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«a wurde er an den Spanisthen Hof beru-fen, allwo sie in dm Kôniglrchen Pallâsten,Galleric» und Zimmcrn niahlten. Starbi» Madrid A. 1660. Seine Kunst bestandin der Ornament , Perspectiv und Archircc-lur-Mahlercy und in Kupfe'rctzen, von welch-letzterer Ardcit er einige Bûcher herausgab.Malvasia T. 2. p. 401. G.
Melelli (Jostphns Maria), des objgenSohn; gebohren zu Bologne A. 16)4. Erbesuchte dre Schulcn des Albani, Guercino,Torre und Cantarini: Verfertigte einige ôf-fentliche Gemàhlde, die meistc Zcit aber ver-tu and te er auf das Kupferctzen, da rr thcilsWerke berûhmter Meister, ’ cheils eigne stlt-same Erfindungen in Kupfer brachte, welchein so grosser Menge sind, datz die davo» her-ausgegebene Verzeichnisi mit ihren Preisienein grosses Buch ausmachen. Endlich erfander eme Art beweglicher Mahlercyen, da dieFiguren miî einem leichten Handgriff Au-gen, Hânde, Fusse rc. bewegen, und sich inArbeiten, Spielen und andern seltsamenHandlungen àben. Er starb zu BologneA. 1718. und wurde in der Scrviten-Kirchebegraden. Acad. Cleni. P. i. p. igi. G.
Metezeau (Clemens), Kôniglrcher Bau-meister, von Dreux gebûrtig; florirte unter derRegierung Lubwig des XIII. Diestr Kûnstlerbesatz ein kûhnes Kenie, und war zu grossenUnlernehmungen geschickt. Er verewigte sei-nen Namen dmch Angebung des beràymtmDammes bey Rochelle, ein Werk, welchesals sehr verwegen angeschen wnrde, und denbcrûhmtesten Kriegs-Baumeistern fchl gei'chla-gen halte, er abcr mit glncklichem Erfolge,durch Beyhàlf Johann Tiriot, eines Mauer-meisters zu Stand brachte. Diestr Dannnhalte die Lange von 747. Rutheu. la^om-be p. ; 8 y.
Metrana (Amia), eine der beràhmtestenMahlerinnen ihrer Zcit, welche die vornehm-ste Portrait - Mahler und stkbst ihre Mlitter,eine geschickte Kànstlerin, hierinnen ûber-traf. Die lebte um A. 170--. zu Tmin. Gua-rienti p. 62.
Meltidoro (Mariotto), Mahler zu Flo-renz; arbeitete mit Raphaël Metlidoro undmit Cosinus Rosselli, stinen Mitbûrgern, ineiner Gesellschast, welche bis an ihren Tod
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dauerte, da sie den Gewinn gleich theilten.Guarienti p. ^67.
Meucci (Bartholoinâus). S. Petrini.
Meulan (Walthcr von) , ein Baumeisterin Frankreichzu Anfang des Xlll. Jahr-hunderts; folgte in Ausbesserung der Abtey-Kirche du Bec in der Norniandie dem Jn-gelrame , tmb brachte diestlbe innert dreyJahren zu Stande. Felibien P. 5. p. 226.
Meulen (Catharina van der). chicheOostfries.
N 7 eulm (Franciscus Antonius vau der),gebohren zu Brussel A. 16)4. Lernte beyPeter Snayers. Er halte eine sonderbareGeschicklichkeit im Landschaften- und Batail-lenmahlen: Kam in Frankreich, und wurdein Kônigliche Dienste angenommcn, da erviele Belâgerungen, Marsche, Feldschlach-ten, welche wahrender Regierung Ludwigdes XIV. vorfielen, m stinen Gemáhldenvorstellte. Die Pferde zeichnete er sthr wohl,und brachte die nach der Natur gezeichneteGegeuden , in welchen etwas merkwûrdigeSdiestr Art vorgieng , sthr wohl an. SeineLandschaften und Baumblâtter sind von be-avlindernswurdiger Lebhaftigkeit und Leich-tigkeit, seine Fârbnng ist zart und cmgenehm,seine Pinstlstriche sind voiler Geisi, undnàhernsich des Tenier. Wegen solcher ungemeinenTalenten erwarb er sich die Fremdschafr desCari le Brun, der ihn an rine stiner Nich-ten verheyrathete, und ihm die Gnade undGewogenhcit des Kônigs, nebst reichlicherBclohnung zuwege brachte. Er starb zu Pa-ris A. 1690. Sein Bruder Petrus, ein ge-schickter Bildhauer, arbeitete zu Londou umA. 1670. Um gleiche Zeit lebte auch Cor-nélius van der Meulen, ein Schûler deSSamuel van Hoogstraaten, welcher sthrwohl Portraite màhlte. Descamps P. z.p. i. 271. G.
Meus (Livius), gebohren zu Oudenaerdein Flandern um A. i6;«. Kam frûhzeitianach Florenz, wo er wegen stiner Geschick-lichkeit kleiue Figuren nach Callot und dellaBella Manieren mit der Feder zu zeichneuan dem Grotz-Herzoglichen Hofe wohl aufge-nommen wurde. Aïs Stephan della Bellaeinige stiner Zeichnungen in Frankreich sahe,hieit er fie fur die Arbeit eines erfahrnen
Meisters,