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in Schwedm bernfm, wo er den Kônigliche»Pallast zu Stockholm mit Statûcn auszierle:In diesen stellte er Mmerva , die neun Mu-se,, und ,6. Tugendeu in Ledensgrossen Bil-dern mit solcher Kunst und Zârllichkeit vor,dast fie eher aus Wachs als aus Marmorverfertigt zu seyn stheinen. Er arbeitete auchin Hvl; und Mcrall mit guter Erfindung,schônen Stellunge» , gràndlicher Zeichnungund meisterhaster Ausarbeitung. SandrartP. p. ,47- G.
Mmderhout, Mahler von Antwcrpcn;arbeitete zu Brugge, m er A. ,66r. in dieMahler - Gestlischaft aufgenomnien wurde.Seine Gemâhlde bcstehcn in, mil Schiffenangefullten Seehâfen; die von Anlwerpenund Brugge Hat er uuzehlichemahl vorgcstelll.Man urtheilet aus seincn Werken, in denenman die Schiffe, ihre mancherley Gestaiten,Stellungen und Geràthe sehr genau ausge,drnckt findet, datz er die Natur hierâber fleis-sig zu Rathe gezogen habe. Seine Compost,tionen stud weitlâuflig, von grosser Wirkung,und schônen Gegensàtzen. Ader seine Figurenstnd von geringerem Wcrlh und die Luste mittel-màtzia und schwer. Descamps P. 3. p. ?8.
Minelli (Antonius), ein berûhmter Bild-hauer zu Pabua, Iohanns eines auch ge-schickten Bildhauers Sohn. Man stchet invcrschicdenm offcntlichen und Privat-Gebàu-den dieser Stadt , gclstreiche Arbcil von sci-ner Hand, untcr andern in dem Garten desKlosters O. Iohannes die nach dem Lebenverferligte Statue des deruhmlen RedncrsCalphurnius, und in der Kirche S. Antoniuseine marmorne Tafel aus welcher dieftr Hei-lige vorgestellt ist, wie er in den Ordeu ein,gekleidet wird. Scardeonius.
ìNinga ( Andréas del ), von Florenz;niahlte nach ben Cartons des Baccw Ban-dinellt einige biblische Historien mit guterColorit, fur den Pittischcn Pallast zu Flo-renz, und arbeitete an dem Leichen - Gerustdes M- A. Bonaroti. Bottari P. 2. p. 609.G. Eines Franciscus del Minga, welcher inder Schule des Angélus Bronztno zu FlorenzA. ,565. arbeitete, gcdcnt'ecBorghini. Letteresulla Pittura P. 1. p. 140. ^
Mingaccino (Domimcus) ^ S. Sanri.
riîmgaiui (Alepander). Siehe Anch,sesCensore.
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Muigot (Theodostus), gebohren in Cata-ionien A. Studirte nach M. A. Bo-
naroti. Er war ein grosser Zeichner undveritand die Anatomie. In dem KôniglicbenPallaste del Pardo, und in dem Kloster Escu,rial bcfinden stch verschiekene von seincn Ge»màhldcn. Aber er starb in der Bluthc seinerIahren A. ,590. Velasco No. 27. G.
Mini (Antonius), Bildhauer vonFiesole;lcrnte bey M. A. Bonaroti, der ihn besoruders werth hielt und ihm eine gemahlte Lcdaschenkte, welche Mini in dieKoniglicheKunst-Gallcrie in Frankreich verkanfte. Dieses Ge-màhlde wurde nachhcr der gcmeinen Sagenach, unter der Regierunq Lûdwig des XIÍI.aus Bcfchl des Staats-Minisrers du Noyerwcgen allzufreycr Vorstellung dieser Figurvcrbrant. Der berûhmte Hcrr Mariette aberberichtet, datz er dasselbe A. 174°. wiewohlsehr beschâdigt, gesehen habe, es seye nachTitiano Manier gemaylt, von einen, mittel,mâstigen Mahler ausgcbessert, und in Englandverkauft wordcn. Mini starb A. ,;86. Bot-tari P. 3. p. 243. Anm. (2.) G.
Miniati (Bartholomáus de). Siehe Ger-manus Meusnier.
Mintati ( Pcllegrinus ), zu Bologne;mahlte um A. ,627. in der Côlestincr-KîrcheS. Iohannes Baptista die Taufc KayserConstantin des grossen durch den Pabst S.Silvester. Mastni p. 636. G.
Minio (Tittanus), ein berûhmter Bild-haucr und Gtesser von Padua; lernte be»Jacob Sansavino. Vcrfertigte den metalle-nen Deckel des marmornen Tauf-Gefâssesin der S. Marcus - Kirche zu Venedig ; un»bas Bild der Gerechtigkeit zwischcn zwecnLôwen sitzend in den, Hcrrschaftltchen Pallast.Er starb A. 1552. Scardeonius.
rlîino, Mahler von Siena; man weitzvon diesem Kunstler keine andere Nacl-richtzu geben als dast ma» in der Kirche S. An-tonius de Fonte Branda ein Gemâhlde fin.det, wclches er A. 1363. verferligte. Bal-binucci Sec. 2. p. 74. G.
Mino, Bildhauer aus dem KônigreichNcapolis; arbeitete ein Grabmahl in derKloster-Kirche Monte Castno, und die Sta,tue» der jp. H. Petrus und Paulus, ncbstemigen andern Figuren an dem GrabmahlePabst Paulus des U. Mehrere Rachrichten
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