Band 
[Band 1]
Seite
729
JPEG-Download
 

Mi»

Môller (Andréas), gebohren zu Koppen,hâgen A. 1684. Brachte die meiste Zeitseines Lcbens mit Reisen in Deutstchland,Italien und England zu. Sein langerAufenthalt zu London erwarb ihm den Bcy-namen Englâuder, womit cr sich von an-dcrn Kunstlern seines GeschleMs unterschied.Endllch begab cr sich nach Berlin , >vo erA. 17;? noch lebte. Vrele sciner Portrai,ten mahlte er nach des Manyoky und seineignrs nach Denners Manieren. Hagedornp. U 9 -

Mohedano (Antonius), gebohren zu An.tequerra in dem Kônigreich Grenada % i?6;.César Arbasia, Iulius und Alexander warenseine Lehrmeister. Von jenem lernte er dirZeichnung , Colorit und Composition in hi«storischen Stiicken, von den letzlern aber dasLandschaftenmahlen. In beyden war ervortresiich , besonbers mahlte cr in Kirchcnund Pallàsten unvcrglcichlich in nassen Mor-tel. Er war in Kôpfen, Stellungen undKleidern ein getreuer Nachahmer der Natur.Nachdem er viele Proben seincr Kunst hin-terlassen halte, starb er A. 162;. zu Lucena.Vclasco No. G.

Moine (Franciscus le), gebohren zu Pa-ris A. 1688. Lernte bey Ludwig Galloche.In seinen Studien hielt er sich vornehmlichan die Wcrke des Guido Reni, Carl Ma-ratti und Peter Beretini. Verschiedcne malerhielt er den Prêts in der Académie, undwurde A. 1718. als ein Mitglied aufgenom-men. Er hielte sich zwar nicht langer alsein Iahr j« Rom auf, welch- kurze Zeit eraber so wohl anwandte, datz er mit grossemRuhm in sein Vaterland zurûckkehrte. Seinvornehmstes Werk isi der Plafond,bes gros-sen Saals bey dem Eingang der KôniglichenZimmern zu Versailles, in welchem er dieVergôtterung des Hercules vorstelltc, undvier Iahre an dieser Arbeit zubrachte. Indiesem grossen Gcmàhld verwandte er eineSunime von zehn tauscnd franzosischen Pfun-dcn an Ultramarin; aile darinn befindlicheFigure» sind von vcrwunderlicher Lebhastig-keit, grosseur Charakter und Verschiedenheit.Die frische Fàrbung, die kunstliche Austhei-lung des Lichts und das Entzàckende in derComposition werden darinne sehr hoch ge-

Mo &

schâtzt. Der Kônig ernannte ihn A. r?;ss.zu seinen, ersten Hof-Mahler. Allein er fotm*te dieser Ehre nicht lange geniessen. Seineunqemeine Lcbhastigkeit und unermstdeterFleisi schwâchten seine Gesundheit, er ver-fiel in eine tiefe Schwcrmuth, in welchcr ersich stlbst A. 17;?. mit etlichen Degenstichendes Lcbens bcraubte. Argensville Ed. r.P. 4. p. 417.

Moine (Iohannes le), Ornament - Mah-ler zu Paris; kam in die Académie A. 1681.Starb A. 17-;. in dem 75. Iahr seines Al-lers. Guerin p. 209.

Moine (Joh. Baptista le) , Ioh. Lud-wigs Sohn; Bildhauer zu Paris. Vonseiner Arbeit ist die Ritter - Statue Ludwigdes XV. zu Bourdeanx: Der Océan, eineaus Bley gegotzne und verguldte Statue indem Garten zu Versailles : Das Grabmahldes beràhmten Mahlers Peter Mignard inder Iacobiner - Kirche der Strasse S. Ho-nore: Die Statue Ludwig des XV. zu Ren-nes : Die Statue S. Grègorius fur die In-validen-Kirche, und ein Basrelief, die Ver-kûndigung Maria vorstellenb, fur die KircheS. Louis du Louvre, la France littéraire.

Moine (Joh. Ludovicus le), IohannesSohn; Bildhauer zu Paris. Kam in dieAcadémie A. 170;. Er starb A. 17??. indem 90. Iahr seines Altérs. Guerin p. 5.

Moine (Petrus Antonius le), eines Blu-mcn-Mahlers, der gegen das Ende des XVIl.Jahrhunderts zu Paris arbeitete, gedenketle Comte P. z. v. ic>6.

Mol (Petrus van), gebohren zu Antwer-pen A. 158°. Lernte bey P. P. Rubensund bey Arthus Wolfart. Er mahlte Hi-storien und Portraitc. Arbeitete zu Paris,wo er eines der ersten Mitglieder der Acadé-mie war, und starb A. 1650. Guerin p. 20.

Mola (Casparus) , ein bersthmter Nie-dailleur zu Rom. Arbeitete unter den Rc-gierungen ber Pábsten Clemens des IX. unddes X. Molinet.

. Mola (Ioh. Baptista), gebohren zu Lu-gano um A. 1620. Einige halten ihn fureiuen Franzostn. Er wurde anfânglich inder Schule des Simon Vouet unlerwiesen,hernach lernte er zu.Bologne von FranciscusAlbani die schône Manier Baume zu mah-

len.