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[Band 1]
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Mssr (Antonins). Siche Moro.

Moor (Carolus de), Mahler zu Leyde» ;gebvhren A. i6;6. Lernte bey Gérard Douw,Abraham vau den Tempe! , Franz Mierisund Gottfricd Schalken. Er mahlre diePortrajte des Prinzen Eugens, des Herzogsvon Marlborough und des Graftn von Sm-zendorf fur den Kaystrlichen Hof, und wur-de detzweaen in den Reichs-Ritter-Stand er-hoben: Sonsten mahlte er meistens grosse hi-storifche Stàcke. Seine klcine Gemáhldesind fehr selten, und werden stark gesucht.Dieser Mahler halte cine fehr schône Fâr-bung, eine zicrliche Ausarbeikung , emen gu-ten Gefchmack in der Zeichnung, und seineCompositionen sind alle wohl angeordnet.Seine Portraite sind ungemein fchôn, und ermahlte einige, welche des Rembrands tn derKraft, andre abcr die des Vaàksgliechen.Mar> Hat einige Schwarz - Kunststàcke vonseiner Hand, worunter sich auch fein eignesPortrait befindet. Erstarb inHaag A. i?;8.und hinterliesi eine» Sohn,gleichen Ramens,der im Portraitmahlen berûhmt wurbe. Re-my p. 44 .

Moortel (Iohannes), Frncht- und Blu-men-Mahler, war fo gefchickt, datz er dasGesicht und fo gar den Gefchmack táufchcnkonnte: Doch findct man in feineu Frûch-tcn mehrere Zàrtlichkeit und Lebhaftigkeit alsin Blumen, die er nicht mit derjenigen Lerch-tigkeit mahlte wie Mignon und van Huy-sum, wann er aber diefe copirte, wurde fei-ne Arbeit fur jener gehalten. Er ward A.1650. zu Leyden gebvhren, arbeitete bestân-dig dafelbst, und starb A. 1719. DefcampsP. p. 291.

Mora (Iofephus de), gebvhren zu Gra-nada A. 16;8. Lernte bey Alonfo Cano undbey Sébastian de Herrera. Er wurde Kô-niglicher Bildhauer, und starb in seiner Gc-burts-«Ltadt nach A. 1724. Von seiner un-vergleichlichen Arbeit siehet inan in den vor-nehmsten Kirchen der beràhmtesten Stádte»in Spanien. Velafco Ro. 226.

Morales, genannt der Gôttliche, weiler nichts als geistliche Gefchichtm mahlte.Er wurde A. i;oc>. zu Badajos der Haupt-Stadt von Estraniadura gebohrm, und lcrn-te bey Peter Campana. Dieser grosse Kûnst.

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Ter mahlte meistens auf Kupfer. Die Kûhn-heit seines Pinfels und der vortrcfliche Ge-fchmack machen seine Arbeit kennbar, befon-dcrs wutzte er die Haare fo natrirlich vorzu-stellcn , dasi sie sich von dem Hanche zu be-wegen scheinen. Die Rachahmung der âch-tcn Natur zeigct sich in allen feinen Gemâhl-den , und die Leidenfchaften reden gleichfamaus denfclben. Er kam iliemals ausser seinVatcrland, und starb in seiner Geburts-Stadt A. i;86. Velafco No. 20 . G>

Morandi (Ioh. Maria), gebvhren zuFlore»; A. 1622. Lernte bey Johann Bi-livelti, Horatius Fidani und Siegmund Coc-capani. In den Kirchen S. Sabina, S.Maria del Popolo, délia Pace und del' Ani-ma zu Rom sieher man fehr schône mit grosisem Fleisi und guter Fârbung vcrfertigteWerke von der Hand diefes Kûnstlers. Erstarb A. 1717. Mus Fior. P. p. 17;. G.

Morandini (Francifcus), genannt Pop-pi; gebvhren zu Florenz A. 1544. Lerntebey Georg Vafari, unter welchem er einfleisiiger, hurtiger, glàcklicher, behcrzter undangenehmer Mahler wurde. Er vcrfertigteseine Gemáhlde ohne vorher gemachte Zeich-nungen, oder auch nur mit der Kreide aufdas Tuch entworsene Gedankcn, und wurdezu Portraiten, geist- und weltlichen Historiensur Kirchen und Palláste fehr oft gebraucht.Baldinucci Sec. 4. P. ;. p. 188. G-

Morazzone. Siehe Mazzuchelli.

Morcels (Jacobus), gebvhren zu UtrechtA. 1628. Lernte zu Frankfurt am Maynbey Georg Flegel. Er ûbertraf diefen inBlumen und Fruchten , welche er fehr wohlnach der Natur zu niahlen, und in Gefás-sen uild Mufcheln vorzustellen wutzte. Ar-beilete zu Frankfurt, heyrathete des âlternMatthâus Mcrian Wittwe, und starb da-selbst A. 168;. Sandrart P. i. p.und P. 2. p. 85. G.

Morcels (Paulus), gebvhren zu UtrechtA. 1571. Lernte bey M. I. Mirevelt,und wurde ein vortreflicher Porkrait-Mahlerund guter Banmeister. Er that eine Reifenach Rom , um sich in Historien gefchicktzu nrachen. Diefe Kunst zeigle er nach fci-ner Zuriickkunft an eincm allegorifchen Ge.máhld. Uebrigens war er in feinxm Vater-