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Friedrich. Tr gieng sehr mng nach Parisrmd Rom, woer kcineMsthe und Ungcmachschohe, um ctwas rechtcs ut erlerne». Vonda er nach cincm zchnjàhrigen Ausbleiben msein Vaterland zuruckkehrte, nnd in dcn Pal-lâsten Kônig Wilhelm des III. seine Kunstund Fertigkeit an einigen Plafonds und an-dern Gcmáhldcn, mit welchen cr dcn Spei-se-Saal des^Schlosses Soestdyk auszicrre,sehcn ltc§. ercu'b St. 1714. Er wntzte sei-ne Gcmâhlde sehr angcnehm einzutheilen.Nichls est einnehmendcr a!s diejenige worin-ncn er Schlôsscr nnd Buschwerke vorstcllte.Viele seiner Stuckcn sind mit einer grossenMenge Figuren angesullt. Seine Werkesind meistms in Italien bckannt. Er etzteauch enuge Landschaftcn in Kupfer. Dcs-camps P. p. 179.
Meyssens (Iohannes), gebohren zu Brûs-sel A. 1612. Lcrnte bey Anton van Opstalund bey Nicolaus van der Horst. Er mahl-te fleitzig ausgcarbeitere Porlraite und Histo-rien ; aber er vcrlictz die Mahlcrcy, undward ein Kunst - Hàndler. Man glaubt,datz dièses auf Antreeb seines Sohns Corné-lius gcschehen sev , von dem mawschône gc-stochene Portraite sichet. Descamps P. 2.p. 196. G.
Meytens (Martinus), gebohrenzu Stock-holm A. 1696. Lcrnte bey seinem Vater.Hielte sich funf Jahre in Italien auf. A.1714. kam er in England, wo er sich in derMiniatur und Schmclz-Mahlcrey der -Unter-weisung Carls Boit bcdiente. Von da gienger nach Paris und endlich nach Mien, wocr sich fest sctzte, und zum Kayserlichen Hof-Mahler angenommcn nmrde. Er ntahlteauch Portraite in Oehl-Farbcn, in ivelcherGattung er, so vicie Ardeit fand , datz erwenigZeit stbrig halte, in Miniatur zumah-len. Seine Manier war die Farben dichteaufzutragen und mit cinem leichten Pinselzu verarbciten, welches seine Carnation durcheine liebliche und zarte Fàrbung sehr erhebte.Wenige Mahlcr ivissen ihren Portraite» soanstàndige Stellungen, und durch eine guteAuswahl und wohl in Falten gelegte Ge-wânder ihren Figuren so viel Lcben und Be-wegung zu geben ais cr. Die hernach folgendeMytens waren seine Voreltern. Hagedornp. 264.
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Mezu (Gabriel), gebohrm zu Lcydcn A.1615. Man vermuthet aus seinen Gcmâhl-dcn, datz Douw und Terburg seine Mtistergcwesen scyen. Er gieng nach Amsterdam,wo cr so wohl wegen seiner Geschicklichkeitals wegen seines Umgangs in grosscm Aisse-hen stand. Man gab dem bcstandigen Stu-diren ftmen fràhzeitigen Tod schuld. àstarb A. r6;8> Dicscs unverglcichliche Gé-nie wàhlte sich zu seinen Gemahlden cben dieGegcnstánde wie Mieris: Er arbcitcte seineGemáhlde cben so aus, aber er halte nocheinen bessern Geschmack: Man sindet in sei-ner Arbcit nichts rohes, nichts gczwungncs,nichts frostiges. , Er ahmte die Natur gelreunach, doch wàhlte er nnr das Schône.Seine Colorit kommt van Dyks nahe. Sei-ne Kôpfe sind schôn und doch abwechselnd.Mezu wutzte die Farben zu behandeln, datzman z. B. ein rothcs Kleid und hjnter dem-lelben einen rothen Vorhang in Ansehungdes Stofs wohl unterschcidcn konnte, ohnedatz man in der Farbe einen grossen Absatzversplirte. Descanips P. 2. p. 239.
Micarino. Siche Bcccafumi.
Michault (Theobaldus) , gebohrrn zuTournai- A. 1676. Lcrnte bey WilhelmSchellinks. Seine Landschaften sind vonangenehmer Fàrbung und vcrstândiger Be-handlung des Pinsels nach des Bouts Ma-nier. Er wohnte bey 50. Iahren zu Bràs-sel, und von da begab er sich nach Antwer-pen. Rcmy p. 54.
Michel (Gerardus). Siehe Fantose.
Michel (Monsû). Siehe Maglia.
Michel-Angelo. Siche Buoiiaroti.
Michèle (Antonius), ein Dominicaner-Ordcns - Brudcr von Viterbo. Zierte A.1433. einige Thstren der alten S. Peters-Kirche zu Rom mit verschiedcnen in Holzgeschnitzten Bildern und Historien. Bonail-ni H. T. V. p. 140.
Michèle (Michael S.), gebohren zu Ve-rona A. 1484. Lcrnte die Anfânge der Bau.Kunst dey seinem Vater Johann und bchseinem Oheim Barlholome. Gieng in sei-nem 16. Jahre nach Rom, allwo er mitunermàbetem Fleitz die anticke Bau - Kunststudirte, und in kurzem einen solchen Ruhmerlangte, datz er nach Orvietv und Monte
Fiascone