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len. Bald gieng er nach Mrabello, baldin den sogenannten Poeten - Garten , nachdiestn angmehmcn Báuinen zu studiren. Ob-wohl seine Figure» etwas hart und scharf^ waren, ubertraf er doch stinen Lehrmeisterin dcr Composition , daher seine ' Gcmàhldein Frankreich und zu Rom hoch gehaitenwurden. Er verfcrtigte fur den Herzog Sal-viati vier grosse sehr schône Landschasten,welche fur des Albani Arbeit angesehcn wer-Len. Malvasia T. 2. p. 292. G.
Mola (Petrus Franciscus),^gebohren zuColdrê, cinem Dors in der L-chweitzerisch-Italiânischen Landvogtcy Mendrys A. 1621.Lernte dey seinem Vaier Ioh. Baptiste eincmMahler und Baumeister: Zu Rom bey Joseph-Cesari : Zu Bologne bey Frauciscus Albani, undzu Venedig dey J. Franciscus Barbieri;dnrch dessen starke und krâftige Manier samtfleisiiger Beobachtung der Werken Titiansund Bassano setzte er sich in dcr Kunst fest.Er arbeitete fur die PUbste Innocentius denX. und Alcxander den VII. Die KôniginChrisiina nahm ihn in ihre Dienste, undgab ihm ein starkes Iahr-Geld. Ludwig derXIV. berufte ihn in Frankreich, er starb abcrplôtzlich zu Rom A. 1666. Mola war dasHaupl der Mahler-Academie S. Lucas; erhalte ein fruchtbares und lebhaftes Genie,war ein grossir Zeichner und noch grôssererColorist, wiewohl seine Fàrbung zuweilen et-was ins Schwarze fiel. In Landschastenund Caricature» war er vortreflich, und be-merket man in stinen Werken eine ungemei-ne Leichtigkeit. Argensville P. 1. p. ;i;.G.
Molenaer (Cornélius), genannt Neel deScheeler ; lernte bey seinem Vater und beyseinem Schwiegcrvater. Er wurde ein gros-sir Landschasten-Mahler, in welcher Arbeiter so gciibt war, dasi er eine grosse Land-schaft auf cinen Tag mahlte, und sich da-bey keines Mahler - Stocks bediente. SeineArbeit war in der That schôn , und inson-derheit von Kûnstlern hoch gehalten. Erlebte um A. 1570. und starb zu Antwerpenin semer Geburls-Stadt. Descamps P. up. 169. G.
Molina, ein Priester ; mahlte in der Col-legiats - Kirche S. Laurentius zu Meiland ,bey dem Altar des H. Antvnius von Pa-
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dua, eines der Wunder diests Heiligen. kelebte um A. 171°. Latuada.
Molina (Emanuel), gebohren zu Iaenin Spanien A. 1614. Lernte die Mahler-Kunst in seinem Vatcrland und zu. Rom.Ans seiner Hcimrcisc àberfiel ihn auf demMeer ein Sturm, in welchem er angclob-te, den Franciscaner - Orden anzunehmeu,welches er auch ins Werk setzte. Er mahl-te in dem Creutzgang seines Ordens zu Iaendas Leben des H. Franciscus, welche Arbeitalles Lob verdienet: Auch verfcrtigte er Por-traite, welche wegen guter Zeichnung undColorit wohl geachtet waren. Weil abersein P. Guardian die nôthige Kostcn zu An-schaffung ber Farben nicht hergeben wollte,starb er aus Vcrdrusi A. 1677. VelascoNo. i;;. G.
Molinarr (Antonius), gebohren zu Ve-nedig A. 1665. Sein Vater Ioh. Maria,welcher bey Peter Vecchia gelernt halte,war sein erster Lehrmeister, worauf er dieSchule des Anton Zanchi bcsuchte. Er ar-beucle in seinem Vaterland mil grossem Ruhmfur Kirchen und Privât - Gebàude. Seinebeste Werke befinden sich in der KircheS. S. Cosmus und Damianus. Gliarien-tl p. 82.
Molli (Clcmens), Bildhauer von Bo-logne. Von diests Kunstlcrs Geschicklichkeitzeugen die ôffentliche Plátze zu Forli , Ra-venna und Verona, die er mit riesenmàtzigenStatiien von Erzt und Marmor zierte. ZuWarschau verfcrtigte er die metallene StatueKonig Siegmund des III. In der CapelleDonini der Kirche S. Salvator zu Bolog-ne siehet man die Statuen der H. H. Pau-lus und Ignatius. Er ûbte sich auch in dcrBau-Kunst und Poesie, wesiwegen er einMitglied der Académie degli Incogniti wur-de. Guarienti p. 126.
Mollicola (Franciscus) , Bildhauer zuNeapolis um A. ióço. Lernte bey M. A.Naccarino. Seine Arbeit wurde meistensausser die Stadt und das Konigreich ver-sanbt, und man siehet allein in der KircheGiesu nuovo ein Crucifie mit dabey stehcn-den Bildern der H. H. Maria und Iohan-nes, welche aber stine Geschicklichkeit stttsamanieigen. Domenitt P. z. p. rsz.
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