lob und Bey-fall, und starb daselbst um A. 168;. Gua-rienti p. 456.

MazzuccheUi (Pctrus Franciscus), ge-nannt Morazzone, ein Ort in dem Herzog.thum Meiland, wo er A. 1571- gebohrenwurde. Lernte nach des Torre Bericht beyFiamenghi. Studirte zu Rom nach denWerken des Gaudentius Ferrari, Raphaelsund M. A. Buonarotl , zu Venedig nachTitian und Tintoret, da er dann nach sei-ner Zurûckkunft gen Meiland mit den Pro-caccini um den Vorzug streiten, eine starkbcsuchte Schul erôfnen, und an den Wer-ken , welche fur den Turinischen Hof verfer-tigt wurden, Theil nchmen konnte. DerHerzog von Savoyen beehrte ihn detzwegenmit dem S. Mauritius-Orden. Er wurdeA. 1626. nach Piacenza bcrufen, um dasGewôlb der Dom-Kirche daselbst zu mahlen,daruber erkrankte er, und verlangte destwe-gen nach Haus, wo er in bemeldtem Jahrverstarb. Seine angefangene Arbeit wurdehernach durch I. Franciscus Barbieri aus-gefàhrt. Baglioni p. 174. G.

Mecheln (Israël van) , einer der erstenKupferstecher in Deutschland , welcher vocAlbert Durer und Andréas Mantegna indieser Kunst arbeitete, diese aber derselbenden rechten Weg bahnten. Er bezeichnete

seine