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[Band 1]
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in dem Hâtel de Soubize, den Martyr-Tod desH. Ferrêol in der Pfarr-Kirche dieses gîamenszu Marseille; drey Genlàhibe in der Capelledes H. Schweisituchs zu Besançon; dic Er-

r ig in den Heiligen - Orden Ludwig desKônigs in Frankreich , in der franzèsi-schen Nattonal-Kirchc zu Rom, und die Hi-storie des Marcus Antonius und der Cleo-patra fur die Tapezereyen-Manufactur auxGobelins. la France littéraire.

Natter (Joh. Laurentius), Edelfteinschnei--er stus Deutschland; arbeitete zu London,wo cr A. i7s?. eine Abhandlung von deranticken Manier in Edelsteine zu arbeiten,die mit der heutitzen vcrglichen wtrd, inenglisch und franzosischer Sprache mitKuvferstichen in folio herausgab.

Nattier (Joh. Baptista), Historien- undPortrait-Mahler ;« Paris; lernte bey fcinemBaker Joh. Marc. Kam in die Académie?t. 1712. und wurde A. 1746. Professoradjunctns. Er arbeitete fur den Grotz-Priorvon Frankreich. Gncrin p. 214.

Nattter (Joh. Marcus), Portrait-Mah-lcr; gebohren zu PariS A. 1642. Kam indie Académie A. 1676. und starb A. 1704.Er zeichncte mit fcinem Sohn die Gemàhl-de Rubens in der Gallerie des Pallastesvon Luxembourg, ivelche die Gefchichten derKônigin Maria von Mcdicis vorstcllen, undvon den beruhmtesten Kûnstlern in Kupfergestochen wurden. Guerin.

Navaretto (Joh. Ferbinandus Timenez),gebohrei» zu Logrono in Alt-Castillien umA. i;;r. Er war von Gcburt an stumm,erfetzte aber diefen Fehler mit eincm lebhaf-ten Genie und mit Kunststlicken, welche ganzSpanien Ehre mâche». Titian >var seinLehrmeister, Navaretto arbeitete ganz nachdessen Gcfchmack. Gleiche Kunst in derFarbung, gleiche Schônheit in den Kôpfcnmutz man in seine» Gcmâhlden^bcwundcrn.Rom und Venedig warcn die Stádte, woer seinen Pinsel vervollkommnete. Als erwiedcr in sein Baterland zuràcke kam, ge-wann er sich die Gunst Kônig Philipp des II.starb aber fràhzeitig im Escurial A. i;?r.Dasclbst befindet sich eines semer vornehmsienGemâhlden liber dcm Eingang des Klosters,es stclll Abrahani und seine Gàfte vor. Ve-lasco No. 1;. G.

HcUítf (Angélus vau der), rîn Mahlerund Mitglicd der Académie S. Lucas zuRom. Guanenti p. 61.

Nazari (Bartolus), Mahler von Berga-mo; lernte bey Victor Ghislandi und bchAngélus Trevisani. Er gelangte in wenigJahren dahin, datz er seine Geschicklichkeitin Portraiten , halbcn Figure» und ander»Kopfen, die er nach der Natur schilderte,zcigen konnte: In diefen findet nian einevortrefliche Fârbung und seltsame Ersindun-gen. Er mahlte anch mit einer zarten Ma-nier lind gutem Gcschmack in Pastel - Far»ben, und arbeitete zu Venedig mu A. 1740.Guarienti p. 106.

Nazaro (Matthâus dey. Siehe Nasaro.

Nedbia (César), gebohren ;u Orvieto A.i?z6. Lernte bey Hieronymus Muziano,wclcher sich semer Mit-Arbeit in dcm Vati-can bediente. Als ihn nachher Sixtus derV. zi, seinenl Mahle» annahm, mahlte crmit Johann Guerra die ineiste Arbeit, wel-che unter ber Regierung dieses Pabsts ver»fertigt wurde; weil sich aber um selbige Zestder gute Geschniack in der Mahlerch verlohr,war ihrc Arbeit nur mittelmâtzig. Nachdemer auch die nachfolgcnde Pâbste lange Zeitbedient hatte, bcgab er sich in sein Vater-land, und starb dasclbst um A. 1614.Baglioni p. no. G.

Neck (Johannes van), gebohren zu Naer-den A. 16;;. LerMe bey Jacob de Backer.Er fieng an, die Werke seines Lehrmeisterszu copiren: Hierdurch machte er sich diè-se Manier eiaen, und verfertigte Gcmâhlde,welche der Arbeit desselbcn die Wage hielten.In der franzosisch , catholischen Kirche zuAinsterdam siehet man die Historie Siméonsim Tcmpel von seiner Hand ; dieses Slûckist sehr wohl gezcichnet und geniahlt. Erstarb zu Amsterdam A. 1714. DescampsP. ;. p. 46.

Nedeck (Pctrus) , gebohren zu Amster-dam uin A. 1616. Lernte bey Peter Last»mann. Er mahlte Portraire und Landschaf-ten, lind verdiente die Lobspruche ber be-rûhmtesten Kunsiler. Starb unverheyrathetin einem hohen Aller. Descamps P. 2.p. 250.

Neefs (Petrus), Mahler zu Antivcrpenrgebohren um A. i;8°. Lernte bey Heinrich. Stccuwyk,