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Fiascone gesordert wurde, die dasige Haupt-Kirchcn ju bauen. Er diente auch aïsKriegc-Baumeister Pabst Cleniens dem VUund dem Staat ru Venedig. ìleberdietz wur-dm fehr viele Kirchen und Pallàste zu Vero-na, Venedig rc. nach seinen Zcichnungenaufgefuhrt. Er starb in seinem VaterlaildA. 155Y. Pozw p. 4?.

Michèle (Michelozzo) , Bildhauer undBaumeistcr ;u Florenz , ein Schûler undMit-Arbciter des Douatello. Nach ten Zcich-nungen dicfts vorlreflichen Mannes siehet manin derStadt Florenz Pallàste, Klôster, Kir-chcn und Brunnen aufgerichtct, so gar wur-dcn Gebâudezu Jérusalem nach seinen Risscnvcrfertigt. Er bercicherte auch dirGallmen,Platze und Grabmâhler semer Vater-Stadtmit Statûen und andrer Marmor-Arbest,und brachte das Masser aus Sodbrunnenmik Rôhren und Tricbwcrkcn ob en ans Pal-làste nnd Schaubàhnen, mit dicsen Kûnstenmachie er stch bey jedcrmann beliebt und be-rûhmt. à lebte nm A. 1460. Starb mdem 68. Jahr seines Altérs, und ward inder Kirche S. Marcus begrabe». VasariP. 2. p. z; 8. G.

Michèle (Pvrrhasms), Mahler zu Vcne-dia; lcrnte bey Titian, nach dessen Tod bc-gab er stch zu Paul Caiiarr, und verfertigteseine Gemáhlde nach dicfts Zeichnungcn.Obwohl er nun in ftiner Kunst nicht allzuftst aegrûndet war, ûberwand er dicft Hin-dernitz dnrch seinen Reichthum, indem er inseinem wobl ausgeziertcn Hauft ofne Tafelhielt, und seine Freunde mit Znckerwerkund kôstlichen Weinen bewirthete, wodnrcher zuwege brachte, datz die^e ihn aller Ortenanpriesen, und ftine Gemahlde wohl bezahltwurden. Man siehet einige davvn in denKirchen zu Venedig, svnderbar in der KircheS. Josephus, wo er einen Altar aufrichtrnlicsi, und mit einem Gemàhld zierte. Die-ser Ort diente ihm hernach zu ftiner Begrâb-nift Rîdolfi P. 2. p. 1)4 G.

Michelino, ein vortrcstichcr Edctsteinschnci-der in Italien , der in semer Arbeit die al-ten Griechen rind Romer sieifiig und genaunachahmte. Er lebte unter Pabst Léo dem X.Vasari P. 2. p. 119. G.

Michelino, Mahler zu Meiland, der vonLomazzo an verschiedenen Orten als ein son-

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derbarer Kânstler angczogen wird. Gua-ricnti p. 3 fí 1.

Michelino ( Dominicus ), zu Florenz ;lcrnte bey Johann Augelico von Fieftle. Ermahlte unter andern das Alrar-BIatt S. Ze-nvbius in der Kirche S. Apollonaris in sei-ner Vater-istiidr. Vasari P. 2. p. z 6 z.

Michu, mahlte mit Sempi an den Fen-stern der Fcnillantiner - Kirche zu Paris mitvicier Kunst das Lebcn des ftligen P.Joh. Bavtisia ke la Barrière als Stistersdieses Ordcns nach den Zeichnungm desMal-chàus Elias. Brice.

Micier (Paulus), gcbohren zu Saragoftsa A. 1-58). Ohngeachtet er ciner der be-sten Mahlcrn semer Zeit war, blieb er dochsast unbckannt. In dem Oratorio S. Cle-niens ftiner Geburts - Stadt siehet man daSBildnitz dieses Heiligen von ftiner Haud. Erstarb daftlbst A. 1659. Velasco No. 99.

llîiel (Johannes), wurde in Italien dal-le Vite und Bickcr genannt. Er ward inFlandern gebohren A. i^9d. und lcrnte beyGérard Segcrs. Zu Rom machte er sichzuerst durch die Historie Mosis, der den Fcl-scn schlàgt, wclcheinder Pàbstlichen Gallerieans Monte Cavallv gefthen wird, bcruhmt.Alle Kirchen zu Rom besitzen von seinen Ge-màhlden, und wurde er A. 1648: in dieAca.demie S. Lucas mifgenommm. Cari Ema-nuel, Herzog vvn Savoyen , ernannte ihnzu seinem ersten Mahler, und gab ihm denS. Mauritius-Orden: In den HerzoattchenLust-Schlôssern siehet man verschiedenes vonftiner Arbeit, besondcrs Jagd-Stûcke. Mielverlangke wieder nach Rom, aber der Her-zog wollte es mcht gestarten, er starb desi-halbm aus Verdrutz A. 1664. Man siehetin seinen Gemàhldcn mehr Fleitz und Nach-ahmung grosser Meister als eignes Gmie. Erbesafi die Kunst nicht, daS Erhabne in seinehistorifthe Stucke zu bringen, welches dieselben beleben soli te. In seinen klcinen Sti'l-ckc», als Jagden, Scháfereyen rc. folgte erBamboches Geschmack. Seine Schatten sindesters gar zu stark, in der Colorie aber glie-che er demeldtem Kûnstlcr voilkoiunien. Co-chin beschreibct P. 1. p. 28. einige, mit vie-len, nach der Mode gekleideten Figuren vonschôner und krâstiger Colorit, auch mit ei-ner kecken Manier behandelte Jagd-Stûcke,