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[Band 1]
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Rom wurde unter seiner Ausficht erbaut.Philipp der II. b truste ihn nach Madrid,da ihm der Bau der Kirche S. Laurentiusin dem Escurial anvertraut wurde. Er ver-fertigte auch séchs Statûen von so viel spani-schen Kônigen, derer jede 17. Schuh hoch ist,und welche an der Façade bemeidter Kircheaufgerichtet wurden rc. Er starb A. i?yc>.zu Madrid in hohenr Alter. Velasco No. 26. G.

monnir » gebohren zu Herzogenbusch A.1606 . Er kam bey noch jungen Iahren genRom, wo seine Ardeit dem Pabst so wohlgcfiel, datz er ihn in seine Dienste nahm undMonnix lz.Jahredastldst zubrachte. SeineGcmàhlde nàhern fich des Marc Gérards Ge-schmack, m diescn stellte er gemeiniglich Ge-sêllschaften vor. Er starb in seinem Vater-land A. 1636. Descamps P. 2. p. 99.

Monnot (Petrus), gebohren zu Besan-çon A. i 6 ; 6 . Lernte bey seinem Vater L>te-phan. Er arbcitcte zu Rom und zu Cassel,an dicsem letztern Ort verfertigte er schrprâchtige Werke. Starb A. 17;;. PascvliP. 2. p. 487. G.

Monoyec (Joh. Baptista), genanntBaptiste; gebohren zu Lille in Franzâfisch-Flandcrn A. 16;;. War einrr der berûhm-testcn Blumen-Mahler. Man findet in sei-nen Gcmâhlden eine ungemcine Lcbhaftig-keit, Schimmer, Ansarbeitung und Natûr-iichkeit. Er kam A. 166;. in die Acadé-mie zu Paris, wo er mit grosseur Rnhmarbeikete. ' Alan findet in d en KôniglichenPallâsten eine Menge seiner vortrcflichen Wer-ken. Der Herzog von Montaigu nahm ihnmit fich nach London, da er dessen prâchti-gen Pallast niit seiner Arbeit auszierte. Erstarb daselbst A. 1699. Sein einter SohnAntonius ward A. 1704. in die Académieaufgenommen, und ahmte des Vaters Kunstmit aller Môglichkeit nach, der andre Bap-tista trat zu Rom in ben Dominicaner - Or-den, und mahlte in den Schulen seines Klo-sters die Lebens-Geschichten ihres Stiflers ingrossen Tafeln und mit guter Manier. DieTochter heyrathete de» geschicktcn Blumen-Mahler J. Baptista Blain de Fontenay.Argensville P. 2. p. ;;2.

Monper. Siehe Momper.

Monsignore (Cherubim), nahm den Mi-noritm-Srden an; sein Tauf-Rame war

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Hieronymus. Er wird wegen seiner schrschônen Handschrifken und Miniatur-Mahle-reycn geruhmt. Pozzo p. 22. G.

Monsignore (Franciscus), des obigenBruder; gebohren zuVcrona A. 14;;. Lcrn-te bey Andréas Manlegna, und brachle esin der Mahlerey so weit, datz ihn Francistcus der II. Marggraf von Mantua sehr wcrthhielt, jôdatz er ihm wegen der Gemàhldcn,die er zu Gonzaga und Marmirolo verftrtig.te, nicht allein ein Jahr-Gcld bestimmte,sonder» auch ein gropes Ritter-Gut schenkte.Er wollte niemals unzûchtige Figurcn mah-ìen. In Portraitcn halle er wenige seinesgleichen, und die Thiere stellte er so namr,lich und àbnlich vor, datz Menschen undViehe dadurch gekâuschet wurden. VonSteinschmerzen geplaget brauchte er die Bâ-der zu Caldero in dem Vcronefischen, starbaber daselbst A. 1519. und wurde sein Leich-nam auf Befehl des Marggrafen nach Man-tua gebracht, wo er ihn in der Kirche S.Franciscus ehrlich bestalten lietz. Pozzo p. 18.G.

Monsignore, beydcr obigen Bruder;trat in den Dominicaner-Orden, in wclchemer aus Demuth nur ein Laybruder sei-n woll-te , und wurde Bruder Hieronymus genannt.Er mahlte sehr viele geistliche Historien sûrseinen Orden. Und damit er in Ruhe seinerArbeit obliegen konnte, wohnte er auf eincmLandgut, welchcs seinem Kloster zu Mantuazugehôrle ; um auch mit tàglicher Zuberei-tung der Speisen keine Zeit zu, veriichreu,kochte er alle Montag ein Gemûtz von wel-schen Bohnen, wovon er die ganze Wochedurch atz. Unter andern Gemàhldcn Hat maneine schr fleitzige Copie von dem beruhmtenAbendmahl, welches Leonharb da Vince indem Kloster delle Grazie zu Meilanv gemahlthalte , von seiner Hand. Er starb zu Man-tua an der Pest in dem 60. Iahr seines Al-térs. Pozzo p. 22. G.

Monsignore (Joh. Iucundus), wird fureinen Bruder aller vorangezogenen gehalten;gebohren zu Verona um A. 14;». War einin gelehrten Sprachen, in der Mahlerey,Bau-Kunst und Perspectiv sehr erfahrner Do-minicaner , wo er unter dem Namen FràJocondo bekannt wurde. Wegen obbemeld-ten Klinsten wurde er von Kayser Maximi»Iton dem I. und Ludwig dem XII. in Frank-