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Son einem Daniel Miel, welcher hierinnedem Gesclmrack des obgemeldten Johann Mielfolgte. Descamps P. 2. p. 32, G.

Mierhop. Siehe Cuyck.

Mieris (Francistus), gebohren zu LeydenA. 163;. Lernte bey Abraham Toornvliet,Abrian van den Tempel und Gérard Douw,welch letztcrm er in dem Ausarbeiten glelch-kam, denstlbcn aber sowohl in dem Geschmackais in dcr Richtigkcit ftincr Zeichnung, undin Zierlichkeit der Compositiviien ûbertraf, erbediente sich auch wie dieftr eines erhabenenSpiegcis, und findet man mehrere Lieblichkeirin stiner Colorit. In stmen Gewàndern un-lerscheidet man dir mancherley Stoffen sehrleicht. Sein unordentliches Leben brachteihn, ohngeachtet der grossen Summen welcheer vcrdiente, in Armuth und Schulden, folg-lich auch in Gefangenschaft. Er starb zuLeyden A. 1631. Ein schvner Zug einerdankbaren und grotzmuthigen Handlung diestsKûnstlers, soll hier nicht vorbey gelasse» wer-den. Mieris gieng einst bey duntler Nacht,und wohl bezecht nach Hanse, und fiel in eineGrube, in welcher er unfehlbar umkvmmenwâre, wo ihn nicht ein armer Schuhjlickergercltet hâtte. Diesem schcnkte der unerkanteKiînstler zur Dankbarkeit eines stiner kleinenGemáhlben, und gab ihm Anleitung solcheswohl anzubringcn, da er dann Zoo. Guide»darfur bekam. Descamps P. 3. p. 13. G.,

Miens (Francistus), Wilhelms Sohn;gebohren zu Leyden A. 1639. Er mahltenach dcr Manier seines Vaters. und Grotzva-ters allerhand sterne Cabinet - Stucke vonKramlâdeu, Gesellschasten te. welche er mitcben dem Fleifi und Nettigkeit ausarbeitcteals jene. Dieftr Kûnststr schricb nebst etli-chen andern Bucheru, derer Verzeichnitz beyd'Argensville Ed. 2. P. 3. p. 191. zu sehenist, eine Niederlándische Historie , worzu erdie dahin dicnliche Schaunn'mzen selbst zeich-ncte. Weycrmann P. 3. p. 392.

Mieris (Johannes), des áltern FrancistusSohn und Lehrling ; mahlte meistens Le-bensgrosse Figure» , worinnen er von seinesVaters und Brudcrs Manicren abgieng, ivcl-ches aber der alre Mieris guthietz. Da ersehr stark von Stcinschmerzcn geplaget war,licrig « gut Etnrgthen seiueL Arzts auf

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Rriscn, hielte sich einige Zeit in Deutschlandauf, und reisite von ta nach Flore»;, woer von seines Vaters Frcundcn wohl empftm-gen und dem Grotz-Herzog vorgesiellt wurde,er hiclt sich aber wcgcn einigen seine Religionbetrcffendcn Zumuthungcn nicht lange an die-sem Hof auf, sonder» gieng nach Rom, woer eine kurze Zeit stiner Kunst obtiegen tonte,denn er wurde von semer schmcrzhaftcnKrankheit dergestalt ubcrfallen dasi er A.1690. in dem 30. Jahr seines Altérs stinLeben einbusite. van Gvol P. 2. p. 442.

Mieris (Wilhelmus), gebohren zu Ley-de» A. 1662. Lernte bey seincm Vater demàltern Francistus. Obwohl er n un nachdes Argensville Bericht dcssen Kunst weder inschdncr Schmelzuyg der Farben, nvch indcr Leichtigkeit und Feinheit des Pinsels er»reichen tonte, wurden doch seine Gemâhldevon Kunst-Liebhabcrn allerley Standes be-gierig aufgekaust. Er mahlte in stiner Ju-gend Kilcheiisti'ieke, Kramlâdcn und andereVoewûrfe des burgerlichen Lcbens. Bev rei-fercn Jahren aber wagte er sich an erhabnereGegenstánde, welche in den beruhmtesien Ca-binette» seines Vaterlandes zu sehen si n d.Starb A. 1747. van Gool P. 1. p. 191. G.

, Migali (Carolus), von Neapoiis; mahltefur die Pfarr-Kirche S. Pietro iri Cammi-nadelle zu Meiland die Creutztragung Christi.Latuada. >

Miglionico. Siehe Malinconico.

Mialiori (Francistus ), gebohren zu Ve-nedig um II. 1684. Mahlte in stiner Ju-gcnd mit so starter Fàrbung und richtigerZeichnung, datz jedermann glàubte, er wurdemit der Zeit einer ber beruhmteften Kûnst-ler werden. Allein ein unerwarteter Zusallberaubte ihn seines Verstands, und odglcicher nach einiger Zeit solchen wieder erlangte,tonte er doch seine vorige schône und ge-schickte Manier nimmer erreichen. Man sie-het viele stiner Gemâhlde von der ersten undzweyten Manier in ôffentlichen imd Privat-Gebâuden. Starb II. 1734. Guarientip. 194.

Mignard (Mcolaus), gebohren zu Troyein Champagne A. r 608. oder nach dem Vcr-zeichnitz der Académie A. 1603. Lernte beyJohann Boucher, und studirte zu Fontachneblcau nach anlicten Statmn und den Ge-L i mâhibm