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[Band 1]
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gen , derer Neliquien in der Kirche Giesunuovo aufgchoben und verehrct werden. Do-menici P. z. p. wuVïasaco (Matthaus del) , Edclsteinsclmei-dcr ju Verona; leriite bey Nicolaus Avanziund bey Galcatius Moudella. In einengrànm init rothen Fleckeu bcsvrengtcn Iaspisschiult er die Abnehmung Christi vom Creutz,welche Arbeit er so einthestte datz bemeldtelcckcn tie Wunden Christi lreffen mutzten.r arbeitcte in Frankreich unler Franciscusdem I. der ihn, vielr Gnaden ertheilte undjhn reichlich belohnte. Malthâus war einfreygcbiger, grosimûthiger Mann, derseine Arbeit cher vcrschentte, aïs in gcringemPreis vcekai'fte, diefts erfuhr ein franzèsi-scher Edelmann, der eims ftiner Etuckcnweder genugsam bezahlen, noch als ein Ge-scheuk annchinen wollte,,der Kunstler nahmeinen Hammcr nnd zcrtrûnnnerte svlches vorstinen Auge». Er verfertigte vicl Patroncnzu Tapezereyen, und Ijatíc cuis Befehl desKônms die Aufstcht ubcr diese Manufactur;wnrde auch (inn Munz - Meister verordnet,und starb zu Pares um A. r 548. Vasari288»

Ustlli (Franciscus) , Mahler zu Ferra-ry; er stand daselbst wcgen sciner Kunst iugutcm Ansehen, und verfertigte vicie Werkcum A. r62o. Guarienti p. 196.

tìstswi (Ioftphns Nicolaus), gebohren zuCastel dcl Piano iu dem GrotzhcrzogthumFlorenz A. 1660. Lernte bey ftinem VaterFranciscus, und zu Roin bey Cyrns Ferri,welcher ihn nach Florenz sandte, um daselbstauf Befehl des GroH-Heezogs die Gemâhldedes Peter Beretini abzuzeichnen; dicser Furstlies ihn darauf seine Studien auf seineUnkosten zu Rom fortfttzcn. Nastni verfer-tigte zwey Gemâhlde fur den Churft'irsten vonMaynz , die ihm so wohl gefielen das erfur diefcn Kunstler bey Kayftr Joseph dem I,einen Adelsbrief fur sich und seine Nachkom-men auf 400. Iahre auswàrkte. Er arbei-tete zu Rom, wo seine Gemâhlde fthr be-liebt ware^ Fur £>tc Kirche S- Johannvon Lateran mahlie er den Prophelen Amos,und daS Gewvlbtz der Capcile des Hei^ogsvon Braeciano in der à H. Apostel-Kirche,w riches er nuteinem ftnm Brader verfertigte.

In cinem Zimmcr des Grofherzoglichen Pal-lastes zu Florenz, stehet man von sciner Handeinjge Gemâhlde, welche die vier Haupt-Ab-sichten ber Menschn vorsicllen; man findetin dieftn Compositionen Fcuer und Genie,und die Gruppen hàngen wohl aneinander.Aber in semer Zeichnung und Colont be-dicnte er sich, einer eignen und hartcn Ma-nier , die àbrigens der Schule des PaulVeronefe gleichet. Nastni starb pi SicnaA. 17)6. und hinterlich einen Sohn Apollo-nius , der seines Vaters angefangene Ge-mâhlde wohl ausarbcitete, und den Ruhmeines geschicklen Kunstlers erlangrc, wclcheser insonderheit an dem Gewôlbe der Haupt-Kirche zu Acquapendenle erwiese. MuftoFlorentino P. 4. p. 151. G.

Naso (Onophrius), Mahler zu Neapoiis;lernte bey ftinem Oheim Carl Moftatielli;er mahite etliche Gallericn in semer Geburls-Stadt, und starb fthr frûhzeitig. DomemciP. z. p. 56;.

Nàli (Carolus), gebohren zn CremonaZl. i; 89. Lernte bey Andréas Mamardi.Man stehet viele Arbeit von dieftm geschicklenKunstler. Starb A. i6z;. Guarienti p. 117.

LFatali (Joh. Baplista), vo» Cremona;lernte die Zeichen-Kunst dey den Carracci zuBologne. Er schnitzte schène Arbeit in Holz.Malvasia P. i. p.

Natalis (Michael), Kupferstecher vonLuttich; lernte bey Joachim von Sandrarkund bey Carl Mallery. Zu Rom beiftrte erftine Manier, und arbeitete nebst andernKàustlcrn an den Kupftrstichen Ver GalleriaJustiniana. Er wurde in Frankreich beru-fen, wo er sich lange Zcit aufhielt, undruhmwurdige Arbeit verftrtigte. SandrartP. i. p. G.

LFatoire (Carolus), Mahler zu Paris;lernte bey Franciscus le Moine, und vollen-deie ftine unvollkommne hinterlatzne Werke,Er kam lii die Académie A. 1734. WnrdeProfessor adiunctus A. 17;;. und ProftssorA. 17;?. Der Kônig ernannte ihn um A.1752. zum Director der franzvsischcn Mah-ler - Académie zu Rom, und zum Rittcr desS. Michacl-Ordens. Von stinen offentlichenWcrken stehet man die Figura, in der Ca-pelle der Fûndel-Kmder ; dft Fabel der PsychéA aa» à in