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Meisters , und machte nach semer Zurûck-kunft gen Florenz Bckanntfthaft mit Livius,(dcr indessen die Mahler - Kunst bey PeterBcretini erlernte) bcredte ibn auch, cine Reistnach Nom mit ihm zu thun, wo er seineStudicn vollfàhrte, und darauf wieder nachFlorenz gicng. Er mahlte Historien, Land-schaften rind Tbiere; man stndet in der Grosi-Herzogliàn Sammlung viel vortrestiche Ge-mâhlde von seiner Hand. Er starb zu Flo-renz A. 1691. Mus Fior. P. p. 233. G.

Meusnier (Gcrmanus) , arbeitcte mitBartholome de Miniato an vicr Gemâhlden,wclche zu Auszierung der Schránken in demKôniglichen Cabinet zu Fontainebleau dien-ten. Er lebte um A. le Comte P. 3.p. n.

Meusnier (Philippus), gcbohren zu Pa-ris A. 165;. Lernte bey Jacob Rousseau.Er thate sich in der Architectur-Mahlercy be-sonders hewor; an dem Gewolbe dcr Konig-lichen Capclle zu Versailles und in der grossen Gallerie des sogenannten Palais Royalist die Architectur von seiner Hand. SeineArbeit lhut wegen stiner grimblichen Wissenschaft in Austheilung Licht und Schattcnscine vortrestiche Wurkung. Er batte einevollkommne Kenntnisi der Pcrspectiv, dieArchitectur ist von grossem Geschmack, re-gelmâtzig und sehr fleitzig ausgearbeitet, erzeichnete auch die Figure» sehr wohl. Lud-wig dcr XIV. und Ludwig der XV. besuch-tcii seine Werkstatt , und bewunderten seineGemâhlde. Er genosi eiu Kônigliches Iahr-Geld und batte eine Wohnuug in den Galle-rien des Louvre. In die Acadeinie kam erA. 1700. und wurde derselben Schatzmcister.Starb A. 1734- Argensville P. 3. p. 278.

Meyen (Ioh. Cornélius van). SieheVermeyen.

Meyer (Conradus), gcbohren zu ZurichA. 1618. Lernte bey seinem Vater Dict-rich. Er kan miter die arbeitsamste Kunst-ier gerechnet werdcn , indem man so vicleGemâhlde von Portraiten, Historien undLandschaften von seiner Hand stehct, datz diè-se allein die ganze Lebenszeit eines fleisiigenMahlers erfordcrn: Allein neben diesen ver»fertigte er noch eine erstaunliche Menge schô-ner und angcnehmer Kupferftlchen, welchein

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Portraiten, Sinnbiltern und Historien be-stchen. Er starb A. 1689. Fûsilj P. i. p. 93.

Meyer (Félix), gcbohren zu WinterthurA. 16?3. Lernte zu Nurndcrg ben Fran-ciscus Crmeks , und wurde ein vortrcflicherLandschaften - Mahler. Er dnrchreiste dasan schônen und scltsamcn Aussichtcn so ftucht-bare Scbweitzcrland, und brachte allesMerkwàrdige inzierliche und geistrcftheZcich-niingnl, wodurch er eine solche Ucbung er-, langle, datz er ohne Màhe grosse und klcineLandschaften mit gutcm Geschmack und un»gcmeincr Fcrtigkeit mahlcn konnte. Seinecrste Manier ist seines Lchrmeisters vollkom-men àhnlick und wohl ausgcsucht, hernachabcr gewohnte cr sich an cine fliichtigere, undzog die Natur selten mehr zu Rath. Einigeseiner Landschaften wurden von MelchiorNoos und Georg Philipp Rugcngas mit Fi-gure» und Thicren ausgezicrt. Er sclbst ctz-te vcrschiedene davon mit einer leichtcn Ma-nier in Kupftr. Er starb A. 1713. FàsiljP. 1. p.

Meyer (Rodolphus), Dietrichs Sohn;gcbohren zu Zurich A. 1.623. Nach ûber-standner Lehrzeit kam er zu Matthâus Me-rian gen Frankfurt am Mayn , fur welcheuer vicie Pvrtraite und anders in Kupftr etz-tc. Sein vornehmstes Werk in diefer Kunstist: Mureri Hebetia Sancta , welches er nachHans Assers Zeicbnungcn verftrtigte. Ermachte auch vicle Zeichiiungen zu eincm Bi-belwcrk und dem Todtcutanz, wclche seinBrudcr Conrad hernach in Kupftr brachte.Starb in, der Bssithe seiner Iahren A.1638. Fusil, P. 1. p. 93. G.

Meyer iTheodorus), gcbohren zu ZurichA. 1371. War in ailcn Theilen der Kunstwohl erfahren. Er mahlte auf Glas, undPvrtraite mit Ochl-Farde» : Zeichnete sûrdie Glas-Mahler und Goldschmiede. Wasihin abcr die mciste Ehre niachet, ist die Er-findung des Etz - Grundes, wclchcn er zuPortraiten, Sinnbiidern, Jagden, Bauren,Dànzcn, bcfonders abcr in dem Zûricher-Wappen-Buch mit gutem Nutzcn gebrauch-te. Er wurde in den kleincn Rath gezogen,und starb A. 1638. Fûsilj P. 1. p. 60 G.

Meyering (Albertus), gcbohren zu Am-sterdam A. 1643. Lernte bey seinem Lacer

Friedrich.