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kngte, wie folchcs an den Werken auf demRathhause ru Marseille, an grossm histori-schen Stàcken fur den Herzog zu Parma ic.zu sehen ist. Au Bologne verfertigte er einAltar-BIatt fur die Kirche Madonna dellaVita. Seine Zeichnungen sind vortresiich,nut gutem Verstand, uugcmeinem Fleitz undsthr sauver ausgearbeitct. Acadenna Cle-mentina P. 2. p. r 58. G.

Nîilani (Ivsephus Maria nnd Francifcus),Mahler ?u Pifa, der erste wurde A. 1678.der zwcytc A. 1680. gebohrcn; beyde leriiten dieMahlerey bey Camillus Gabrielli, die Per-spectiv aber begriffcn sie ohne Unterweisung.Sie zeichncten vicle aile und neue Gebáudeder Skadt Pifa, fonderbar die Dom-Kirchenach ihren jnnern und âussern Aussichten,mit den Altarcn, Gemâhlden, Durchschnil-ten rc. welche von verschiedenen Mcistern inKupfer gebracht, und in dem IKeLuro Li,.lilicae Piíknx des Chvrherrn Joseph Martiniozu sehen sind. Sie mahllen auch Architectu-ren und Figure» in Oehifarden und auf nafisen Mortel, unler welchen die Arbeit in derNonncn - Kirche S. Matlhâus sûr die vor-nehmste gehalten wird. Guarienti p. ;8i.

llVIani (Iulius Câsar), gebohren zu Bo-logne Zt. i6;o. Lernte bey Flaminius Torreund bey Oimon Cantarini. Arbeitete auseigner Erfindung und copirte die Werke derberàhmtesten Kunstler so genau, datz viciedcrselben sûr Originale ennert die Gcbrrgeverkauft wurden. Starb A. 1678. und hm-terlietz einen Sohn Camillus und einen Ovhns-sohn Aurelianus (von welchem oben Meldunggeschehen ist ), beyde waren in der Zcichen-Kunst wohl geûbt. Guarienti p. ;u.

Mrlano (Andréas da), mahlte^l. 149;.in der Capelle Ballarini der Kirche ©. PctrusMartyr, zu Murano, ein vortrcstiches Al-tar-Blatt, wclches die H. Maria ncbst S.S. Jofephus und Hieronymus vorstcllct.Bassaglia.

ïîïtl«no (César da). Siehe Sesto.

MuausIIohannes da), em gelicbtcr undvertramer «Lchulcr des Taddeus Gaddi, >vel-cher ihm seme Sôhne Angélus und IohanncsA. bey seinem Absterben zur Unlerivci-sung in der Mahlerey empfahl. Er arbeitetenach des Giotto Manier und starb in seinemVateriand. Vasari P. 1, p. 178, G.

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Milans (Iohanncs da). Siehe Lauren-tius Gandolfo.

Miìdert (Iohanncs van), Bildhauer zuAntwerpen um A. i6;o. Ist durch sein vonAnton van Dyk gemahltes Portrait bekannt.

Millet ( Johannes ) , des I. FrancifcusSohn, gebohren zu Paris um A. 1675.Wurde wie, sein Vatcr in dem Landschastcn-mahlcn benihmt, und bebienle sich in den-selben eincr hcllern Manier. Kam in dieAcadémie A. 1709. und starb A. 1732. Nachdem Almanach des beaux Arts starb er A.1723. in dem 57. Iahr seines Altérs. SeinSohn ubte gleiche Kunst, tmî> wurde Acade-micus A. ,1734. Man siehel in den Kvnigli-chen Pallàsten Versailles und Marly von sei-ner Arbeit. Hagedorn p. 121.

Millet (Ioh. Francifcus), genannt Fran-cisque; gebohren zu Antwerpen A. 1643.Lernte bey Laurenlius Franck. Er war einguter Zeichner und grosser Landschastcn-Mah-ler. Lein Gcdàchtnitz war so stark, dasi esihm allcs was er einmahl , es scy in derNatur oder in Gemâhlden grosser Meistcr,beobachtet halte, getreulich wietcr vorsicUte.Als ein Bewundrer der Werken Pousiinsfolgte er seiner Manier. Seine Pinselstrichesind lcicht; seine Kôpfe von schôner Auswahl,und sein Baumschlag von gutem Gcschmack.Ein sriichldarcs und fcltsamcs Genie bildeteihm hâusige Gegenstânde vor, in der Compo-sition aber verabsaumte er die Beobachtungder Natur. Seine Gemáhlde haben wcnigrcitzendcs und sind allzu gleichfârbicht. Nach-dem er Hovand, Flandern und Englanddurchreisit, und aller Orten Probe» seinerKunst hiutcrlasscn halte, kam er endlich uachParis, wo er sich fest setzte und Professer derAcadémie ivurde. Er starb dastlbst A. 1680.Man faste einen Verdacht auf eiuige seinerMiHgûnstigen, die ihm ein Gctrank bey-brachten welches ihn seiner Sinnen bcraubte.In ber Kirche S. Nicolas de Charbonctsichcr man zwcy grosse Gemáhlde von seinerHand, das ante stellet das Opftr Abrahams,das zwcyle Elias in der W liste vor. Dievon ihm selbst in Kupfer geeyte Blâtter sindden Liebhabern angenehm. Argenoville P. 2.p. 21;. G.

Mrllich (Nicolaus), gebohren zu Ant-werpen um A. 1633, Er lvurde A. 1669.

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