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seine Werke mit I. V. M. oder Israël.Siehe FiniguerrmSandrart P. i. p. 148. G.Mecherino. S. Beccafumi (Dominicus).Meda (Carolus), cin in der Zeichmmgund Colorit sehr berr'ihmter Mahler zu Mei-land um A. 1390. Von semer Arbeit siehetman an der Orgel der Dom-Kirche daseldst.Guarienti p. 116.

Meda (Iosephus), Mahler z» Mciland;lernte bey Bernhardin Campi. Er mahltein Oehl- und Fresco-Farben in verschiedenenôffentlichen und Privât - Gebâuden. Verfcr-tigte auch auf Befthl des H. Carolus Bor-româus die Zeichmmgen zu dem Bau desSeminarrums. Er wird von Torrc p. 398.unter die Baumeister der Dom - Kirche ge-zàhlet, und lebte um A. 1565. Lamo v. 56. G.

Medici (Jacobus de), genannt Brescia-uo; lernte bey Jacob Tatta von Sansavino.Man iìehet in dem Paliaste der Regicrungru Brescia einige Statàcn, an welchen manDerstand und ein gutes Ebenmatz bcmcrket,von seiner Hand. Guarienti p. 323.

Medicis (Pctrus de), aus den Herzogenvon Athen; gebohren zu Florenz A. 1367.Lernte bey Ludwig Cardi und bey GregoriusPagani. Er mahlte zu seinem Zeitvertreibeinige Portraite mit Oehl - Farben , unterwelchen sein eigncs in der Grotz-HerzoglichenSammlung von Kànstler - Portraiten ausbe-halten wird. Starb A. 1648. MuscoFiv-rentino P. 2. p. 103.

Médina (Joh. Baptista de), gebohrenzu B crisse! A. 1660, Ahmtc den P. P. Ru-bens nach. Er war ein fruchtbarer Erfin-dcr, und man siehet in seinen Werken alle-zeit etwas grosses , selbiqe wurden auch inEngland und Schottland wohl ausgenom-men. Seine Manier in Portraiten wurdeberâhmt, indem er sie mit solcher Meister-haftigkeit und guter Anlegung der Farbenausarbeitete, datz sie ganz lebhast scheinen.Er arbeitete zu Edimbura, und starb d« 3 -selbst A. 17 ii. Guarimti p. 274.

Medoro, ein Mahler von Lucca; arbei-tete zu Florenz A. 1363. Lettere sulla Pit-tura rc. P. 1. p. 142.fflee I (Johannes). Srehe Mrel.

Meele (Matlhâus de), gebohren in Nie-

dertaliden A. ,664. Es ist uàkanut, bey

wem er die Anfânge der Mahlerey erlernkhabe , er hielle sich einige Zeit zri Londonauf, nio er des Peter Lcly Unterricht gcnotz,und ein geschickter Portrait - Mahler wurde.Als er aber eine gute Hcyrath traf, warder in seiner Arbeit etwas nachlátzig, und siehtman wenig Gemáhlde von seiner Hand. Erwar einer der Vorsteher der Académie imHaag, allwo er A. c 724. starb. van GvvlP. i. p. 209.

Neer (Jacobus van der), Mahler zuUtrecht; arbeitete daselbst mit gutem Gluck.Bey dem Einfall der Franzostn verlohr crA. 1672. all sein Gut bis auf cin Gemáhîdvon Johann Davids de Hecm , welchcs erum 2Ooo. Gnlden erkaust hatte, cr schcnktediescs dem Prinzen von Oranien , und cr.hielt dafûr eine Raths - Stclle in sciner Ge-burts-Stadt. Argcnsville Ed. 2. P. 3. p. 401.

Nîecr (Johannes van der) , gebohren znSchoonhoven an der Lislc A. -627. Ermahlte Landschaften mit kleinen Figurcn undThiercn, vornehmlich aber Seestûcke, inwelchen er die Schiffc in verschiedenen Stel-lungen mit allem darzu gehôrigen Gcrâthesehr eigcntlich abschilderte. Seine Pinselstci-che sind vortreffich, seine Conipositio» vollGeist und gemeiniglich sehr lebhast. Nursetzet man daran ails, dasi er seine Grûndeallzu blau gehaltcn. Argensvitle P. 2. p. 267.

Neer (Johannes vau der) , des obigrnSohn und Schiller; lernte nach des VatcrsTvd bey Nicolaus Berghcm, bey wclchcmer es so >veit brachte, datz er seine Landschaf-ten und Thiere nach der Natur mahlen,und sich mil seinem Vcrdienst rcichlich nàh-ren konnte, indem seine Gemáhlde bey dcnLiebhabern in guter Achtung warc». Indicsen findct man eine geistreiche Compositionund eine gute Eintheilung von Schatten undLicht, wobey er sich aber einer eianen Ma-nier bediente, und das Erhabne seines Lchr-meisters nicht erreichen konnte. Er war einvertrauter Frcund des Theobor van^Berge,mit welchem er viele Zeit in dcn Schcnkenzubrachte, und durch ein liederliches Lebenin so armselige Umstànde gerieth, datz er beyseinem Absterben (wclches um dcn Ansangdes XVIII. Jahrhtinderks zu Hariem erfolg-

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