îai karraccî. Er pflkgte die Augen mitgrossen Deckcln unl> schwarzen Strichen zurrweitern , und den Mund lâchcînd vorzu-stcllen , wormne» er der Manier des AntouCorreggio folgte, den er in der Zeit, aïser zu Parma in Herzoglichcn Dienstrn stand/wohl studirte. Seine Werke in Oehl- undFrcstv-Farben find fast unzàhlig. MalvasiaT. r. p. 21 ì- 8.
Morinello (Andréas) / gebohren zu Valdr Byagno in dem Gedict Genua A. 149».Begab sich auf die Mahierey , und wurdeeinèr der bestcn Mahler semer Zeit. EineTafcl in der Kirche S. Martinus zu Genua/wo er vermuchlich Pfarr-genôxig war/ stelletdie Krônung der H. Maria vor , und istmit seinem Namen und der Iahrzahl 1516.bezcichnet. Diese zeiget seine Kunst und Er-fahrenheit deutlich an. Soprani p. 26. G.
Morinando (Ioh. Franciscus) / geboh-ren zu- Florcnz um A. 14? t. Lernte beyLéo Baptista Alberti , und studirte zu Rom.Er gieng darauf aen Neapolis / wo ergleich anfangs den Ban der Kirche S. Se-verinus unternahm. Der Kônig Ferdinan-dus Catholicus berief ihn nach Spanie»/und machte ihn zu scinein ersten Bauinei-ster. Er kanr aber nach einiger ^eit genNeapolis zurûcke/ und baute die schone Pal-lâste Vietri , Cantalupo und Filomarino ,nebst der Kirche S. Maria delta Stella/und starb daselbst um A. i?22. DomeniciD. r. p. ^1.
Uîoro (Antonins) , gebohren zu UtrechtA. i;i§». Lernte bey Johann Schoorel.Er war ein vortresiicher Historien - und Por»trait-Mahler. Der Cardinal von Granvellebrachte ihn in Kayser Carl des' V. Dienste /der ihn an die Englische und PortugiesischeHôfe sandte / die Portraite dieser KoniglichenFamillen zu rerftrtigen , fur die er reich-llch belohnt und anfthnlich deschenkt wurde.Er vcrkaufte anch vicie Portraite der Konj-gin Maria in hohem Preis an die Englân-der. Philipp der H. setzte seinen Porwaitenden Preis auf 100. Thaler. Aus^Furchtvor der Inquisition gieng er aus copanienin sein Vatcrland zurâck / und arbeitete sûrden Lerzog von Alba / der die KinderHescs Kunstlers mit eintrâglichen Bedicnun-
gen vcrsorgte. Er starb zu Brûssel A. r; 7 t»Seine Gemáhlde sind selten und theuer rEr mahlte insonderheit vvrtreflicl)e Portraite/verfertigte aber anch einige schr schône histo-rische Stàcke. Moro stelltc die Natur mrtvicier Stârke und Aehnlichkcit vor; seiuPinscl ist fett und markigt / und seine Aus-arbeitung ist fest und kràftig. DescampsP. 1. p. 98. G.
Moro (del). Siehe Torbido.
Moroni (Dominicns ), gebohren zi^Ve-rona A. 14;o. Lernte bey cinigen Schà-lern Slephans Zevio. Seine Werke warenin grosscin Wetth/ einige davon siehet manin der Kirche ©. Bernhardus r wo er anchseine Begrâbnitz fand. Pozzo p. 29. G..
Moroni (Franciscus), gebohren zu Ve-rvna A. 1474. Lernte bey ftinein BâterDominicus ,■ und verbesserte seine Manier /i»dem er seinen Figure» mehr Annehmlich-keit/ Zcichnung / Vcrbindung und Celoritzu geben wutzte/ alsjener. Er starb A. 1^29.und wurde neben seinen Valer begraben.Pozzo p. ;c>. G.
Moroni (Ioh. Baptista)/ von Albinv/steben Meilen von Bergamo; wurde mitganz sonderbaren Gaben zu der Mahlercygebohren. Lernte bey Alexander Bonvinci-no. Es fehlte ihm nicht an Gelegenheit/sich in historischcn Gemâhlden/ vvrnehmlichaber in Portraiten hervorznthun: DaherTitian denen / welche im Namen der Repli-blic Venedig die Regierung zu Bergamovenvalten sollten, bey ihrer Abreise zu sagenpflegte: Wann ste ihre Portraite verlangten/sollten sie solche bey Moroni mahlen lasscn..Er starb in mánnlichem Alter 1578.Ridolfi P. 1. p. i;i. G.
Isoroni (Petrus ), ein Nachkômmling'des obgedachtcn J. Baptista; lernte beyPaul Caliari. Man siehet in etlichen Kir-chcn zu Brescia und in andern Stàdten vomseinen Werken , die mit gnter Zeichnung^und schèner Colorit verfcrtigt sind. Erwurde von seiner Ehefrau vergiftet / undstarb zu Riua di Solbo um A. Coz--zando p. 12;. G.
Mortel (Ivhannes). Siehe Mvortel..
Morvillo (Silvestcr)/ genannt Bruno;:Mahler zu Neapolis. Lernte bey Ioh. Bern--
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