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[Band 1]
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land in qrossem Ansehcn, und bekkeidete dieBurgermeister - Wurde. Er starb A. i6;8.Descamps Pi i». pi 279. G.

Morcl , ein qeschickter Blumen-Mahlerzu Brnisel «m A. 1710. Er bedienle sichbey seiner Arbeit einer schôncn Manier inLicht und Schatten, einer gutcn Colorit,einer ungezwungnen Eintheilung und einesleichten Pinsels, insonderhert sind seine wcisseBlumen sehr dunn und durchsichtig gemahlt.Weyermann P. p. 2;?.

NîoreU (Andréas), gebohrcn zu Bern% 1646. Leate sich ans die Antiguitát-il-und.Munz - Wissenschaftcn , worinn er sthrberûhmt wurde. Was ihn aber von denmeisten , die dieses Otndium àben, unter-scheidet, und ihm in diesem Werk einenPlatz einràumet, ist seine bewundrungewiir-dige Zeichnungs-Kunst, welche er ben demjungern Joseph Werner criernte, und dieihm in seinem ersi lange nach seinem Todherausgekommnen prâchtigen Mcdaillcn-Werktreflich zu statten kam. Nach vieicn ausge-ftandnen Widerwártigkeiten kan, er ais Rathund Ober-Aufseher eines Munz - Cabinets inDiensie des Grafen von Schwarzenburg,und starb zu Arnstadt A. 170g. Fuylj.P. 2.p. 98..

Morelli (Bartholomaiis), genannt Pîa-naro, ein Ort in dem Stac t von Bologne,wodieser Kûnstler gebohren >vard. Er lern-te die Mahlerey bey Franciscus Albani, undarbeitete mit gutem Geschmack fur ôffentli-che und Privat-Gebâude zu Bologne, à Mal-vasia. G.

Morelli (Bartholomaus) , cm Mitglieddcr Creutz- tragenden Geftllschaft zu Gemiagmahlte in der Kirche dieses Orbens zuRom.Tili. G.

Morelli (Ioh. Baptista), ein bmihmterBildhauer von Rom ; lernte bey AlcranderAlgardi. Er kam A. 1659. ,», Spanien,und versertiqte vicie Werke fur die Konig-liche Pallàste zu Manjuez und Madrid, woer um Ar 166^. starb^ Velasco No. 106.

Morelli (Lazarus), gebohrcn zu AstoliA. i6c>8, Lernte bey seinem Vater Fulgen-tius, bey Franciscus Qnesnoy tmi> I. Lau-rmtiìis Bernini. Er arbeitete an dem Grab-mahl Pabst Cleinens des X. und in der Ca-

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pelle des Hochwûrdigen Sacraments in derS. Peters-Kirche zu Rom. Starb A. 1090.und hinterliesi einen Svhu Fulgentius , dergleichfalls diese Kunst nbte. Pascoli P. r.p.. 44;. G-

Moreno (Iosephus), gebohrcn zu Bur-gos A. 16)9. Lernte bey Franciscus Solis.Er arbeitete nach der Manier seines Lehr-meisters , doch war er in der Zeichnung rich-tiger, und seine Mahlerey von besserm Ge-schmack. Man siehct von seinen Gemâhldenaílein in Privât - Hâusern. Er starb in sei-ner Geburts- Stadt um A. 1674. Velasco-No. 14;. G.

Moreno (Laurcntius), Carmeliter-Monchzu Genua; mahlte daselbst A. 1544. ûberdie Porten der Kirche seines Ordcns dieVerkàndigung Maria mit so schônen undandàchtigen Stellungen, datz, aïs bey An,las eines vorhabenden Baues, diese Mauerabgcbrochen werden sollte, dieses Gcniáhldmit vicier Miihe und Sorgfalt herausgcsâ-get, und in dem Kloster anfgehoben wurde.Ein gleiches geschahe mit dem Bildnisi derH. Maria , welches von einer ofnen L-tragunter den Bogeil der Kloster-Porte gebrachdwurde. Soprani p- 28. G.

Morettt ( Egidius) ^ Siche DominicusFercerio.

Nioretto. Siehe Bonvincino und Rivello-Nloretto (Faustinus), von Valcanionica^in dem Gebiet Brescia; halte zu Vcnedigeinen grossen Namen wegen scinrr Wiìsen-schastm in der Architectur-Mahlerey und denStatàen, welche er in Kirchen, Sálen undPlafonds daselbst mchlte. Bassaglia. G.

UîoreNo (Iosephìis Maria), gebohrcn;tt-Bologne A. 1649. Er trieb bis m sein ;o..Iahr die Buchdrucker - Kunst, bckam aberList r sich in dcr Zeichnung , bcsouders im-FormsiHneidcn zu uben, worinn er ohne ei-nige Unterweisung eine solche Geschicklichkeitcrlangte, datz seine Werke cher Kupferstichenaïs Holzschnitten gleichen. Er lebte noch A.17;y. Acad. Clcm. P. 2. p. 16. G.

Morctto (Nicolaus), Mahler zlî Padua;lvar ein Schiller des Bellini zu Vcnedig.Vasari gedenkct seincr P. 2. p. 521. G.

Morina (Inlius), Mahler zu Bologne^lernte bey Laurentiust Sadbatini. und.

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