hard Lama. Seine Werîe,, die wegcnihrer lieblichen und schônen Fárbung allesLob verdienen, siehet man in verschiedenenKirchen dieser Stadt. Er lebte noch A. i >97-in hohem Aîter. Domenici P. 2. p. 219.
Morts (Ludovicus) , von Feltro ; giengin frâher Iugend nach Rom, und batte einsonderbares Gefallen an derjcnigen Art Mah-lerey die (weil sie in untenrdischen Ge->wôlbern anticker Gcbáuden entdeckt ivordm )Grotesque» genannt werden , er studirte sosteitzig nach denselben, datz zu des Bern-haro Pinturicchio Zeitcn keiner ihm 311 vcr-gleichen war. Er half Giorgion einige Der-zicrungcn an dem dcutschen Kaufhause zuVcnedig verfertigen. Ais Hauptmam, gienger nach Zarata in Sclavonien, wo er in et*nein Treffen in dem 45. Iahr seines Altérsnmkam. Guarienti p. 3 84.
Morus (Antonins). Siche^Mors.
Morzoni (Hieronymus). Liehe Mazzoni.
Hîosca (Franciscus), genannt Moschino;lcrnte bey seincin Vater Simon. Zeigteschon in dem 1 5. Iahr seines Altérs zu Vcr-wunderung der Stadt Orvieto seine Geschick-lichkeit in Verfertigung einiger Statûen furdasige Dom-Kirche. Er arbcitete auch nachseines Vatcrs Tod in Rom, Florenz, PisteundParmaumA. 1560.VasariP.;.p.497-G>
iììosca (e^intsn), von Scttignano; gc-bohren A. 1496. Lcrnte bey Anton Giam-berci. Qint denen alten griechischen undromisthcn Bildhauern, war bicsem Kûnsl-ler keiner zu veraleichen in den schôneu aberauch schwercn Stàckcn der Architcctur alsin Capitelle», Futzgestelleu, Friesen, Schnor-kelwerke», Siegeszcicheu, Frucht - und Blu.inen-Gehângen, Larve», Lcuchtern, in de-nen er Grotesque», Vôgcl, Genien, rc. an-brachte. Er arbeitete zu Florenz, Lorette,Rom, Arezzo, und Orvieto , wo er sichhaushcblich niedcrlietz. Lrtarb A. *s$4>Vasari P. 3- p. 496. G.
Moscatiello (Carolus), gebohren zuNea.polis A. 16;;. Lcrnte bey Jacob Oansi.Er durchreitzte viele Làndcr in Europa, indenen er die Verschiedenheit der Zcichnungund Colorir, eine lcichte und geschwinde Ma-nier in der Pcrspccciv, Architcctur, Laub.werk rc. erlernte, diese Kunste machten ihn
nach seiner Zuruckkunft bey dem Vice-KLnksund dem ganzeit Adel beliebt. Er starhA. 1739. Domenici P. 3. p. 56;.
Moschino (Franciscus). Siehe Mosca.
Moses (der kleine). Siehe Vytenbroeck.
Mosnier (Iohannes), gebohrm zu BloisA. lâoo. Lcrnte bey stinem Vater cinemGlas-Mahler. In dem 17. Iahr seines Al»ters kam er in Dienste der Kônigin Mariavon Medicis, die ihn nach Florenz sandte,wo er drcy Iahre in den e^chulen des Angé-lus Bronzino , Ludwig Cardi, und Domi-nrcus Patzignano zubrachte. Hernach begaber sich nach Rom, und nach vier Jahren, umA. 1625. in Frankreich zurûck, da er sich inseiner Vater-Otad^ niedcrlietz, und vicies inden umliegenden eAádten Satimur, Tours,Nogent, Valence rc. arbeitete. Zu Chivernymahlte er in die Friese eines Saals die Ge.schichte» des Don Quichotte. Er starb zuBlois A. i6.ç6. und hinterlietz eincn SohnPelrus, wclcher Professer der Ztcadcntie zuParis wurde, und A. -1703. in dem 64.Iahr seines Altérs starb. Dieser schricb einBuch miter dem Titul Histoire des Arts quiont rapports au Dessein das zu ParisA. 1698. in 12. gedruckt wurde. FclibienP. 4. p. 404. G.
Mostaert (Egidins), Mahler von Hulst,war ein Zwillings-Bruder des nachstehendenFranciscuS und warcn sie einauder so àhnlichdatz ihr Vater sie durch Mutzen von vcrscuie-denen Farben unterscheidcn mutzle." Egidiuslcrnte bey Johann Mandin und mahlte Hi-storien mrt Figure» von Viercheit Lebens-grosse, die er wohl anzuordnen wutztc.Er starb zu Antwerpcn A. r 601. jn hohemAller. Descamps P. 1. p. 122. G.
Mostaert (Franciscus), des obigcn Bru-der; lcrnte bey Hcinrich de Blés und wurdeein vorlreflicher Landschaften - Mahler. Erlietz anfangs seine Gcmàhlde durch frcnideHânde mit Figuren auszierm, nachher aberlcrnte er diese Kunst selbst. Beyde Bruderkamen A. 1555. in die Académie zu Aut-werpcu, und starb Franciscus in blûhendenJahren, in der Zcit da seine Wcrke anfingcnbekant zu werden. Descamps P. r. p.122. G.
Mostaert (Iohannes), von adelichcm Her-kommen, wurde zu Harlem A. 1499. geboh-