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[Band 1]
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Mont! (Ioh. Iacobus), gebohrm z» Bo-logne A. 1621. Lernte bey Augustin Mctelli,wèlchen er nach Florenz und Modena be-gleitete, und die Kunst so wohl dey ihm be-griff, datz er an letzterm Ortzum Hof-Mah-ler angenommen wurde. Er mahlte milBalthasar Bianchi fânf Zimmer mit ihrenPlafonds von seltsinnen Erfindungen. Starbzu Bologne A. 169;. Malvasia T. 2.p. 420. G.

Monticelli (Andréas), genannt der Mah,ler von S. Damiano, weil er seine Woh-nung und Werkstatt zu Bologne nahe beyder Kirche diests Ramens halte. Er wur-de dafelbst A. 1640. gebohren. Lernte beyAugustin Metelli und bey Mattháus Borbo-ni. Mahlte Blumen, Fruchte, Gefâtze,Seestucke, Landschaften, Perspective, Schau-buhncn , nachgcahmte Tapeten mtt Oehl-undWaffcr-Farben. Er arbeitere in Frankreich,Savoyen, Florenz rc. Lehrte auch dieseKiinste Iacoblis scinen Brader, und scinenSohn Tbeodorus. Er starb A. 1716. Gua-rienti p. z 6.

Monticelli (Angélus Michael), gebohrenzu Bologne A. 1678. Lernte bey RannnndManzini, M. A. Franceschini und Dom.Mar. Viani. Er mahlte Landschaften,Márkte , Feldschlachten rc. mit guter Com-pvsirion und vielen wohlgczeichneten und leb-haftcn Figuren. Datz seine Baume nichtwohl geblàttert sind, mutz man semen Um-siàndcn zuschreiben, indem er sein Gestchtdurch einen Zufall verlohr, nach Verstugzweyer Iahren erhielt er an dem einen Augein, wiewohl schwaches Licht, da er dannin solchem Zustand seine vorige Arbeit fortssetzte. Acad. Clem. P. 2. p. 178. G.

Montorsoli (J. Angélus). Siche Pog-gibonzo.

Montpetit (Vincentius), Mahler zu Pa,ris; erfand um A. i??v. eine neue ArtMahlerey, keinture eluàorigue, deren Be-nennung griechischen Ursprungs ist. DieManier, wie er mil dieftr Arbeit zu Weckeaieng, wird kûrzlich so bcschrieben, datz erseine Tâfelgen wâhrender Arbeit in einemGeschirr rejnen Wassers liegen batte, undmit einem scinen Pinsel, die mit Oehl zube-reitete Farben (wobey aber kein Firnitz ge-

braucht werden durfte) aufteirg, wodstrch rrdiesen,Vvrtheil erhielt, datz dàs Masser dasûberflûtzige Oehl von den Farben absônderte,und nur so viel ubrig lietz, aïs nôthig war,seme Farben auf dem Grund haltend zu mâ-che». Montpetit verfertigte auf diese MeistPortraite in Tabaks-Dosen, Armbânder undRinge, welche man mit Crystallm svrgfál-tigst bcdeckte, und wurben dicselbe so vor-tretzich dcfunden, datz von seiner nenerfunde-nen Arbeit einige Portraite dcS Kônigs beyden Kron - Iuwelen aufbehalten werden.la Combe.

Nontreuil (Eudes de) , ein Baumeisterin Frankreich , der bey Kànig Ludwig demHeiligen in besondrer Achtung stand: Ermutzte ihn bey seiner Reise in das gclobteLand begleiten, wo er die Stadt mìd denSeehafen zu Jasa befestigte. Dieser Furstlietz ihn auch bey seiner Zurûckêunft nachParis verschiedeuc Kirchen und Capcllen aussbaucn, als bey dem Hôtel-Dieu, S. Croy:de la Brctoniere, Blancs-Manteaux, Quin-ze-Vingts, Mathurins, S. Catharine, Valdes Escoles, und bey den Franciscancrn. Erstarb A. 1289. la Combe.

Monverde (Lucas), Mahler von Furlo;lernte bey Pcllegrin da S. Daniels. Alansiehet von dieftm Kûnstlcr ein eiuiges Ge,mahld in der Kirche < 0 . Maria delle Graziczu Udine, deun er starb in fruher Iugend.Ridolfi P. r. p. 114. G.

Monza (Iosephus Antonius da). SicheCastelli.

èonza (Rolfo da), lernte bey Braman-te von Meiland. Man siehet wenig Gemâhl-de von ihm, ausgenoinmen datz man sagl,er habe in der Kirche <2. Satyrus zu Mci-land vieles nach den Zeichnungen ftines Lchr-mcisters gearbeitet. Scanelti p. 271. hàltihn fur einen guten Krmstler. G.

Monza (Trvso da), ein aller Mahler,der von Lomazzo geruhmt wird. In derStrasse de t Maravigli zu Meiland saheman ehedem einige Mahiereyen an dem Aus-wendigcn eines HariftS, tvelche wegen ihrcrKunst hoch geyaltcn wurden. In der Kir-che <s. Iohanneo zu Monza seiner Gcburts-Stadt findel man auch einige Gemâhlde vondieftm Kimstler. Tvrre p. 219. G.

Moor